Region

Coronavirus: Die aktuelle Entwicklung in Oldenburg

Das Coronavirus ist auch in Oldenburg angekommen.

Bleiben Sie gesund!
Foto: Christian Kruse

Oldenburg / Niedersachsen (am) Über die aktuelle Entwicklung in Oldenburg und in der Region berichtet die OOZ-Redaktion an dieser Stelle. Informationen über den Coronavirus, Schutzmaßnahmen und den aktuellen Stand der Erkrankungen können unter www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html oder oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/gesundheitsamt/coronavirus.html abgerufen werden. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

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29. März, 18.42 Uhr: Neue Fallzahlen aus Niedersachsen
Es gibt derzeit 3783 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+300) in Niedersachsen. 27 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben.

29. März, 18.32 Uhr: Altenpflegerin im Ammerland infiziert
Eine Altenpflegerin im Landkreis Ammerland ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Fünf Kontaktpersonen aus dem familiären Umfeld und drei Kolleginnen wurden sofort unter häusliche Quarantäne gestellt.„Die Patientin zeigte am 22. März abends erste Symptome und hatte an diesem Tag noch gearbeitet. Sie hat in der potenziell ansteckenden Zeit noch 32 ambulante Pflegebedürftige versorgt, die jetzt unter Quarantäne stehen. Eine Kontaktperson wurde unter dem Verdacht einer Infektion mit Covid- 19 in das Klinikzentrum Westerstede aufgenommen“, so Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Ammerland. Insgesamt sind im Landkreis Ammerland insgesamt 73 infizierte Personen registriert. 14 davon sind bereits als gesund entlassen. Derzeit befinden sich noch 184 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne, 106 sind aus häuslicher Quarantäne bereits entlassen worden.

29. März, 17.37 Uhr: Coronavirus in einem Seniorenheim
Nach einer Probennahme bei 51 Bewohner_innen und 44 Mitarbeiter_innen haben die Testergebnisse bei 23 Bewohner_innen und 17 Mitarbeiter_innen die Infektion mit dem Coronavirus bestätigt: Corona in einer Seniorenresidenz. Damit erhöht sich die Anzahl im Landkreis Oldenburg auf aktuell 108, wovon 9 als genesen gelten. Somit gibt es derzeit 99 Erkrankte im Landkreis Oldenburg.

29. März, 10.21 Uhr: Vorbildliches Verhalten
Bisher verzeichnet die Polizei in Oldenburg und im Ammerland seit Freitagmittag 58 Einsätze im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 15 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Dennoch bezeichnet die Polizei das Verhalten als vorbildlich.

28. März, 17.30 Uhr: Neue Fallzahlen aus Niedersachsen
Das Land Niedersachsen meldet aktuell 3483 laborbestätigte Corona-Fälle. 21 Infizierte sind gestorben.

27. März, 18.08 Uhr: Großartige Hilfe für Landwirte
Rund 1000 Personen haben sich in den vergangenen Tagen bereits als Erntehelfer auf www.agrarjobboerse.de eingetragen. Hintergrund ist, dass Saisonkräfte aus Osteuropa im Zuge des Kampfes gegen die schnelle Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 (Coronavirus) nicht einreisen dürfen. Somit fehlen den landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betrieben in Niedersachsen Erntehelfer.

27. März, 18 Uhr: Stiftung Bahn-Sozialwerk Oldenburg bietet Einkaufshilfe
Während der Corona-Krise hat die Stiftung Bahn-Sozialwerk in Oldenburg ab sofort eine kostenfreie Einkaufshilfe für in Not geratene Mitglieder und Förderer eingerichtet.
Die betroffenen Personen können sich telefonisch bei folgenden Vorstandsmitgliedern melden: Helmut Fokkena (01525 / 6 72 73 72), Wolfgang Sander (0177 / 4 73 71 03), Peter Holtzhauer (0160 / 94 73 14 07).

27. März, 17.58 Uhr: Schutz gegen Gewalt
Das gesamte niedersächsische Gewaltschutzsystem für Frauen steht auch in Zeiten der Corona-Krise weiterhin zur Verfügung. Die 44 Gewaltberatungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und bieten zum Teil auch Online-Beratung an. Die 42 Frauenhäuser nehmen gewaltbetroffene Frauen auf. Ausnahme sind unter Quarantäne stehende Frauen, hier muss konsequent das Gewaltschutzgesetz durch die Polizei angewandt werden und der Täter der Wohnung verwiesen werden. Tag und Nacht zur Verfügung steht das bundesweite Hilfetelefon: 08000 116 016

27. März, 17.15 Uhr: Landkreis Oldenburg bittet um Hilfe
Zur Unterstützung der medizinischen Versorgung im Rahmen der Corona-Pandemie suchen der Landkreis Oldenburg, das DRK, die Malteser und die Johanniter Unfallhilfe gemeinsam nach Helfern aus medizinischen, pflegerischen und rettungsdienstlichen Berufsfeldern. Gesucht werden unter anderem Ärzte, Arzthelfer/in, Krankenschwester/ Krankenpfleger, Krankenpflege mit Intensiverfahrung, examinierte Altenpfleger/in, Pflegehelfer/in oder Schwesternhelferin, Rettungshelfer/in, Rettungssanitäter/in, Rettungsassistent/in, Sanitätshelfer/in oder Betriebssanitäter/in, medizinisch-technische Assistent/in, therapeutische Berufsgruppe und Hebammen. Ein Formular zur Anmeldung mit dem Titel „Helfer-Registrierung“ finden Interessierte unter www.oldenburg-kreis.de im Themenbereich Coronavirus. Der Landkreis Oldenburg ruft zudem dazu auf, vorrätiges und aktuell nicht benötigtes Schutzmaterial wie Atemschutzmasken oder auch Hand-Desinfektionsmittel der Kreisverwaltung zu melden oder zu überlassen. Wer etwas abzugeben hat meldet dies bitte per E-Mail an corona@oldenburg-kreis.de.

27. März, 15.55 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 56 bestätigte Fälle (+11) einer COVID-19-Erkrankung. Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 51 Erkrankte. 281 Personen befinden sich zur Zeit aktiv in häuslicher Isolation / Quarantäne. In diesen 281 Personen sind die 51 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet.

Bei den 51 Erkrankten handelt sich um Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee (8), Dötlingen (4), Hude (9), Hatten (4) und Wardenburg (19), der Samtgemeinde Harpstedt (1) und der Stadt Wildeshausen (6). In der Gemeinde Großenkneten ist noch kein Covid-19-Patient registriert. Ein 89-jähriger Mann ist am heutigen Freitag in der Früh an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 verstorben.

27. März, 15.24 Uhr: Abiturprüfungen um drei Wochen verschoben
Für die Abiturprüfungen hat das Land Niedersachsen einen neuen Fahrplan festgelegt. Demnach werden die Abiturprüfungen rund drei Wochen nach hinten verschoben. Der erste Haupttermin für die schriftliche Prüfung soll nunmehr der 11. Mai (Fach Geschichte) sein, die letzte Klausur soll am 30. Mai im Fach Latein geschrieben werden. Der letzte mündliche Nachprüfungstermin ist der 8. Juli. Die Abiturzeugnisse sollen vom 9. bis 10. Juli ausgehändigt werden. Ursprünglich sollte die erste Klausur am 20. April geschrieben werden.

Mit dieser Verschiebung wird zudem geregelt, dass der Unterricht für die Abiturientinnen und Abiturienten nicht am 15. April beginnt, sondern auch erst am 20. April. Ob dieser Zeitplan der Schließungen gehalten wird, wird zu Beginn der 16. Kalenderwoche auf Grundlage einer Lagebeurteilung durch die Niedersächsische Landesregierung entschieden und mitgeteilt. Dabei wird im Mittelpunkt stehen, ob das dann vorherrschende Infektionsgeschehen eine Aufnahme des

27. März, 14.01 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Landkreis Ammerland
Aktuell sind 56 Personen (+6) im Landkreis Ammerland infiziert, davon sind 14 Personen als gesund aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Es verbleiben noch 42 infizierte Personen. Insgesamt befinden sich 150 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 106 Kontaktpersonen sind bereits aus häuslicher Quarantäne entlassen worden.

27. März, 13.58 Uhr: Neue Fallzahlen aus Oldenburg
In Oldenburg sind 91 Personen (+15) am Coronavirus erkrankt, davon weiterhin vier in stationärer Behandlung. 320 Personen befinden sich in Isolation.

27. März, 13.55 Uhr: Ratssitzung fällt aus
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat in einer Telefonkonferenz mit den Spitzen der Ratsfraktionen abgestimmt, dass eine Sitzung des Rates in den nächsten Wochen nicht erforderlich ist. Für zeitkritische Punkte wurde bereits in den vergangenen Tagen ein Umlaufverfahren genutzt. Zudem wird es wird am 7. April eine kurze, nichtöffentliche Sitzung des Verwaltungsausschusses geben. Dort wird es um Beschlüsse gehen, bei denen Fristen einzuhalten sind oder Aufträge vergeben werden.

Da vermutlich auch Präsenz-Sitzungen der Ausschüsse im April nicht stattfinden können, wird derzeit geprüft, ob hier vorübergehend durch Videokonferenzen etc. zumindest informelle Beratungen von Tagesordnungspunkten vorgenommen werden können. „Gerade im Bau-, Planungs-, Umwelt- und Verkehrsbereich droht sonst ein großer Beratungsstau für die Zeit nach der Krise. Damit würden Investitionen behindert und damit die dringend erforderliche konjunkturelle Erholung gefährdet“, so Krogmann.

27. März, 13.23 Uhr: Neuigkeiten von der NBank
Die landeseigene NBank will in Kürze eine Antragstellung ohne Kundenportalregistrierung möglich machen, damit die Anträge auf Finanzhilfen gestellt werden können. Aktuell sind die Server überlastet.

27. März, 12.35 Uhr: Gefangene nähen Schutzmasken
Gefangene in Niedersachsen beteiligen sich seit dieser Woche an der Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken. Schon im Laufe der kommenden Tage sollen zirka 8500 Masken produziert werden. Die Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta hat für die Produktion eigens einen Nähsaal eingerichtet. Die Fertigung der Schutzmasken erfolgt im Auftrag der Caritas. Bei bester Auslastung können hier bis zu 15 Gefangene an der Produktion arbeiten, 470 Meter geeigneter Stoff wurden bereits geliefert. Die notwendigen Abstände bei den Arbeitsprozessen sind natürlich gewahrt. Die Abgabe und der Verkauf erfolgen anschließend über die Caritas an Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen.

27. März, 10.25 Uhr: Fallzahlen aus dem Landkreis Ammerland
Gestern waren 50 Personen (+6) im Landkreis Ammerland infiziert, davon sind 13 Personen als gesund aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Es verbleiben noch 37 aktuell infizierte Personen. Insgesamt befinden sich 152 Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. 90 Kontaktpersonen sind bereits aus häuslicher Quarantäne entlassen worden.

26. März, 17.29 Uhr: SoVD baut WA-Beratung aus
Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise baut der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Bislang berät Niedersachsens größter Sozialverband einmal im Monat zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht über den Messenger-Dienst. Ab sofort stehen SoVD-Berater/Innen einmal die Woche für Fragen zur Verfügung. Das WhatsApp-Angebot ergänzt die Beratung des Verbandes per Telefon und E-Mail.

Interessierte müssen die Nummer 05 11 / 65 61 07 20 zu ihren Kontakten hinzufügen und können dann ihre Frage per WhatsApp stellen. Die Beratung findet statt am 1. April, 14. April und 21. April jeweils von 17 bis 18 Uhr. Der SoVD Oldenburg-Delmenhorst ist unter 04 41 / 2 68 87 und info@sovd-oldenburg.de erreichbar.

26. März, 17.19 Uhr: Behelfskrankenhäuser in Messehallen
Niedersachsens Bauminister Olaf Lies teilt mit, dass baurechtliche und bürokratische Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden sollen, wenn Kommunen den Bau von Behelfskrankenhäusern ins Auge fassen. Hintergrund ist die Bitte der Landeshauptstadt Hannover, die Nutzung der Messehallen 19 und 20 als Behelfskrankenhaus zu unterstützen. Durchgeführt werden die Maßnahmen von der Deutschen Messe AG in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.

26. März, 16.30 Uhr: Hotline für den Landkreis Oldenburg
Für ausschließlich medizinische Fragen von Betroffenen steht das Bürgertelefon Corona unter der Nummer 04431 / 85-100 von montags bis freitags von 8.30 bis 17.00 Uhr und Sonnabend und Sonntag von 9.00 bis 13.00 Uhr. Per E-Mail sind medizinische Fragen zu richten an: corona@oldenburg-kreis.de

26. März, 16.32 Uhr: Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 45 bestätigte Fälle (+11) einer COVID-19-Erkrankung. Davon sind fünf Personen wieder genesen. Somit gibt es derzeit 40 Erkrankte. 251 Personen befinden sich in häuslicher Isolation /Quarantäne. In diesen 251 Personen sind die 40 an Covid-19 Erkrankten eingerechnet. Bei den 40 Erkrankten handelt sich um Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee (5), Dötlingen (4), Hude (7), Hatten (4) und Wardenburg (13), der Samtgemeinde Harpstedt (1) und der Stadt Wildeshausen (6). In der Gemeinde Großenkneten ist noch kein Covid-19-Patient registriert.

26. März, 15.19 Uhr: Geschäfte bleiben geschlossen
Bei der Aussetzung der Sonntagsöffnung ziehen alle Lebensmittelgeschäfte in Bad Zwischenahn an einem Strang und halten vorerst geschlossen. Damit soll verhindert werden, dass viele Menschen in den Kurort kommen und es zu einem Ansturm auf die Geschäfte kommt.

26. März, 15.17 Uhr: Neue Fallzahlen aus Niedersachsen
Es gibt derzeit 2726 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+413) in Niedersachsen. Zehn Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben.

26. März, 15.15 Uhr: Neue Fallzahlen aus Oldenburg
In Oldenburg sind 76 Personen (+2) am Coronavirus erkrankt, davon weiterhin vier in stationärer Behandlung. 309 Personen befinden sich in Isolation.

26. März, 14.28 Uhr: Neue Hotline-Nummer
Die Niedersächsische Landesregierung stellt für Fragen der Bürgerinnen und Bürger ab sofort von montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr eine neue, zentrale Hotline zur Verfügung. Die Hotline ist unter der folgenden Telefonnummer erreichbar: 0511 / 120 6000.

25. März, 17.23 Uhr: Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 34 bestätigte Fälle einer COVID-19-Erkrankung. Davon ist eine Person wieder genesen. Somit gibt es 33 Erkrankte. 203 Personen befinden sich insgesamt in Quarantäne oder häuslicher Isolation. Bei den 33 Patienten handelt sich um Patienten aus den Gemeinden Ganderkesee, Dötlingen, Hude und Wardenburg, der Samtgemeinde Harpstedt und der Stadt Wildeshausen. Alle Erkrankten befinden sich in strikter häuslicher Isolation. Nach wie vor ist bei einer erkrankten Person der Infektionsweg unbekannt, bei allen übrigen Erkrankten handelt es sich um Rückkehrer aus Risikogebieten.

25. März, 17.18 Uhr: Keine Nachtfahren mehr zwingend
Der Landkreis Ammerland entbindet Taxiunternehmen ab sofort und befristet bis zum 18. April von ihrer Betriebspflicht für Nachtfahrten. „Wegen der aktuellen Lage sind das öffentliche Leben und auch das Nachtleben stark eingeschränkt. Aus wirtschaftlicher Sicht ist es für die Unternehmen deshalb unzumutbar, weiterhin Nachtfahrten anzubieten. Die Betriebspflicht von 6 bis 20 Uhr bleibt bestehen“, unterstreicht der Erste Kreisrat Thomas Kappelmann.

25. März, 17.13 Uhr: Einreisestopp für Saisonarbeiter – außer für Polen
Das Bundesinnenministerium hat die Einreise ausländischer Saisonkräfte nun doch untersagt.
Mehr Infos: Topagrar

25. März, 17.09 Uhr: Abiturprüfungen finden statt
Die Abiturprüfungen in Niedersachsen werden stattfinden. Zu welchem Zeitpunkt die Klausuren und mündlichen Prüfungen sowie die Nachprüfungen in Niedersachsen abgenommen werden, soll am kommenden Freitag bekanntgegeben werden.

25. März, 17.05 Uhr: Fallzahlen aus dem Landkreis Ammerland
Aktuell sind 44 Personen im Landkreis Ammerland infiziert, davon sind 11 Personen als gesund aus der häuslichen Quarantäne entlassen. Es verbleiben noch 33 aktuell infizierte Personen:
Apen: 1 (+1)
Bad Zwischenahn: 9 (+3)
Edewecht: 6 (+2)
Rastede: 7 (+0)
Westerstede: 5 (+0)
Wiefelstede: 5 (+2)
Insgesamt 111 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. 79 Personen sind bereits aus häuslicher Quarantäne entlassen worden.

25. März, 17.04 Uhr: Fallzahlen aus Niedersachsen
Es gibt derzeit 2313 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+242) in Niedersachsen. Acht Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben.

25. März, 17.02 Uhr: Elektromotorroller für systemrelevante Gruppen
Die EWE-Mobilitätstochter EWE Go bietet ab dem 27. März kostenlos rund 100 Elektromotorroller für systemrelevante Gruppen im Raum Oldenburg zur Verfügung. Das Angebot richtet sich zum Beispiel an Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich, aus dem Einzelhandel oder auch an Beschäftigte aus dem Bereich der Gastronomie. Alle Personen, die auf Mobilität angewiesen sind und ein entsprechendes Fahrzeug zur Durchführung ihrer Tätigkeit benötigen, können sich unter hello@ewe-go.de melden oder telefonisch unter der Nummer 04 41 / 3 61 52-333.

25. März, 16.10 Uhr: Fallzahlen aus Oldenburg
In Oldenburg sind 74 Personen (+13) am Coronavirus erkrankt, davon vier in stationärer Behandlung.

25. März, 14.10 Uhr: Standesamt beurkundet weiter
Die Coronakrise hat zwar viele Einschränkungen mit sich gebracht, viele Dienstleistungen im Standesamt laufen aber wie gewohnt weiter. Dazu gehören vor allem die Beurkundungen von Geburten und Sterbefällen. Erforderliche Unterlagen können mit der Post geschickt werden oder in den Hausbriefkasten am Pferdemarkt 12 eingeworfen werden. Die erstellen Urkunden werden dann per Post versandt.

Das Verfahren bei Geburtsurkunden ist etwas verändert worden. Die gebührenfreien Urkunden für die Beantragung von Elterngeld, Kindergeld und für die Anmeldung bei der Krankenkasse werden per Post versandt. Sollten weitere Geburtsurkunden für den privaten Zweck benötigt werden, erfolgt dies über den Online-Urkundenservice (www.oldenburg.de, Stichwort „Urkundenservice“). Dort wird gleich bei der Bestellung bezahlt, so dass die Urkunden ebenfalls per Post versendet werden können.

25. März, 14.08 Uhr: Oberbürgermeister Krogmann lobt Disziplin
Die starken Einschränkungen des gewohnten Tagesablaufs werden in Oldenburg weitgehend befolgt. Diese erste Bilanz hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann heute gezogen. „Alle Rückmeldungen der Ordnungsbehörden und der Polizei, aber auch der eigene Eindruck, vermitteln mir ein übereinstimmendes Bild. Die Oldenburgerinnen und Oldenburger haben sich schnell daran gewöhnt, dass ihr Alltag jetzt ganz anders verläuft, als noch vor gut zwei Wochen. Für diese Bereitschaft möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken.“ Gleichzeitig sei es aber noch zu früh, eine Lockerung der Beschränkungen in Aussicht zu stellen. Dies könne wohl erst um Ostern herum bewertet werden, so Krogmann.

In der vergangenen Woche haben vor allem das Gesundheitsamt und das städtische ServiceCenter die Auswirkungen der aktuellen Coronakrise stark zu spüren bekommen. Im ServiceCenter gingen teilweise mehr als 5000 Anrufe täglich ein. Das städtische Gesundheitsamt verfolgt zur Eindämmung des Virus weiterhin die Strategie, alle Kontaktpersonen zu ermitteln und zu isolieren.

25. März, 14.00 Uhr: Helfer_innen gesucht
Ein täglicher oder regelmäßiger Telefonanruf kann ein wichtiger Ankerpunkt
für durch die Corona-Pandemie isolierte Menschen sein. Deshalb sucht das
von der Stadt Oldenburg geförderte Nachbarschaftsprojekt „LeNa – Lebendige
Nachbarschaft“ Menschen, die sich als Telefonpaten enagieren möchten und
ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen durch regelmäßige Telefongespräche ein Stück aus der Einsamkeit herauszuholen. Interessierte Ehrenamtliche
können sich gleichermaßen für weitere Informationen melden, wie Menschen,
die gerne angerufen werden möchten oder jemanden kennen, für den das eine
gute Unterstützung sein könnte. Weitere Infos beim Paritätischen unter 04
41 / 77 900 24 oder oldenburg@paritaetischer.de

24. März, 19.32 Uhr: Bildung at Home
„bildung@home“ heißt eine neue Sondersendung der VHS Oldenburg auf Oldenburg Eins. Gemeinsam mit dem Lokalsender bietet die VHS auf diesem Weg eine Alternative zu ihrem Kursprogramm, das bedingt durch die Corona-Pandemie bis zum 19. April pausiert. Dozentinnen und Dozenten der unterschiedlichen Fachbereiche stellen ihre Kursinhalte vor. Geplant sind fünf Ausgaben pro Woche, jeweils montags bis freitags um 17:00 Uhr. Die ersten Ausgaben widmen sich u. a. der Meditation, Kalligrafie oder einem Schnupperkurs in Kroatisch. Den Sendeplan finden Interessierte auf der Website der VHS Oldenburg unter Bildung at Home.

24. März, 17.15 Uhr: Finanzspritzen kommen
Als eines der ersten Bundesländer ist Niedersachsen mit landeseigenen Corona-Hilfsprogrammen am Start. Sobald der Landtag morgen grünes Licht für den Nachtragshaushalt in Höhe von 1,4 Milliarden Euro und die Aufstockung des Kreditrahmens von 2 auf 3 Milliarden Euro gegeben hat, können Liquiditätskredite und -zuschüsse bei der niedersächsischen Förderbank (NBank) online beantragt werden. Eine Hausbank ist dafür nicht notwendig.

Mehr Infos:
Bundesfinanzministerium

Unternehmen können sich bei Fragen an folgende E-Mail-Adresse wenden: mw-corona@mw.niedersachsen.de oder an die Hotline: 05 11/ 120 57 57 (8 bis 20 Uhr)

24. März, 15.29 Uhr: Fallzahlen aus Niedersachsen
2071 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. In Wolfsburg verstarb eine über 80 Jahre alte Frau an den Folgen einer Covid-19 Infektion. Somit sind in Niedersachsen bislang sieben Menschen verstorben. Landkreis Ammerland: 32 (+4), Landkreis Oldenburg 25 (+9).

24. März, 15.28 Uhr: Fallzahlen aus Oldenburg
In Oldenburg sind 61 Personen am Coronavirus erkrankt, davon vier in stationärer Behandlung.

24. März, 11.53 Uhr: Hilfen für Landwirte
Die Beschlüsse des Bundes für die Land- und Ernährungswirtschaft: https://www.bmel.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/pressemitteilungen_node.html .

23. März, 16.20 Uhr: Neue Fallzahlen aus Niedersachsen
Es gibt derzeit 1779 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+193) in Niedersachsen. Sechs Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben. Landkreis Ammerland: 24 (+3) und Landkreis Oldenburg: 16 (+1). Auf die Oldenburger Fallzahlen des Landes Niedersachsen verzichten wir ab sofort, weil sie nicht aktuell sind.

23. März, 15.01 Uhr: Neue Fallzahlen aus Oldenburg
In Oldenburg sind 49 Personen am Coronavirus erkrankt, davon vier in stationärer Behandlung.

23. März, 13.02 Uhr: Wartezeiten an den Grenzen
Angesichts der Corona-Krise haben die meisten europäischen Staaten ihre Grenzen für den Personenverkehr geschlossen. Um die betroffenen LKW-Fahrer und Berufspendler über die aktuellen Staus und Verzögerungen zu informieren, bietet der Softwareanbieter Sixfold nun eine Plattform an, die mit Hilfe anonymisierter Telematikdaten die Wartezeiten an den Grenzen zur Verfügung stellt. Sixfold

23. März, 12.56 Uhr: Produktion von Desinfektionsmittel
Auf Initiative des Landes Niedersachsen können ab sofort alle Unternehmen der chemischen Industrie, Kosmetik- und Parfümhersteller sowie vergleichbare Unternehmen, die dazu in der Lage sind, Produkte zur hygienischen Händedesinfektion herstellen – unabhängig davon, ob sie in der Vergangenheit entsprechende Produkte produziert haben –, Desinfektionsmittel produzieren.

23. März, 12.53 Uhr: Gerichte fahren Betrieb runter
Ab dem 23. März finden im Amtsgericht Oldenburg nur noch der zwingend erforderliche Dienstbetrieb und die Durchführung unaufschiebbarer Verhandlungen statt. Im Strafbereich finden Sitzungen nur noch in Haftsachen, in Fortsetzungssachen und in Einzelfällen nach richterlichem Ermessen statt. Abladungen erfolgen nicht mehr. In Zivilsachen sind die Verhandlungstermine aufgehoben worden. Soweit es uns möglich war, sind die Beteiligten abgeladen worden. Aufgrund der Personalreduzierung war dies aber nicht durchgehend möglich. Auch die Termine in Familien- und Betreuungssachen sind aufgehoben worden. Eilverfahren werden aber selbstverständlich bearbeitet. In Zivil- und Familiensachen (ZPO-Verfahren) werden alle einfachen richterlichen bis 19. April ablaufenden Fristen um einen Monat verlängert. Die Telefonzentrale ist in der Zeit von 9 bis 15 Uhr besetzt. Ähnlich sieht es bei den anderen Gerichten aus.

23. März, 10.24 Uhr: Unterstützung für Startups
Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt Niedersachsen explizit die Startups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Startups bereit. Die Antragstellung für Hilfen aus dem Fonds soll möglichst unbürokratisch erfolgen. Wird ein Antrag positiv beschieden, soll die Auszahlung kurzfristig erfolgen.

22. März, 15.54 Uhr: Neue Fallzahlen
In Niedersachsen sind 1586 (+134) Menschen laborbestätigt infiziert. Landkreis Ammerland: 24 (+3), Landkreis Oldenburg 16 (+1), Stadt Oldenburg: 29. Am Wochenende werden allerdings nicht von allen Gesundheitsämtern Daten übertragen.

22. März, 13.06 Uhr: Oldenburger verhalten sich vorbildlich
Die Polizei meldet, dass sich die überwiegende Mehrheit der Oldenburger Einwohner bisher vorbildlich an die erlassenen Allgemeinverfügungen verhält. Die Straßen und Plätze waren am Sonntagvormittag wie leergefegt. In Ausnahmefällen war es aber erforderlich, Verhaltenshinweise zu geben. Der Großteil war einsichtig. Nur eine zwölfköpfige Personengruppe im Alter von 19 bis 29 Jahren erwies sich als wenig einsichtig. Eine Polizeistreife stellte diese Gruppe am Sonntag, um 1.30 Uhr, auf dem Parkplatz des Einkaufslandes Wechloy fest. Da gegenwärtig das Zusammenkommen von mehr als zehn Personen in der Öffentlichkeit untersagt ist, erfolgte zunächst eine Ansprache durch die Polizei. Die Gruppe stellte sich jedoch als äußerst uneinsichtig dar und zeigte sich amüsiert bezüglich der Corona-Diskussion. Gegen die zwölf Gruppenmitglieder wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

22. März, 10.41 Uhr: Kultur frei Haus
An der Aktion „Kultur trotz Corona – Die NDR Bühne“ beteiligt sich auch das Oldenburgische Staatstheater. Die Kulturredaktionen des NDR laden Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden ein, auf dieser virtuellen Bühne ihre Kunst zu präsentieren. Musiker_innen, Autoren/innen, Schauspieler_innen, Kabarettisten/innen und auch Poetry-Slammer_innen können eine Kostprobe ihres Könnens geben. Ihre Videos werden dann für alle Nutzerinnen und Nutzer auf www.NDR.de/kulturtrotzcorona sowie auf Social-Media-Kanälen des NDR zu sehen sein. Einige Videos stehen bereits auf der Plattform: Auch Theater wie das Staatstheater in Oldenburg beteiligen sich an der Aktion: Der Korrepetitor dort, Giuseppe Barile, hat mit dem befreundeten Klarinettisten Gianluigi Caldarola aus Liège/Belgien ein Split-Screen-Video aufgenommen. Darin spielen sie – der eine hier, der andere dort – parallel „Romeo und Julia“ von Nino Rota.

21. März, 19.37 Uhr: Vierter Todesfall
In Niedersachsen sind heute insgesamt vier ältere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Ein 66 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Leer starb nach Angaben eines Kreissprechers am Sonnabend im Krankenhaus. Der Mann habe eine schwere Vorerkrankung gehabt.

21. März, 16.54 Uhr: Drei Todesfälle
Das Land Niedersachsen meldet drei Tote: zwei Männer aus der Region Hannover (70, 84) und ein 90-Jähriger aus dem Landkreis Harburg.

21. März, 16.04 Uhr: Erste Todesfälle
Wir müssen leider korrigieren. Jetzt sind doch zwei infizierte Menschen in Niedersachsen gestorben.

21. März, 15.51 Uhr: Aktuelle Fallzahlen
Aktuell gibt es in Niedersachsen 1452 laborbestätigte Fälle. Das ist ein Plus von 190. Ammerland: 21 (+7), Landkreis Oldenburg: 15, Stadt Oldenburg: 29 (+7). Nach wie vor gibt es glücklicherweise keinen Todesfall in Niedersachsen. Die aktuellen Fallzahlen der Stadt liegen noch nicht vor.

21. März, 15.33 Uhr: Angemessenes Verhalten
In Oldenburg ist es weitgehend ruhig – bis auf einige Treffpunkte. Die Redaktion wurde weder über Corona-Partys informiert noch über andere Gesellschaften. Die meisten Menschen verhalten sich der Situation angepasst – nur wenige Unverbesserliche nicht.

20. März, 16.25 Uhr: Aktuelle Fallzahlen
Das Land Niedersachsen meldet 1262 laborbestätigte Fälle. Landkreis Ammerland: 14, Landkreis Oldenburg: 15 (+3) und Stadt Oldenburg: 22 (+4), die Stadt meldet 24 Fälle.

20. März, 16.06 Uhr: Kinderbetreuung in den Osterferien
Auch in den Osterferien wird die Notbetreuung in niedersächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen vorgehalten, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne heute mitgeteilt hat. Diese Notbetreuung sichert ab, das aufgrund der Corona-Krise besonders benötigten Berufsgruppen trotz geschlossener Einrichtungen die Wahrnehmung unverzichtbarer zentraler beruflicher Aufgaben ermöglicht wird. Bei der Notbetreuung wird nachgesteuert. Ab sofort sollen Kinder auch dann in die Notbetreuung aufgenommen werden, wenn lediglich eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu den zentralen Berufsgruppen gehört.

20. März, 15.58 Uhr: Appell der Polizei
Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende weist die Polizeidirektion Oldenburg erneut auf die geltenden Einschränkungen hin, die helfen sollen, die Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu verringern. Johann Kühme, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, sendet einen eindringlichen Appell an die Bürgerinnen und Bürger, auf den Besuch sonst beliebter Ausflugsorte zu verzichten: „Bitte fahren Sie nicht an die Küste, beispielsweise nach Schillig, an den Südstrand oder nach Cuxhaven. Auch nicht nach Dangast oder ans
Zwischenahner Meer. Fahren Sie nirgendwo hin. Bleiben Sie bitte, wo Sie wohnen.“

20. März, 14.39 Uhr: Rund 100 Infizierte in den Kliniken
Rund 100 Covid-19-Infizierte sind zurzeit in den niedersächsischen Kliniken. Davon werden 20 Patienten beatmet. Darunter sind weder Kinder noch Jugendliche.

20. März, 14.39 Uhr: Keine Ausgangssperre
In Niedersachsen wird es aktuell keine Ausgangssperre geben, die Gastronomie wird geschlossen. Nur Lieferservice wird weiterhin möglich bleiben. Zurzeit sprich Ministerpräsident Stephan Weil vor Vertretern der Presse.

20. März, 13.33 Uhr: Cine k wird zu Sofa k
Das Cine k präsentiert mit „Sofa k“ ein neues Kinoformat. Auf seiner Homepage stellt das Kino für alle Kinoliebhaber_innen ein kuratiertes Filmprogramm zur Verfügung. Jeden Donnerstag, pünktlich zum Start der Kinowoche, gibt es drei neue Wochenfilmtipps: je einen für die ganze Familie und zwei für Jugendliche und Erwachsene. Auf den Social-Media-Kanälen des Kinos werden ebenfalls regelmäßig weitere Filmtipps geteilt.

Auch für den „Queer Monday“ kommenden Montag, zu dem eigentlich einmal im Monat ein queerer Film gezeigt wird, stellt das Team gerade ein Alternativprogramm für zuhause zusammen. Der Link zum frei zugänglichen Programm „Queer Monday Goes Queer Sofa“ wird am Montagnachmittag auf der Homepage des Kinos veröffentlicht.

20. März, 13.07 Uhr: Erlebnistag der Gästeführung abgesagt
Der 7. Erlebnistag der Gästeführung im Oldenburger Land am 26. April findet wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Die für diesen Tag vorgesehenen kostenfreien Führungen in den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg und Wesermarsch sowie in den Städten Delmenhorst und Oldenburg sind abgesagt.

20. März, 12.57 Uhr: Reha-Zentrum ist vorbereitet
Der Verband Norddeutscher Reha-Kliniken (VNR) spricht sich deutlich dafür aus, dass Rehakliniken mit ihrer hohen medizinischen Kompetenz jetzt solidarisch ihren Beitrag in der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie leisten. So wollen schon bald einige zum Verband gehörende Fachklinken starten und die ersten „Nicht-Corona Fälle“ aus den Akuthäusern aufnehmen. Das Reha-Zentrum am Meer in Bad Zwischenahn hält bereits das neue Gebäude der Onkologieerweiterung, in das eigentlich im April 70 neue Patienten untergebracht werden sollten, aus aktuellem Anlass frei.

20. März, 12.45 Uhr: Zahl der Erkrankten steigt auf 31
In Oldenburg sind 31 Personen am Coronavirus erkrankt, davon 24 laborbestätigte Fälle.

20. März, 11.05 Uhr: Jade Hochschule schließt
Die Hochschulleitung der Jade Hochschule schließt die Gebäude der Hochschule von heute, 20. März, ab 16 Uhr bis einschließlich 19. April, um direkte persönliche Kontakte noch weiter zu reduzieren.

Zugang zu den Gebäuden der Hochschule werden nur diejenigen Beschäftigten haben, die für den Betrieb der Hochschule, z.B. unter dem Aspekt der Sicherheit, unbedingt Zugang haben müssen.

20. März, 10.40 Uhr: Stadtgärten abgesagt
Das City Management Oldenburg hat die Oldenburger Stadtgärten 2020 abgesagt.

20. März, 10.28 Uhr: Formulare für Kurzarbeit
Die Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind derzeit häufig überlastet, so dass die Anträge/Formulare aufgrund der hohen Zahl der Zugriffe oftmals nicht heruntergeladen werden können. Um den Betrieben ungeachtet dessen einen schnellstmöglichen und unbürokratischen Zugang zu ermöglichen, bietet die Gemeinde Bad Zwischenahn an, dass die Antragsformulare auch auf ihrer Homepage heruntergeladen werden können (http://www.bad-zwischenahn.de/de/aktuelles/meldungen/1976577934.php).

19. März, 19.30 Uhr: Corona-Hotline
Ab sofort verstärkt die AOK Niedersachsen die „Corona-Hotline des Landes Niedersachsen“ zu Fragen rund um den Gesundheitsschutz. Expertinnen und Experten beantworten in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 05 11 / 4505-555 Fragen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2.

19. März, 19.27 Uhr: Uni-Betrieb wird weiter reduziert
Ab dem morgigen Freitag, 19 Uhr, wird die Universität Oldenburg ihren Betrieb weiter deutlich reduzieren. Das bedeutet, dass der Campus und die Gebäude der Universität weitestgehend geschlossen werden. Der größte Teil der Beschäftigten setzt seine Arbeit im Homeoffice fort, viele haben bereits am 17. März damit begonnen. Der Forschungsbetrieb beschränkt sich auf die essentielle Funktionsfähigkeit von Laboren oder vergleichbare kritische Forschungsinfrastrukturen. Der Lehrbetrieb in Präsenzform findet bereits seit dem 13. März nicht statt und soll an niedersächsischen Hochschulen nach jetzigem Stand am 20. April beginnen. Die Zentralbibliothek am Uhlhornsweg ist geschlossen, bietet jedoch Dienstleistungen für Forschende und Studierende an. Geschlossen sind ebenfalls die Sportanlagen und der Botanische Garten der Universität.

19. März, 18.52 Uhr: Lamberti-Kirche geschlossen
Die St. Lamberti-Kirche ist auf Grund eines heute erfolgten Beschlusses des Kirchenvorstandes der Kirchengemeinde Oldenburg ab sofort geschlossen.

19. März, 17.13 Uhr: Sonderfahrplan der VWG
Die VWG stellt noch einmal den Fahrplan um und verringert die Taktungen. VWG stellt auf Sonderfahrplan um

19. März, 16.33 Uhr: Arztkontakt besser online
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie rufen das Niedersächsische Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) alle niedersächsischen Ärztinnen und Ärzte auf, verstärkt Videosprechstunden zu nutzen und den Patientinnen und Patienten anzubieten.

„Dazu ist das Verfahren der Videosprechstunde für Praxen vereinfacht worden. Ab sofort können unsere Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten die Videosprechstunde nutzen, ohne dafür eine Genehmigung von der KVN zu erhalten“, sagte Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der KVN, heute in Hannover. Auf das Prüfungsverfahren, Genehmigungserteilung und die Limitierung auf wenige Patienten werde vorerst bis 30. Juni 2020 verzichtet.

19. März, 16.30 Uhr: Einreise für Erntehelfer aus Nachbarländern erlaubt
Erntehelfer aus direkten Nachbarländern können trotz strengerer Grenzregelungen wegen der Coronakrise weiter nach Deutschland kommen. Nicht geklärt ist weiter die Einreise, wenn es Transitländer gibt. Mehr Informationen: Topagrar

19. März, 16.25 Uhr: Oberbürgermeister Krogmann mit einer Videobotschaft
Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat alle Oldenburgerinnen und Oldenburger aufgefordert, die derzeit geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens unbedingt zu beachten. „Noch haben wir die Möglichkeit, den Anstieg der Coronafälle zu verlangsamen“, sagte Krogmann in einer am Donnerstag, 19. März, veröffentlichten Videobotschaft. Das Oldenburger Gesundheitswesen sei auf einen Anstieg der Fälle gut vorbereitet.

Gleichzeitig machte Krogmann deutlich, dass in Oldenburg alles getan werde, um eine Grundversorgung aufrecht zu erhalten. Dafür würden die noch geöffneten Geschäfte sorgen. Außerdem würden die Rettungsdienste, der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb, die Feuerwehr, aber auch der regionale Energieversorger EWE über gute Krisenpläne verfügen, so dass diese Infrastruktur gesichert sei.

Eine Videobotschaft ist im Internet unter oldenburg.de abrufbar.

19. März, 16.16 Uhr: Neue Fallzahlen
Es gibt bislang 981 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+241 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. Das Land Niedersachsen bestätigt im Ammerland 14 (+2) und im Landkreis Oldenburg 12 (+3). In Oldenburg sind 30 Personen am Coronavirus erkrankt, davon 23 laborbestätigte Fälle (Quelle: Stadt Oldenburg).

19. März, 16.15 Uhr: Hotline für Landwirte
Die Corona-Epidemie hat Auswirkungen auf die Land- und Ernährungswirtschaft. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) hat deshalb ab sofort eine Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 05 11 / 120 20 00 stehen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung, um die Fragen aufzunehmen. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr besetzt. Für spezielle Fragen zum Themenkomplex Corona und Landwirtschaftsministerium kann auch die Mailadresse corona@ml.niedersachsen.de genutzt werden.

19. März, 15.41 Uhr: Stadt hilft Unternehmen
Um Umsatzeinbußen abzumildern und finanzielle Schieflagen abzuwenden, hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann entschieden, betroffenen Unternehmen und Betrieben das Angebot zu machen, die Gewerbesteuervorauszahlungen zu senken oder bis zum 30. April kostenfrei auszusetzen. „Wenn sich die jetzige Situation fortsetzt, werden auch zinsfreie Stundungen möglich sein“, kündigt der Oberbürgermeister an. Ferner wird die Stadt gewerblichen Mietern, die krisenbedingt in eine Notlage geraten, bei Mietzahlungen entgegenkommen.

Um die Unternehmen und Betriebe noch besser angesichts der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Stadt Oldenburg ihr Service- und Informationsangebot ausgebaut. Auf den Online-Seiten der Wirtschaftsförderung finden Unternehmer gebündelt die wichtigsten Informationen über Hilfen und Fördermöglichkeiten inklusive Verlinkungen auf einen Blick: Wirtschaft Corona.

Zudem hat die städtische Wirtschaftsförderung das Beratungsangebot verstärkt. Dieses erfolgt telefonisch unter 04 41 / 235-28 70 beziehungsweise 235-30 98 oder per E-Mail an patricia.baasch@stadt-oldenburg.de und klaus.zelder@stadt-oldenburg.de.

19. März, 12.36 Uhr: Wissen hilft
Einige Leser_innen wissen nicht, ob sie sich angesteckt haben. Diese Erklärung in der Zeit hilft nach unserer Meinung gut weiter. Zeit Wissen

19. März, 11.19 Uhr: Polizeipräsenz wird verstärkt
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ein konsequentes Vorgehen der Polizei sowie der kommunalen Ordnungskräfte angekündigt. „Die Polizeipräsenz auf den Straßen wird deutlich erhöht, und die konsequente Durchsetzung der Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus bekommt Priorität. Es geht um Menschenleben!“, so Pistorius in einer Erklärung an die Presse. „Ich habe angeordnet, dass ab sofort mehr Polizei auf den Straßen sein wird, als wir es gewohnt sind. Jede Bürgerin und jeder Bürger Niedersachsens muss seine sozialen Kontakte sofort auf das absolute Minimum reduzieren. Die niedersächsische Polizei und die kommunalen Ordnungsdienste werden deshalb diese zwingend notwendigen Regelungen sehr konsequent durchsetzen und einschreiten, wenn es erforderlich ist. Bei Verstößen werden Geschäfte, Eisdielen, Cafés oder Restaurants geschlossen, Menschenansammlungen aufgelöst und auf Basis des Infektionsschutzgesetzes Bußgelder verhängt und als Straftaten verfolgt.“

Weiter sagt Pistorius: „Leider ist es so, dass einige Menschen immer noch nicht akzeptiert haben, dass die durch die Landesregierung aufgestellten Regeln lebensnotwendige und lebensrettende Maßnahmen sind. Wir befinden uns in einer einmaligen und historischen Ausnahmesituation. Niemand kann sagen, wo wir in einigen Wochen stehen werden. Wir appellieren darum noch einmal eindringlich an die Vernunft und die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger. Denn ohne ihre Einsicht und ihre Vernunft geht es nicht! Es muss jetzt allen klar sein, dass weitere Schritte folgen müssen, wenn die jetzt erlassenen Regeln nicht überall ohne Ausnahme eingehalten werden. Wenn wir jetzt alle gemeinsam solidarisch und vernünftig sind, haben wir eine Chance, die Folgen dieser Krise zu mildern, die Zahl der Opfer so klein wie möglich zu halten.“

19. März, 10.57 Uhr: Jetzt Blut spenden!
Wegen der Corona-Krise spenden weniger Menschen ihr Blut. Außerdem fallen Schulen weitgehend als Spendenorte aus. Das DRK Niedersachsen schlägt Alarm. Hier in Blutspendetermine in Oldenburg: DRK Blutspende

19. März, 10.36 Uhr: AStA sieht Studierende im Stich gelassen
Gerade Minijobber bekommen jetzt durch die Corona-Krise Probleme. Darunter zahlreiche Studierende: Soforthilfe für Studierende gefordert

19. März, 10.00 Uhr: Informationen zu Corona
Informationen in leichter und einfacher Sprache sind auf der Homepage der Lebenshilfe und von Aktion Mensch zu finden. Es gibt auch Nachrichten, die in Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden.

19. März, 7.40 Uhr: ALSO fordert BGE
Die ALSO fordert in einem offenen Brief Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für sechs Monate. Offener Brief

18. März, 23.37 Uhr: FCK CORONA
Die Facebook-Seite Spotted: Oldenburg ruft dazu auf, ein Zeichen gegen Corona zu setzen und Gutes zu tun. Mit dem Kauf eines “FCK CORONA” Shirt oder Hoodie kann jede_r helfen. Denn ein Teil von diesem Erlös wird von der Flockstar – Textildruck & Werbetechnik und Spotted: Oldenburg an die Oldenburger Tafel gespendet. Bestelllink: https://www.fck-corona.de

18. März, 17.24 Uhr: Handwerker bangen um Existenz
In den 12.700 Handwerksbetrieben im Oldenburger Land herrscht große Unsicherheit. Vor allem bei den Kleinstbetrieben und denjenigen, die sich erst in den vergangenen Jahren selbständig gemacht haben, geht es um die Existenz. „Sie wissen nicht, wie sie ihre laufenden Kosten decken sollen“, schlägt Kammerpräsident Eckhard Stein Alarm. Zusammen mit den Kreishandwerkerschaften und den dort angeschlossenen Innungen fordert die Handwerkskammer Oldenburg dringende Finanzhilfen, die unbürokratisch auf den Konten der Betriebe landen.

Bis zum 18. April ruht der Lehrgangs- und Prüfungsbetrieb im regionalen Handwerk. Die Geschäftsstellen der Kreishandwerkerschaften und die Standorte der Handwerkskammer haben ihren Publikumsverkehr fast komplett heruntergefahren. Informationen gibt es über die Internetseiten und die Sozialen Netzwerke. Die Handwerkskammer hat zudem eine zentrale Mailadresse eingerichtet: corona@hwk-oldenburg.de

18. März, 17.20 Uhr: Tourismus abgesagt
Auf Grundlage der Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie vom Montag hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium per Erlass sämtliche Übernachtungen zu touristischen Zwecken untersagt. Mit dem Erlass ist zudem der dringende Appell verbunden, ab sofort Niedersachsen auch nicht mehr als Ausflugsziel zu wählen.
Der Erlass beinhaltet auch die Einschränkungen für Restaurants und die Lockerung des Sonntagsverkaufverbotes, um Hamsterkäufe zu reduzieren.

18. März, 17.13 Uhr: Landrat Jörg Bensberg kritisiert Berichterstattung
Landrat Jörg Bensberg kritisiert Berichterstattung

18. März, 17.11 Uhr: Medizinstudenten können freiwillig helfen
Der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler ruft Medizinstudentinnen und -studenten zum freiwilligen Einsatz in Kliniken auf. Angesichts der rasch steigenden Infektionszahlen sei es wichtig, dass sich möglichst rasch Freiwillige melden, so Thümler. „So können wir Engpässe bei der Versorgung vermeiden und halten unser Gesundheitssystem funktionsfähig“, betont der Minister und dankt allen, die schon jetzt helfen oder sich dazu entschließen wollen. Wer sich als freiwillige Helferin oder freiwilliger Helfer engagieren möchte, richtet sich bitte direkt an die entsprechende Einrichtung.

18. März, 17.05 Uhr: Neue Fallzahlen
Es gibt bislang 740 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+177) im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. Im Ammerland 12 (+1), im Landkreis Oldenburg 9 (+1) und laut der Information des Landes Niedersachsen ist es in Oldenburg bei 18 Fällen geblieben. Die Stadt Oldenburg spricht von 20 Fällen und zwei Genesungen.

18. März, 16.19 Uhr: Lockerung des Sonntagsverkaufsverbotes
Wie bereits angekündigt wird das Verkaufsverbot an Sonntagen gelockert: Stadt Oldenburg lockert das Sonntagsverkaufsverbot

18. März, 16.10 Uhr: AStA leitet Soli-Aktion
Der AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg leitet eine Soli-Aktion, bei der sich bereits über 60 freiwillige Helfer_innen gemeldet haben. Sie bieten eine Alltagshilfe für Einkäufe (z.B. Lebensmittel, Medikamente) oder Gassi gehen an. Dadurch sollen die Personen aus den Risikogruppen unterstützt werden. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die nicht bereits von Freund_innen, Verwandten oder Nachbar_innen unterstützt werden.

Hilfesuchende können sich unter soli@asta-oldenburg.de und 0 15 73 48 69 332 beim AStA melden. Außerdem werden weitere freiwilligen Helfer_innen gesucht. Eine entsprechende E-Mail sollte Informationen wie eine Telefonnummern, E-Mail-Adresse, mögliche Stadtteile, Zeitfenster und Dienstleistung wie Gassi gehen oder nicht mit Hunden enthalten.

18. März, 16.01 Uhr: Kulturschaffenden soll geholfen werden
Um die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise für Kulturschaffende abzumildern, prüft die Stadt Oldenburg aktuell mehrere Hilfsangebote.

18. März, 15.59 Uhr: Online-Dienste im Ammerland erweitert
Der Landkreis Ammerland hat seine Online-Dienste erweitert. Ab sofort können Termine in der Führerscheinstelle sowie für die Bereiche Elterngeld, Wohngeld und BAföG auch online vereinbart werden. Termine können aber weiterhin auch telefonisch vereinbart werden, insbesondere dann, wenn der Kunde keine Internetverbindung oder keine E-Mail-Adresse hat.

18. März, 15.45 Uhr: Zwei Erkrankte genesen
Derzeit sind in Oldenburg 26 Menschen am Coronavirus erkrankt, davon 20 laborbestätigt. Zwei Personen sind mittlerweile genesen und aus der Isolation entlassen.

18. März, 15.45 Uhr: Umweltminister Olaf Lies im Homeoffice
Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies lässt seine Arbeit im Ministerium aus Vorsorge- und Sicherheitsgründen ruhen. Minister Lies hatte in der letzten Woche auf einer Veranstaltung in Berlin einen kurzen Kontakt mit einem Corona-Infizierten. Dies wurde Minister Lies gestern Abend telefonisch mitgeteilt. Die Tests beim Minister und einem engen Mitarbeiter verliefen am Mittwoch negativ. Auf ärztlichen Rat hin bleibt Lies jedoch dem Ministerium noch ein paar Tage lang fern, um die potenzielle, zweiwöchige Inkubationszeit gänzlich abzuwarten. Diese Präventionsmaßnahme wird routinemäßig angeordnet, sobald man Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte.

18. März, 15.28 Uhr: Kinderbetreuungsbeiträge werden erstattet
Für den Zeitraum der Schließung von Kindertagesstätten müssen keine Elternbeiträge gezahlt werden. Auch den freien Trägern und den Tagespflegepersonen werden die Einnahmeausfälle über die Betriebskostenabrechnungen erstattet.

In Oldenburg gilt diese Regelung für 3000 Kinder (2500 in Krippen/Horten und 500 in Kindertagespflege). Nur für diese Betreuungen werden Elternbeiträge erhoben. Kindergärten sind ohnehin beitragsfrei. Insgesamt rechnet die Stadt mit einer Erstattungssumme von etwa 300.000 Euro.

18. März, 15.11 Uhr: Spielplätze mit Zugangsverbot
Um den Zugang zu den städtischen Spielplätzen zu untersagen, wird die Stadt Hinweisschilder an den Spielplätzen anbringen. Dies gilt für etwa 100 städtische Spielplätze und 50 Spielplätze an Schulen. Die Sperrung ist eine der zahlreichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Coronavirus. Flatterband wird die Stadt nicht verwenden, da das Band schnell zerreißt. Bei der Einhaltung der getroffenen Anordnung setzt die Stadt auf die Eigenverantwortung der Eltern.

18. März, 13.11 Uhr: Jobcenter schließen für Publikumsverkehr
Die Jobcenter schließen ihre Türen, Geldleistungen sind gesichert: Jobcenter schließen

18. März, 13.05 Uhr: Finanzspritze für die Verkehrsunternehmen
Um die Liquidität der niedersächsischen ÖPNV-Verkehrsunternehmen trotz der aktuellen Einnahmeverluste zu sichern, wird das Land die monatlichen Finanzhilfen an die Landkreise, kreisfreien Städte und Zweckverbände als ÖPNV-Aufgabenträger für die Monate April bis Dezember vorziehen und in einem Betrag – landesweit insgesamt 67,5 Mio. Euro – auszahlen.

18. März, 13.00 Uhr: Corona-Tests
Auf Nachfrage der OOZ-Redaktion konnte die Kassenärztliche Vereinigung (KVN) die Zahlen der Region nicht nennen. „Wir erfassen solche Daten aus Kapazitätsgründen aktuell nicht“, so die KVN Oldenburg.

18. März, 12.37 Uhr: Trinkwasser ist nicht beeinträchtigt
Im Trinkwasser gibt es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Umweltbundesamt (UBA) bisher keine Beweise für das Überleben des COVID-19-Virus. Die Wasserwerke sind auf die Anforderungen vorbereitet und uneingeschränkt leistungsfähig. Die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) weist darauf hin, dass eine Übertragung des neuartigen Coronavirus durch Trinkwasser aus dem Wasserhahn auch aus Sicht des Umweltbundesamtes nur sehr unwahrscheinlich ist. Somit sei die Trinkwasserversorgung weder gefährdet noch beeinträchtigt. „Täglich werden an zahlreichen Stellen im Netz und in den Wasserwerken Proben entnommen und überprüft“, so die VWG. Und weiter: „Zusätzlich überwachen Labore die Trinkwasserqualität.“ Das in den Trinkwasserschutzgebieten gewonnene Trinkwasser werde außerdem bei der Versickerung des Niederschlags natürlich gereinigt.

18. März, 12.35 Uhr: Wasserversorgung gesichert
Die Wasserversorgung in Oldenburg ist vollumfänglich in ein Krisen- und Notfallmanagement eingebunden, Krisenstab und Vertreter der kritischen Geschäftsprozesse stimmen sich derzeit täglich über die aktuelle Entwicklung ab. Das teilt die zuständige Verkehr und Wasser GmbH (VWG) mit. Für die Wasserwerke und das Verteilnetz sind Notfallpläne erstellt worden. Gut zu wissen: Die Wasserwerke würden auch ohne Personaleinsatz im Regelbetrieb vollautomatisch weiterlaufen; es besteht darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit, über einen Fernzugriff einzugreifen.

18. März, 9.56 Uhr: VfB Fans organisieren Unterstützungsangebote
Der Verein VfB für Alle ruft alle VfB Fans und anderen hilfsbereiten Menschen, die sich solidarisch zeigen möchten, dazu auf, sich einem Unterstützungsangebot anzuschließen. Wer seine Hilfe anbieten möchte, kann eine Mail an covid19@vfbfueralle.de schreiben. Es wird ein Verteiler eingerichtet und schnellstmöglich auf Anfragen reagiert. Personen, die auf Hilfe angewiesen sind – also zu den Risikogruppen gehören oder sich in Quarantäne befinden –, können den Verein ebenfalls per Mail erreichen.

17. März, 18.59 Uhr: Stadt verstärkt ServiceCenter
Die Stadt Oldenburg verstärkt kurzfristig die personelle Ausstattung des ServiceCenters. Dort gehen wegen der Nachfragen zum Thema Corona-Krise derzeit täglich deutlich mehr Anrufe ein als in normalen Wochen. Die tägliche Anrufzahl lag teilweise bei mehr als 2000, üblich sind ansonsten etwa 1200. Die Anrufzahl lag in der vergangenen Woche bei 10.700 Anrufen, zirka 1500 Anrufe mehr als in der Vorwoche. Rekordtag war der 16. März, allein da gingen etwa 5600 Anrufe ein. Um die zusätzlichen Anfragen zügig beantworten zu können, sind mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung kurzfristig ins ServiceCenter umgesetzt worden. Sie bringen aus ihrer früheren Tätigkeit dort die Voraussetzungen mit, um Anfragen beantworten zu können. Insgesamt nehmen die Oldenburgerinnen und Oldenburger die verkündeten massiven Einschränkungen im Alltagsleben ruhig und besonnen zu Kenntnis und zeigen Verständnis für die getroffenen Maßnahmen. Das Bürgertelefon im ServiceCenter der Stadt ist unter der Nummer 04 41 / 235-45 50 samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

17. März, 18.49 Uhr: Landkreis Ammerland schließt Deponien
Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wird die Zentraldeponie Mansie ab dem 19. März bis auf weiteres sowohl für private als auch für gewerbliche Abfallanlieferungen geschlossen. Die Recyclinghöfe in den kreisangehörigen Gemeinden werden ab dem 20. März geschlossen.

17. März, 18.21 Uhr: Fallzahlen aus Oldenburg
Die Zahlen von Land, Stadt, des RKI oder die der Johns Hopkins Universität variieren. Das liegt unter anderem an den Zeiten der Bestandsaufnahme und an der Unterscheidung zwischen bestätigten oder unbestätigten Fällen. Hier die Fallzahlen der Stadt Oldenburg: In Oldenburg sind derzeit 25 Personen am Coronavirus erkrankt, davon 19 laborbestätigte Fälle.

17. März, 17.17 Uhr: Unikum setzt Veranstaltungen aus
Aufgrund der Corona-Pandemie sind zunächst alle Veranstaltung im Unikum bis zum 20. April abgesagt.

17. März, 17.13 Uhr: Corona-Pandemie in verschiedenen Sprachen
Die Bundesregierung stellt Informationen rund um das Coronavirus zur Verfügung: Coronavirus

17. März, 16.54 Uhr: Landesregierung will helfen
Um die Auswirkungen der Corona-Krise auf niedersächsische Unternehmen abzumildern, will die Landesregierung kurzfristig Förderprogramme auf den Weg bringen. Bei der NBank wird daher gegenwärtig ein Kredit-Programm (bis 50.000 Euro) für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe vorbereitet. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Auflage eines größeren Liquiditätskredits (über 50.000 Euro), der voraussichtlich in sechs Wochen bereitgestellt werden kann. In beiden Fällen muss zuvor eine Absicherung durch das Land, etwa durch einen Haftungsfonds, gewährleistet werden. Beide Kreditprogramme sollen direkt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden.

Damit in Not geratenen Kleinstunternehmen (weniger als zehn Beschäftigte und weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz) geholfen werden kann, soll zudem ein sechsmonatiges Landesprogramm in Form einer Zuschussförderung in Höhe von voraussichtlich 100 Millionen Euro im Rahmen des Nachtragshaushaltes aufgelegt werden. Zugute kommen soll dieser Liquiditätszuschuss neben Kleinstunternehmen auch Familienbetrieben, damit diese finanzielle Belastungen abdecken können, die andernfalls ihre Geschäftstätigkeit zerstören würden. Gefördert werden sollen demnach etwa Mieten und Pachten für gewerbliche Immobilien, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht genutzt werden können. Ebenso Finanzierungskosten, zum Beispiel Zinsaufwendungen, für fremdfinanzierte Wirtschaftsgüter wie Maschinen, Anlagen oder Einrichtungen. Die Förderhöhe soll voraussichtlich 20.000 Euro je Unternehmen betragen, die als einmaliger Zuschuss gewährt werden.

Mehr Informationen: Landesregierung mobilisiert 4,4 Mrd. Euro

17. März, 16.47 Uhr: Die aktuellen Infektionszahlen
563 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus sind bis heute in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Das ist der aktuelle Stand von 15 Uhr. Gestern waren es 391. Für die Stadt Oldenburg wurden drei weiter Fälle, also jetzt 18, gemeldet. Im Landkreis Ammerland haben sich acht Personen und im Landkreis Oldenburg ebenfalls acht Personen bestätigt infiziert.

17. März, 16.28 Uhr: Keine Besucher in der Karl-Jaspers-Klinik
Nach Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wird auch in der Karl-Jaspers-Klinik mit sofortiger Wirkung ein generelles Besuchsverbot umgesetzt. Aufgrund der aktuellen Infektionslage gilt es mit dieser Vorsichtsmaßnahme alle Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende vor einer Ansteckung zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Telefonische Kontakte zu den Angehörigen werden über Telefon 04 41 / 96 15-0 vermittelt. Alle öffentlichen Veranstaltungen sind abgesagt, hierzu zählen auch Angehörigengruppen und Informationsabende.

17. März, 12.07 Uhr: BAföG wird weiter gezahlt
Studierende, Schülerinnen und Schüler, die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, sollen keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID-19-Pandemie geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben wird. Bundestagsabgeordneter Stephan Albani (CDU) dazu: „Die zuständigen Landesbehörden sind am Montagnachmittag durch einen Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung angewiesen worden, alle bereits bewilligten Leistungen nach dem BAföG weiter zu gewähren, wenn Schulen geschlossen werden oder wenn der Beginn des Sommersemesters verschoben wird. Die gleiche pragmatische Regelung wird auch bei der Förderung von Ausbildungen im Ausland angewandt, wenn dort Ausbildungsstätten geschlossen werden oder wenn die Ausbildung im Ausland wegen Einreisebeschränkungen nicht rechtzeitig aufgenommen werden kann. Mit dieser schnellen und pragmatischen Regelung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek schaffen wir in der aktuellen Ausnahmesituation Klarheit und Planungssicherheit und stellen sicher, dass BAföG-Geförderte wegen der Corona-Pandemie keine Nachteile erleiden.“ Auch Studienanfänger, die zum Sommersemester 2020 erstmals BAföG beziehen, erhalten ihre Leistungen wie vorgesehen bereits ab dem Zeitpunkt, an dem die Vorlesungen jeweils regulär beginnen sollten.

17. März, 11.07 Uhr: Arbeitsagentur und Jobcenter – Telefonnetz überlastet
Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Das Telefonnetz des Providers ist derzeit überlastet. Das Anrufaufkommen ist in den letzten Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen. Die Agentur weist noch einmal darauf hin, dass kein Termin abgesagt werden muss. Es gibt keine Nachteile und Sanktionen. Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern. Die Arbeitsagenturen und Jobcenter schalten derzeit auch lokale Rufnummern. Diese werden örtlich bekannt gemacht.

17. März, 10.56 Uhr: Kammer weist auf Service-Kontakte hin
Ab sofort sammelt die Handwerkskammer Oldenburg Hinweise und Fragen von ihren 12.700 Mitgliedsbetrieben unter folgender E-Mail-Adresse: corona@hwk-oldenburg.de. Die telefonische Erreichbarkeit kann über die Internetseite www.hwk-oldenburg.de eingesehen werden. In laufenden Unternehmensbefragungen zur Coronakrise zeigen sich bereits deutliche Auswirkungen auf viele Betriebe. Aber auch die Bildungszentren des Handwerks als Teil der öffentlichen Bildungsinfrastruktur spüren erhebliche Auswirkungen. Die Handwerkskammer Oldenburg hat ihren Lehrgangsbetrieb sowie alle Prüfungen bis zum 18. April ausgesetzt. Über die Entwicklung zu abgesagten Terminen informieren sowohl die Homepage als auch das Berufsbildungszentrum in persönlichen Nachrichten an die Teilnehmer. Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit der Coronakrise hat die Kammer unter Coronavirus zusammengestellt.

Niedersachsen bereitet Hilfskredite für kleine und mittlere Unternehmen vor, deren Liquidität durch die Corona-Epidemie gefährdet ist. Die Hilfen sollen über die landeseigene Förderbank NBank abgewickelt werden. Erst würden Darlehen bis 50.000 Euro bereitgestellt, nach etwa sechs Wochen auch Darlehen von mehr als 50.000 Euro. Über das Volumen der beiden Kreditlinien mit Landesgeld werde noch verhandelt.

16. März, 18.27 Uhr: Rot-schwarze Landesregierung plant Nachtragshaushalt
Ein Nachtragshaushalt mit einem dreistelligen Millionenbetrag soll schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden, so Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. Dabei gehe es um die Beschaffung von Schutzausrüstungen in der Gesundheitsversorgung. Außerdem sei ein Liquiditätsprogramm für Selbstständige und Kleinunternehmer in Planung.

16. März, 18:16 Uhr: Weitere Einschränkungen in Niedersachsen ab morgen um 6 Uhr
Alle Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Sportanlagen, Fitnessstudios, Bäder, Diskotheken, Clubs, Kneipen, Messen, Theater, Tierparks, Bordelle und ähnliches werden geschlossen. Spielplätze sollen gesperrt werden. Verboten werden zudem Zusammenkünfte (beispielsweise in Vereinen). Die Läden sollen nicht öffnen. Geschäfte, die Dinge des täglichen Bedarfs verkaufen wie Supermärkte, Apotheken, Wochenmärkte, Lieferdienste, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken, Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, Bau-, Garten- und Tierbedarf, Großhandel usw. Für diese Läden kann das Verbot der Sonntagsöffnung aufgehoben werden – „unter Auflagen“. Restaurants dürfen nur noch von 6 bis um 18 Uhr öffnen. Dienstleister und Handwerker können weiter tätig sein. Diese Regelungen sollen vorerst bis zum 18. April gelten.

16. März, 18.12 Uhr: Fallzahlen aus der Niedersachen und der Region
Es gibt bislang 391 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+104 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. In Oldenburg sind es weiterhin 15 Fälle, im Landkreis Oldenburg 4 und im Ammerland wurde ein weiterer Fall bestätigt, damit sind acht Menschen nachweislich erkrankt.

16. März, 16.56 Uhr: Informationen der Justiz
Informationen zum Umgang der Justiz mit dem Corona-Virus: Justizministerium

16. März, 16.47 Uhr: Gemeinde Rastede reduziert Publikumsverkehr
Die Gemeinde Rastede reagiert mit einer weiteren Maßnahme auf die Ausbreitung des Coronavirus und reduziert ab Dienstag, 17. März, den Publikumsverkehr im Rathaus. „Besuche im Rathaus sind bis auf Weiteres nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung möglich“, erklärt Bürgermeister Lars Krause. Die Besucher werden persönlich von den jeweiligen Mitarbeitern am Haupteingang abgeholt. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Angelegenheiten, die zeitlich verschoben werden können, zunächst zurückzustellen. Die Verwaltung bleibt über Telefon und E-Mail während der Geschäftszeiten weiterhin erreichbar.

16. März, 16.34 Uhr: Städtische Einrichtungen bleiben geschlossen
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, bleiben die städtischen Museen bis einschließlich 19. April geschlossen. Dazu zählen die Artothek Oldenburg, das Stadtmuseum Oldenburg, das Horst-Janssen-Museum sowie das Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Sämtliche Veranstaltungen, also auch museumspädagogische Angebote, Führungen, Workshops und Exkursionen, sind ebenfalls abgesagt. Mahngebühren der Kunstausleihe fallen in diesem Zeitraum nicht an.

16. März, 16.33 Uhr: Kreishaus-Team erst anrufen
Das Kreishaus und seine Außenstellen im Ammerland können aufgrund der Vorkehrungen gegen das Corona-Virus ab Dienstag, 17. März, nur nach vorheriger Terminvergabe aufgesucht werden. Der Erstkontakt muss grundsätzlich telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

16. März, 16.30 Uhr: Telefonnummer 116117 nicht blockieren
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116117 nicht für allgemeine Fragen zum Corona-​Virus zuständig sind. Die Telefonleitungen werden zurzeit von Anrufern blockiert, die Fragen rund um das Thema „Corona“ haben. Diese Anrufe blockieren die Leitungen für Bürgerinnen und Bürger, die tatsächlich ärztliche Hilfe suchen. In den vergangenen Stunden ist es zu langen Wartezeiten in der Telefonschleife gekommen.

16. März, 16.10 Uhr: Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg schließen Betriebsstätten
Angesichts der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus schließen die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg (GWO) ihre Betriebsstätten ab Dienstag, 17. März, bis auf Weiteres, mindestens aber bis zum 27. März. Gemeint sind damit die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM), sowie der Berufsbildungsbereich. Das Café Farbwechsel im Horst-Janssen-Museum / Stadtmuseum sowie das Café Kurswechsel im Bildungshaus der VHS sind bereits seit heute geschlossen. Der Wohnbereich der GWO ist davon nicht betroffen. Eine Notfallbetreuung ist eingerichtet.

16. März, 15.33 Uhr: Oldenburg-Info geschlossen
Um der Weiterverbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, schließt die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) bis auf Weiteres die Oldenburg-Info im Lappan (Touristinfo) und lässt bis zum 19. April alle öffentlichen Stadtführungen ersatzlos entfallen.

16. März, 15.15 Uhr: Arbeitsagenturen reduzieren persönliche Kontakte
Arbeitsagentur und Jobcenter Wesermarsch, Wilhelmshaven, Delmenhorst und Oldenburg teilen mit, dass persönlicher Kontakt nur noch in dringenden Notfällen wie Bargeldauszahlungen möglich sei. Eine Arbeitslosmeldung kann telefonisch erfolgen. Ein Antrag auf Grundsicherung kann formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden. Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Die Termine müssen nicht abgesagt werden. „Wir werden so schnell wie möglich zusätzliche Telefonnummern in den Städten und Regionen schalten und sie darüber sowohl über unsere Internetseiten als auch über die überregionale und regionale Presse informieren. Da wir unsere telefonischen Kapazitäten aufgrund des erwarteten sehr hohen Anrufaufkommens auch technisch verstärken müssen und dies einige Tage in Anspruch nehmen wird, kann unsere Erreichbarkeit vereinzelt eingeschränkt sein“, so die Agentur für Arbeit. Versichert wird, dass keine finanziellen Nachteile entstünden, wenn Termine entfallen.

16. März, 15.12 Uhr: Prüfungen der ÄKN ausgesetzt
Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) setzt aufgrund der Corona-Pandemie Prüfungen und Fortbildungsveranstaltungen vorerst bis zum 19. April aus. Vorerst eingestellt werden ärztliche Fortbildungen wie etwa die ganztägigen Ärzteforen und auch Patientenforen. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sollen ferner vorerst keine Kenntnisprüfungen und Fachsprachprüfungen stattfinden.

16. März, 15.10 Uhr: VWG stellt auf „Ferienplan“ um
Die VWG stellt ihren Linienbetrieb ab Dienstag zunächst auf den so genannten „Ferienplan“ um. Das bedeutet, dass im Wesentlichen alle Fahrten, so wie im Fahrplan ausgewiesen, durchgeführt werden. Lediglich alle Fahrten, die sonst nur während der regulären Schulzeiten (mit einem „S“ im Fahrplan gekennzeichnet) durchgeführt werden sowie Verstärkerfahrten entfallen ersatzlos. Aktuelle Information und Fahrpläne sind über die Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) und die Internetseite der VWG www.vwg.de erhältlich.

16. März, 15.06 Uhr: Pressekonferenz mit Ministerpräsident Stephan Weil verschoben
Um 15 Uhr wollte die Landesregierung in einer Pressekonferenz über die weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens informieren. Der Termin wurde auf 17 Uhr verlegt. Der NDR wird live übertragen.

16. März, 14.03 Uhr: Eingeschränkter Abfallwirtschaftsbetrieb
Der Abfallwirtschaftsbetrieb hat seit heute seine Wertstoffannahmestellen in Neuenwege, Barkenweg 6, und am Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, vorübergehend geschlossen. Die Annahme von schadstoffhaltigen Abfällen aus privaten Haushalten ist im Bereich der Wertstoffannahmestelle Neuenwege weiterhin möglich.

16. März, 14.00 Uhr: Klimastreik abgesagt
Fridays for Future Oldenburg und Students for Future haben den Streik für eine klimagerechte Welt am 27. März abgesagt.

16. März, 13.58 Uhr: Szenenwechsel fällt aus
Auf Grund der aktuellen Corona-Krise und zum Schutz aller Beteiligten haben sich die Verantwortlichen der ökumenischen Aktion Szenenwechsel dazu entschieden, den diesjährigen Szenenwechsel in den Osterferien abzusagen. Sicher sei, dass es im kommenden Jahr die Möglichkeit zum Schnupperpraktikum wieder geben wird. Möglicherweise auch im Herbst dieses Jahres. Weitere Infos: Diakonisches Werk Oldenburg, Ulrike Hespe. Telefon 04 41 / 2 10 01-85, Landes-Caritasverband für Oldenburg, Anne von Döllen, Telefon 0 44 41 / 87 07-0.

16. März, 13.52 Uhr: SpontanOL fällt aus
Das SpontanOL 2020 findet nicht statt. Einige der Shows werden verschoben, andere müssen abgesagt werden. Das gilt auch für die Workshops. Ticketrückerstattung. Die Tickets können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Über die Kulturetage oder den Tickettoaster können die Käufe erstattet werden. Nur die Person, die online gekauft hat, kann die Rückerstattung fordern. Es könne sein, dass die Ticket- und Servicegebühren nicht zurück erstattet werden, das ist abhängig vom Buchungsportal, so die Veranstalter.
Eine andere Möglichkeit wäre, die Eintrittskarte verfallen zu lassen, um die Veranstalter finanziell zu unterstützen. Für die verschobenen Shows gilt: Tickets gelten auch für den neuen Termin. Wer dann keine Zeit hat, kann sich bis zum Nachholtermin die Karte erstatten lassen.

16. März, 13.44 Uhr: Cine k pausiert
Im Cine k Kino werden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen stattfinden.

16. März, 13.32 Uhr: BeKoS telefonisch erreichbar
Die Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen (BeKoS) bleibt für persönliche Kontakte bis auf Weiteres geschlossen. Zu den üblichen Sprechzeiten steht das BeKoS-Team per Telefon (04 41 / 88 48 48), Mail und postalisch weiterhin zur Verfügung. Das Haus der BeKoS steht für Gruppentreffen bis auf weiteres nicht zur Verfügung.

16. März, 13.30 Uhr: Gerichtsverhandlungen finden statt
Gerichtsverhandlungen und Termine finden nach Entscheidung der jeweils zuständigen Richterinnen und Richter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger statt. Ladungen zu Gerichtsverhandlungen und Terminen haben weiterhin Gültigkeit und sind zu befolgen, wenn die Betroffenen keine anderslautende Mitteilung vom Gericht erhalten. Die Gerichtsleitung behält sich deshalb vor, gegebenenfalls weitere Beschränkungen anzuordnen und in geeigneter Weise bekannt zu machen.

16. März, 13.09 Uhr: SoVD schließt Beratungszentrum
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) schließt aufgrund der aktuellen Situation zum Corona-Virus bis auf Weiteres sein Beratungszentrum in Oldenburg. Die Beratung rund um die Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit und Hartz IV findet aber weiterhin statt – allerdings ausschließlich per Telefon und E-Mail. Mitglieder, die Beratungsbedarf haben, können sich direkt an das SoVD-Beratungszentrum wenden: 0441 / 2 68 87, info@sovd-oldenburg.de
Außerdem sagt der SoVD in Oldenburg alle Veranstaltungen bis Ende Juni ab beziehungsweise verschiebt sie ins zweite Halbjahr 2020.

16. März, 12.12 Uhr: Sitzungen der Gemeinde Rastede abgesagt
In der Gemeinde Rastede werden im März aufgrund des sich weiter ausbreitenden Coronavirus keine politischen Beratungen mehr stattfinden. Darüber hinaus entfallen auch die vorgesehenen Bürgerdialoge.

16. März, 11.50 Uhr: Cadillac pausiert
Alle Veranstaltungen im Jugendkulturzentrum Cadillac werden abgesagt oder verschoben. Alle bereits erworbenen Tickets behalten für die zu verschiebenden Konzerte ihre Gültigkeit. Die bereits erworbenen Tickets für die Veranstaltung „Sing Das Ding!“ können bei der nächsten stattfindenden verwendet werden. Das Café des Cadillac bleibt bis einschließlich zum 19. April geschlossen.

16. März, 11.24 Uhr: Landesbibliothek schließt
Die Landesbibliothek Oldenburg ist bis 19. April geschlossen. Alle Leihfristen für ausgeliehene Bücher sind bis Ende April 2020 verlängert. Mahngebühren entstehen in dieser Zeit nicht. Medien können jederzeit über die Rückgabeklappe am Hofeingang zurückgegeben werden.

15. März, 23.32 Uhr: Auswirkungen auf den Uni-Betrieb
Der Vorlesungsbeginn und Lehrbetrieb in Präsenzform an der Universität Oldenburg ist auf den 20. April verschoben. Alle drei Frühjahrstermine der Kinder-Uni wurde abgesagt und die Bibliothek bis 19. April geschlossen.

15. März, 23.19 Uhr: Bahn fährt Sonntagszeiten
Laut den Tagesthemen in der ARD, wird die Bahn im Regionalverkehr ab Dienstag die Sonntagsfahrpläne einsetzen.

15. März, 22.03 Uhr: Kein Publikum in den Stadtämtern
Die Stadt Oldenburg unterbindet den Publikumsverkehr in den Ämtern der Stadtverwaltung. Die städtischen Ämter bleiben deshalb bereits von Montag, 16. März, an geschlossen.

Diese Maßnahme dient dazu, den persönlichen Kontakt weiter einzuschränken. Dennoch bleiben die Ämter über Telefon, Mail oder Anrufe erreichbar.

15. März, 21.51 Uhr: Maßnahmen für den Tourismus
Die norddeutschen Küstenländer werden ab Montag, 16. März, den Zugang für Touristen zu den Inseln in der Nord- und Ostsee unterbinden. Darauf haben sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Ministerpräsident Daniel Günther und Ministerpräsident Stephan Weil verständigt.

Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen werden lediglich Personen, die ihren ersten Wohnsitz auf einer der Inseln haben oder zur Arbeit auf die Insel müssen beziehungsweise von der Arbeit auf dem Festland zurückkehren. Die Versorgung der Inseln mit Gütern des täglichen Bedarfs wird weiterhin sichergestellt.

Urlauberinnen und Urlauber, die bereits auf einer der Inseln Quartier bezogen haben, werden gebeten, den Heimweg anzutreten.

Für den Tourismus auf dem Festland kündigten die Landesregierungen ebenfalls Regelungen an.

15. März, 18.56 Uhr: Tafel schließt
Die Oldenburger Tafel schließt vorübergehend. Damit sollen die knapp 170 Ehrenamtlichen geschützt werden, die mehrheitlich über 60 Jahre alt sind.

15. März, 17.35 Uhr: Gut zu wissen!
Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt oder rufen Sie außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausarztpraxis unter 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst an, wenn Sie die Sorge haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben.

15. März, 17.31 Uhr: Neue Entscheidungen am Montag erwartet
Wie das Land Niedersachsen mitteilt, sollen morgen bundesweit die Regelungen für Schließungen usw. vereinheitlicht werden. Ein gemeinsames Vorgehen wird Niedersachsen – entsprechend seiner bisherigen Linie – unterstützen. Dementsprechend sind morgen weitere Entscheidungen der Landesregierung zu erwarten.

15. März, 17.26: 287 Fälle in Niedersachsen
Es gibt jetzt 287 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen. In Oldenburg sind 15 Menschen (+ 4) betroffen. Ammerland: 7, Landkreis Oldenburg 4.

15. März, 17.08 Uhr: NDR erweitert Radioprogramm
Angesichts der geschlossenen Schulen in Norddeutschland erweitert der NDR sein Radioangebot: Von Montag, 16. März, an bietet das Digitalprogramm NDR Info Spezial vormittags eine Extra-Ausgabe der Kindersendung „Mikado“. Auch in der ARD Audiothek und als Podcast bietet der Norddeutsche Rundfunk zahlreiche Bildungs- und Wissensangebote. Zudem hält die „Mikado“-Redaktion auch eine Seite für Lehrerinnen und Lehrer bereit, die dort geeignete Audioinhalte für Kinder zum Beispiel zu historischen oder politischen Themen finden.

15. März, 13.12 Uhr: Spielbanken sind geschlossen
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der der Corona-Pandemie ist der Spielbetrieb in allen zehn staatlich konzessionierten Spielbanken in Niedersachsen mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Maßnahme wurde bereits am Samstagabend eingeleitet und ist zunächst bis zum 31. März befristet.

14. März, 22.38 Uhr: Sonntagsfloh
Der Sonntagsfloh in Wechloy am 15. März fällt aus.

14. März, 18.29 Uhr: Männeken-Theater pausiert
Um der Ausbreitung des Coronavirus vorzubeugen, stellt das Männeken-Theater in Apen bis vorläufig 10. April den Theaterbetrieb ein. Bereits gekaufte Karten werden erstattet. Fragen hierzu gerne per Email oder telefonisch unter: 04489-3194.

14. März, 17.21 Uhr: 253 Fälle
253 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus sind heute in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden.

14. März, 15.35 Uhr: DEHOGA Niedersachsen warnt
Der DEHOGA hat sich an Politik in Bund und Ländern gewandt und ein sofortiges Nothilfeprogramm für Gastronomie und Hotellerie in der Coronavirus-Krise gefordert. Die Lage sei mehr als ernst. Im laufenden Monat zeichnen sich in vielen Betrieben Umsatzeinbußen von 50 bis 80 Prozent ab. Auch in Oldenburg hagelt es in Restaurants Absagen und Veranstaltungen finden nicht statt. Gastronomen erwägen Kündigungen.

14. März, 15.18: Kontaktlos Essen bestellen
Wer über Lieferando bestellt, kann die Lieferungen nach der Online-Bezahlung ab sofort kontaktlos entgegennehmen.

14. März, 14.52: Schlaues Haus geschlossen
Im Schlauen Haus werden bis einschließlich 19. April keine Veranstaltungen stattfinden. Das Haus bleibt in dieser Zeit für die Öffentlichkeit geschlossen. Auch die Ausstellung kann nicht besucht werden.

14. März, 11.04 Uhr: EWE schließt Shops
Die EWE schließt ab Montag alle 48 EWE und osnatel Shops und auch den Direktvertrieb bei den Kunden vor Ort. Angekündigte Veranstaltungen wie Vorträge und Lesungen werden ebenfalls in den kommenden Wochen nicht stattfinden.

13. März, 21.12 Uhr: OCM geschlossen
Das Oldenburger Computer-Museum ist bis zum 19. April geschlossen.

13. März, 20.33 Uhr: Oldenburgs Bäder sind zu
Die Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg schließt ab Samstag, 14. März, vorerst bis Sonntag, 19. April, alle eigenen Bäder in Oldenburg (OLantis Huntebad, Hallenbad Eversten, Hallenbad Kreyenbrück, Bewegungsbecken Klinikum).

13. März, 18.32 Uhr: Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst nur in dringenden Fällen anrufen
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116117 nicht für allgemeine Fragen zum Coronavirus zuständig sind. Die Telefonleitungen werden zurzeit von Anrufern blockiert, die Fragen rund um das Thema „Corona“ haben. Diese Anrufe blockieren die Leitungen für Bürgerinnen und Bürger, die tatsächlich ärztliche Hilfe suchen. In den vergangenen Stunden ist es zu langen Wartezeiten in der Telefonschleife gekommen.

Wann soll die 116117 angerufen werden? Bei einer Erkrankung, mit der normalerweise ein niedergelassener Arzt in der Praxis aufgesucht würde und wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die KVN bittet die Bevölkerung deshalb dringend, vor dem Anruf der 116117 zu überlegen, ob eine ärztliche Behandlung unbedingt am Wochenende erfolgen muss oder vielleicht doch bis zur Öffnung der Praxen am kommenden Montag Zeit hat. Allgemeine Fragen zum Coronavirus können grundsätzlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht beantwortet werden.

13. März, 18.09 Uhr: Fachkräfte für die Notbetreuung von Kindern gesucht
Zur Sicherstellung des zu erwartenden Betreuungsbedarfes wegen des Schulausfalls und der Schließung von Kindertagesstätten und Horten werden Tagespflegekräfte gesucht.

„Wir suchen Fachkräfte, die bereit und in der Lage sind, in den kommenden Wochen Kinder aus dem Ammerland zu betreuen“, erklärt Petra Knetemann, Leiterin des Jugendamtes. Interessierte sollen sich bitte beim Jugendamt des Landkreises Ammerland telefonisch unter 044 88 / 56 31 50 und 56 31 51 melden.

Im Landkreis Ammerland werden ab Montag, 16. März, alle allgemein bildenden, berufsbildenden und freien Schulen sowie sämtliche Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte geschlossen. Die Schließung gilt zunächst bis zum 18. April. An den Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten wird eine Notbetreuung von 8 bis 13 Uhr eingerichtet.

Die Notbetreuung soll vor allem dazu dienen, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen und pflegerischen Bereich,
Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Aktuelle Informationen, Hinweise und Maßnahmen des Landkreises Ammerland werden unter www.ammerland.de/coronavirus bereitgestellt.

13. März, 17.55 Uhr: 230 Infektionen
Insgesamt wurden bis heute Nachmittag 230 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt. Gestern waren es noch 129 Fälle. In Oldenburg gibt es nun elf Fälle.

13. März, 17.51 Uhr: Aktuelle Veranstaltungsabsagen in der Kulturetage
Folgende Veranstaltungen sind aktuell abgesagt:

Freitag, 13. März: Andreas Schaerer & Hildegard lernt fliegen – Abgesagt ohne Ersatztermin.
Samstag, 14. März: Thorsten Havener – Abgesagt mit Ersatztermin am Dienstag, dem 8. Dezember. Karten behalten ihre Gültigkeit.
Montag, 16. März: Arne Dahl & Klaus Modick (im Theater Laboratorium – Abgesagt ohne Ersatztermin.
Dienstag, 17. März: Nordkurve (im Unikum) – Abgesagt ohne Ersatztermin.
Mittwoch, 18. März: Rabih Abou-Khalil – Abgesagt ohne Ersatztermin.
Donnerstag, 19. März: Michael Schulte – Abgesagt ohne Ersatztermin.
Mittwoch, 1. April: Ulrich Wickert – Abgesagt ohne Ersatztermin

Karten können dort zurückgeben werden, wo sie gekauft wurden. Für den Zeitpunkt der Rückgabe gibt es keine Frist – die Kulturetage bittet darum, möglichst noch zu warten, um die Strukturen aktuell nicht zu überlasten.

13. März, 17.48 Uhr: Johanniter stellen Erste-Hilfe-Ausbildung vorübergehend ein
Die Ortsverbände der Johanniter-Unfall-Hilfe in Weser-Ems stellen ab sofort die Ausbildung in Erster Hilfe ein. Das teilt der Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe mit. Davon betroffen sind alle Kursarten, darunter neben dem klassischen Erste-Hilfe-Kurs auch die Ausbildung zu Ersthelfer in Betrieben (Betriebshelfer), Erste Hilfe am Kind, Erste Hilfe für Führerscheinbewerber und andere. Grund ist, dass zur Verlangsamung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus die Zusammenkunft von größeren Gruppen vermieden werden sollte. Zudem sind die Trainer der Johanniter-Unfall-Hilfe gut ausgebildetes sanitätsdienstliches Personal, das bei Bedarf anderweitig eingesetzt werden kann, etwa in der Betreuung und Behandlung von erkrankten Personen. Betroffen sind die Ortsverbände und Stützpunkte Aurich, Emden, Norden, Leer-Moormerland, Wiesmoor, Wittmund, Jeverland (Schortens), Wilhelmshaven, Varel, Nordenham, Stadland, Brake, Stedingen (Berne), Delmenhorst, Hude, Oldenburg, Edewecht, Ahlhorn, Vechta, Cloppenburg, Garrel, Osnabrück, Lingen und Nordhorn in der Grafschaft Bentheim.

Auch der Campus Oldenburg der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen mit seiner Notfallsanitäter-Schule, der Rettungssanitäter-Schule und der Lehrkräftequalifizierung ist von der Einstellung des Schulbetriebs betroffen. Abgesagt sind unter anderem der Pflegehelfer-Kurs von 17. März bis 28. Mai, die noch ausstehenden Termine des aktuell laufenden Rettungssanitäter-Grundlehrgangs, der Grundlehrgang Medizinproduktebeauftragter am 23. und 24. März, der MPB-Lehrgang Sicherheit am 25. März und der Rettungssanitäter-Prüfungslehrgang von 30. März bis 6. April. Ebenfalls abgesagt ist die Ausbildung in Erster Hilfe Offshore des Fachbereichs Offshore Rettung am Campus Elsfleth. „Wir haben diese Entscheidung in Verantwortung für die Gesundheit unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer, als auch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getroffen“, erklärt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen.

13. März, 17.25 Uhr: Oldenburgische Kirche rät zu Absagen
Zum Umgang mit dem Coronavirus im kirchlichen Leben empfiehlt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg ihren Kirchengemeinden, ab sofort alle Gottesdienste, Konzerte und kirchlichen Veranstaltungen bis zum 19. April abzusagen. Die Empfehlung gelte auch für Konfirmationen, Taufen und Trauungen, die auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden sollten, heißt es in den Handlungsempfehlungen, die die oldenburgische Kirche heute an ihre 116 Kirchengemeinde versandt hat.

13. März, 17.22 Uhr: Oldenburg – Ausschüsse und Ratssitzung finden nicht statt
Im März werden keine Ausschusssitzungen stattfinden. Auch die Ratssitzung am 23. März entfällt. Über die geplanten Sitzungen nach den Osterferien wird rechtzeitig entschieden.

13. März, 15.03 Uhr: IHK stoppt Prüfungen
Die Oldenburgische Industrie und Handelskammer (IHK) hat angesichts der Entwicklung um die Ausbreitung des Coronavirus alle anstehenden Prüfungen im Bereich Ausbildung und Weiterbildung bis auf weiteres abgesagt. Betroffen sind mehr als 3000 Prüfungsteilnehmer. Alle werden persönlich von der IHK informiert! Nachholtermine stehen derzeit noch nicht fest

13. März, 14.57 Uhr: Schließung öffentlicher Einrichtungen in Wiefelstede
Die Gemeinde Wiefelstede schießt: das Wiefelsteder „Swemmbad“, die Gemeindebücherei Wiefelstede und die Kinderbücherei Metjendorf, die Jugend- und Freizeiteinrichtungen „Freiraum“ Wiefelstede, das CASA/Mehrgenerationenhaus in Metjendorf sowie den Jugendraum in Spohle. Die Kinderferienbetreuung in den Osterferien findet nicht statt. Die Osterfreizeit nach Dötlingen fällt aus.

13. März, 14.54 Uhr: Ganderkesee schließt Hallenbad
Das Hallenbad in Ganderkesee ab Samstag, 14. März, den öffentlichen Badebetrieb ein. Das Schwimmbad wird voraussichtlich bis zum 18. April geschlossen bleiben. Die Schwimmkurse entfallen, werden aber zu späterer Zeit nachgeholt. 17.23 Uhr: Auch das Saunahuus wird geschlossen.

13. März, 14.34 Uhr: Arbeitsagentur verweist auf Online-Service
Das Jobcenter Oldenburg kann viele Angelegenheiten mittlerweile online oder per Telefon erledigen. Aufgrund der aktuellen Situation bittet das Jobcenter darum, diese Möglichkeiten zu nutzen. Über das Service-Telefon unter der Rufnummer 04 41 / 2 19 70-0 erfahren Kundinnen und Kunden, ob die monatlichen Leistungen bereits angewiesen sind und bekommen Antworten auf Fragen zu ihrem Bescheid. Auf diesem Weg können auch Termine vereinbart oder verschoben werden. Auf der Homepage des Jobcenters finden Kundinnen und Kunden die Mailanschriften, unter denen sie Mitteilungen schicken können, zum Beispiel im Fall einer Erkrankung oder Arbeitsaufnahme. Die Internetadresse lautet www.jobcenter-ge.de/Jobcenter/Oldenburg. Auf der Seite www.jobcenter.digital können u.a. Anträge gestellt und Veränderungsmitteilungen getätigt werden. Unterlagen können über den Hausbriefkasten des Jobcenters eingereicht werden und werden vom Jobcenter dann weiterverarbeitet.

13. März, 14.32 Uhr: Absage des TuS Eversten
Der Vorstand der Turn- und Sportfreunde Eversten sagt die ordentliche Mitgliederversammlung am 25. März ab. Ein neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

13. März, 14.23 Uhr: Vortrag zu Alfred Döblin fällt aus
Der für den 18. März vorgesehene Vortrag von Prof. Dr. Sabine Kyora zu Dr. Alfred Döblin – (Zeit-) Diagnostik in „Berlin Alexanderplatz“ in der Landesbibliothek Oldenburg fällt wegen der aktuellen Verbreitung des Coronavirus aus. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

13. März, 14.20 Uhr: Staatstheater stellt Spielbetrieb ein
Das Oldenburgische Staatstheater stellt ab heute, Freitag, 13. März, bis vorläufig Donnerstag, 16. April, den Spielbetrieb ein, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die Einstellung des Spielbetriebs betrifft alle Spielstätten und Veranstaltungsorte des Theaters sowie Gastspiele. Abonnent_innen erhalten automatisch für ausgefallene Vorstellungen Gutscheine, die dem jeweiligen Kundenkonto gutgeschrieben werden. Kaufkund_innen werden gebeten, sich bei der Rückgabe der Eintrittskarten Zeit zu lassen, um einen zu großen Ansturm an der Theaterkasse zu vermeiden. Die Mitarbeiter_innen des Staatstheaters stehen bei Rückfragen auch telefonisch oder per Email zur Verfügung.
Öffnungszeiten der Theaterkasse und unter Telefon 04 41 / 22 25- 111 sowie kasse@staatstheater-ol.niedersachsen.de.

13. März, 14.16 Uhr: Absage: 75 Minuten Klartext
Die Diskussionsveranstaltung „75 Minuten Klartext“ am 28. März wird aufgrund der Gefahr durch das Coronavirus abgesagt. Das gaben die Abgeordneten Dennis Rohde MdB, Hanna Naber MdL und Ulf Prange MdL (alle SPD) bekannt.

13. März, 14.15 Uhr: Stadt Oldenburg schließt Einrichtungen
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, bleiben ab Montag, 16. März, in der Stadt Oldenburg alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie Kindertagesstätten, Kinderhorte und Einrichtungen der Kindertagespflege bis einschließlich zum 19. April geschlossen – also noch über die planmäßigen Osterferien hinaus. Damit setzt die Stadt Oldenburg eine Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung um. Schülerinnen und Schüler des aktuellen Abiturjahrgangs sollen etwas früher – am 15. April – an die Schulen zurückkehren.

Es soll in den Einrichtungen eine auf das absolut notwendige Maß begrenzte Notbetreuung in Kleingruppen für Kinder angeboten werden, deren Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu zählen insbesondere folgende Berufsgruppen: Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen und pflegerischen Bereich; Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen; Beschäftigte im Bereich von Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr; Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche. Die Notbetreuung soll zeitlich flexibel auf Bedarfe angepasst werden. Sie wird von den jeweiligen Schulleitungen beziehungsweise von den Trägern der Kindertageseinrichtungen koordiniert. Die Schulgebäude stehen während dieser Zeit auch für außerschulische Nutzungen nicht zur Verfügung.

Im gleichen Zeitraum wie die Schulschließungen wird auch die Nutzung der städtischen Sportstätten ausgesetzt. Das heißt, bis einschließlich zum 19. April kann dort kein Trainings- und Spielbetrieb stattfinden. Diese Maßnahme soll ebenso wie die Schulschließungen dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet. Die vorsorgliche Schließung bis einschließlich zum 19. April gilt ebenso für die städtischen Museen, die Musikschule, die Freizeitstätten und Einrichtungen der Gemeinwesenarbeit sowie für die Stadtteilbibliotheken. Die Stadtbibliothek im PFL bleibt vorerst geöffnet.

13. März, 14.10 Uhr: Stadt Oldenburg richtet Bürgertelefon ein
Wegen der vielen Fragen aus der Bevölkerung zum Thema Coronavirus richtet die Stadt Oldenburg ein Bürgertelefon ein, das auch am Wochenende für Auskünfte zur Verfügung steht. Das Bürgertelefon im ServiceCenter der Stadt ist unter der Nummer 04 41 235-45 50 samstags und sonntags jeweils von 9 bis 16 Uhr sowie von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

13. März, 14.05 Uhr: Weitere Allgemeinverfügung der Stadt Oldenburg
Alle öffentlichen oder nichtöffentlichen Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl ab 100 Personen im Stadtgebiet von Oldenburg müssen spätestens eine Woche vor der geplanten Veranstaltung bei der Stadt Oldenburg, Fachdienst Sicherheit und Ordnung, angezeigt werden. Dieser Anzeige ist zur Risikobewertung ein von der Stadt Oldenburg bereitgestellter Fragebogen ausgefüllt beizufügen. Dieser steht in Kürze auf www.oldenburg.de zur Verfügung. Die Anmeldung ist per E-Mail an Servicecenter@stadt-oldenburg.de zu senden. Unmittelbar bevorstehende Veranstaltungen bis 25. März sind sofort anzuzeigen, die Anordnung ist zunächst bis zum 15. April befristet. Darüber hinaus sagt die Stadt Oldenburg alle städtischen Veranstaltungen – unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden – bis einschließlich zum 19. April ab. Dazu gehört auch die für den 18. März im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13 angekündigte Lesung mit dem Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss. Ob später im Jahr ein Ersatztermin gefunden werden kann, steht noch nicht fest. Auch die städtische Kultur- und Bildungseinrichtung inForum sagt seine Veranstaltungen zunächst bis zum 19. April ab. Der Termin zum Anmeldebeginn des neuen Semesters muss bis auf weiteres verschoben werden. Ein neuer Termin für die Anmeldung zu den Veranstaltungen des Sommersemesters 2020 wird rechtzeitig bekannt gegeben.

13. März, 14.03 Uhr: Bad Zwischenahn schließt Einrichtungen
Die Gemeinde Bad Zwischenahn wird ab kommenden Montag, 16. März, das Hallenbad, die Bibliothek, das Jugendzentrum und die Jugendräume Petersfehn sowie das Kinder- und Familienzentrum Rostrup schließen. Auch der Sportbetrieb in den Sporthallen wird eingestellt. Die Bürgerinnen und Bürger, die ein Anliegen im Rathaus oder Sozialamt vortragen möchten, werden gebeten, telefonisch Kontakt aufzunehmen und einen Termin mit den entsprechenden Mitarbeitern zu vereinbaren.

13. März, 14.02 Uhr: Gemeinde Rastede schließt Einrichtungen
Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus wird die Gemeinde ab Sonnabend, 14. März, bis einschließlich Sonnabend, 18. April, alle gemeindlichen Einrichtungen schließen. Hierzu gehören neben den Schulen und Kindertagesstätten das Hallenbad, die Bücherei, die Jugendpflege, das Palais sowie das Archiv. Darüber hinaus wird auch der Sportbetrieb in den Sporthallen beziehungsweise auf den Sportplätzen mit sofortiger Wirkung untersagt. Um das öffentliche Leben aufrechterhalten zu können, wird für die Kindertagesstätten eine auf das notwendigste Maß begrenzte Notbetreuung angeboten. Die Notbetreuung gilt für folgende Berufsgruppen: Beschäftigte im Gesundheitsbereich, im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr und Beschäftigte im Vollzugsbereich. Für Schulkinder bis zum 8. Schuljahrgang, deren Eltern den genannten Personenkreis angehören, wird von den Schulen ebenfalls eine Notbetreuung angeboten.

13. März, 13.59 Uhr: Handwerkskammer schränkt Publikumsverkehr ein
Die Handwerkskammer Oldenburg bittet darum, von nicht zwingend notwendigen Besuchen bis zum 18. April abzusehen. Das Berufsbildungszentrum schränkt seinen Publikumsverkehr auf Grund der Coronakrise ebenfalls ein. Die Beratung geht weiter. Informationen und Ansprechpartner sind auf der Homepage der Kammer zu finden. Telefonisch sind alle Geschäftsbereiche zu erreichen.Von Ausfällen sind betroffen: Veranstaltungen und Sprechtage, Meistervorbereitungskurse, Meisterprüfungen, überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Fortbildungsprüfungen und Teil I-Prüfungen Kauffrau für Büromanagement (HWK).

13. März, 13.55 Uhr: Städtische Museen werden geschlossen
Neben den Landesmuseen werden auch die städtischen Museen geschlossen. Das gilt ab morgen.

13. März, 13.55 Uhr: Raabe-Konzert verschoben
Max Raabe & Palast Orchester in den Weser-Ems Hallen Oldenburg vom 29. März auf den 13. Juni verschoben. Alle Karten (gekaufte sowie gewonnene) behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin und müssen nicht umgetauscht werden.

13. März, 13.54 Uhr: LWK sagt alle Termine ab
Die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen für die nächsten Wochen landesweit sämtliche externen Veranstaltungen abgesagt. Dies gelte vorerst bis einschließlich Freitag, 17. April, teilte die LWK am Freitag, 13. März, in Oldenburg mit. Zu den abgesagten Veranstaltungen zählen zum Beispiel Seminare, Informationsveranstaltungen, Tagungen, Arbeitskreistreffen, Messe- und Pressetermine.

13. März, 13.12 Uhr: VHS-Poetry Slam abgesagt
Der von der VHS Oldenburg für Samstag, 14. März geplante Poetry Slam findet nicht statt.

13. März, 13.10 Uhr: Flohmärkte in Oldenburg und Altjührden abgesagt
Aus Anlass der Verbreitung des Coronavirus fallen die Flohmärkte aus am 15. März in Oldenburg und am 22. März in Altjühden aus.

13. März, 13.04 Uhr: Eingeschränkte Besuchsregelung in Krankenhäusern
Auch die Oldenburger Krankenhäuser treffen weitere Maßnahmen zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus. Um eine Ansteckung mit und Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, haben die drei Oldenburger Krankenhäuser Pius-Hospital, Evangelisches Krankenhaus und Klinikum Oldenburg eine einheitliche Besuchsregelung beschlossen. → Weiterlesen

13. März, 12.47 Uhr: Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus
Das Kabinett der Landesregierung hat am Freitag auf Empfehlung des Krisenstabes zur Bekämpfung der Corona-Epidemie beschlossen, den Unterricht an den Schulen in Niedersachsen ab dem kommenden Montag, 16. März ausfallen zu lassen. Diese Maßnahme ist zunächst befristet bis zum 18. April. Darüber hinaus werden Kitas, Hochschulen, Landesmuseen und Landestheater geschlossen. → Weiterlesen

13. März, 12.28 Uhr: Oldenburgisches Staatstheater stellt Betrieb ein
Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden stellt das Oldenburgische Staatstheater ab heute bis vorläufig Donnerstag, 16. April, den Spielbetrieb ein, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Die Einstellung des Spielbetriebs betrifft alle Spielstätten und Veranstaltungsorte des Theaters sowie Gastspiele. Die Leitung des Staatstheaters bleibt auch weiterhin mit den Behörden in Kontakt und wird auf Empfehlungen reagieren.

Abonnent_innen erhalten automatisch für ausgefallene Vorstellungen Gutscheine, die dem jeweiligen Kundenkonto gutgeschrieben werden. Kaufkund_innen werden gebeten sich bei der Rückgabe der Eintrittskarten Zeit zu lassen, um einen zu großen Ansturm an der Theaterkasse zu vermeiden. Die Mitarbeiter*innen des Staatstheaters stehen bei Rückfragen auch telefonisch oder per Email zur Verfügung.

13. März, 11.56 Uhr: Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg schließt
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, mit seinen drei Standorten Schloss, Augusteum und Prinzenpalais, schließt unverzüglich bis einschließlich zum 19. April. Alle Angebote des Vermittlungsprogramms und Eröffnungen entfallen.

13. März, 11.54 Uhr: Die Jade Hochschule stellt den Vorlesungsbetrieb ein
Die Jade Hochschule stellt mit sofortiger Wirkung den Vorlesungs- und Lehrbetrieb in Präsenzform ein. Die Online-Lehre ist davon nicht betroffen. Diese Maßnahme ist zunächst bis zum 19. April befristet.

13. März, 10.53 Uhr: Staatstheater und Landesmuseen schließen
Das Oldenburgische Staatstheater, das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und das Landesmuseum Natur und Mensch werden bis zum 19. April geschlossen. Darüber wurde in der Pressekonferenz der Landesregierung informiert.

13. März, 10.15 Uhr: Schulen bleiben ab Montag geschloßen
Wie mehrere Medien berichten, bleiben die Schulen in Niedersachsen ab Montag geschloßen. Ab 10.30 Uhr informiert die Landesregierung in einer Pressekonferenz dazu.

12. März, 19.38 Uhr: Land informiert morgen über Schulschließungen
Während die Stadt Oldenburg bereits über die Schulschließungen ab Montag informiert hat, wird das Land Niedersachsen bzw. das Kultusministerium erst morgen Stellung beziehen.

12. März, 19.18 Uhr: 129 Infektionen
Insgesamt wurden bis heute Nachmittag 129 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt.

12. März, 19.04 Uhr: Anliegerinfo in Bad Zwischenahn abgesagt
Die für Mittwoch, 18. März, angekündigte Informationsveranstaltung für Anlieger zur neuen Fahrradstraße im Landhaus Friedrichsfehn wurde heute abgesagt. Einen Ersatztermin gibt es derzeit nicht. Damit sich die von der Planung betroffenen Anlieger dennoch informieren können, wird die Gemeinde die Pläne ab Mitte nächster Woche auf ihrer Homepage zum Download zur Verfügung stellen. Darüber hinaus stehen die Mitarbeiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes zu telefonischen Erläuterungen unter der Telefon-Nummer 0 44 03 / 60 46 61 zur Verfügung.

12. März, 18:57 Uhr: Schulen werden ab Montag geschlossen
In Niedersachsen und damit auch in Oldenburg werden die Schulen ab Montag, 16. März, geschlossen. Diese Entscheidung hat der Krisenstab der Landesregierung heute getroffen.

12. März, 18:19 Uhr: Veranstaltungen in der Kulturetage abgesagt
Die Veranstaltungen von Rabih Abou-Khalil, Michael Schulte und Ulrich Wickert in der Oldenburger Kulturetage wurden aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt. Die Kulturetage hat weitere Informationen zur Verfahrensweise online gestellt.

12. März, 18:13 Uhr: NDR sagt Konzerte ab
Der NDR sagt die Konzerte seiner Musikensembles im Großen und Kleinen Saal der Elbphilharmonie sowie in anderen Hamburger Spielstätten zunächst bis zum 30. April dieses Jahres ab. Betroffen sind Veranstaltungen des NDR Elbphilharmonie Orchesters, des NDR Chors und der NDR Bigband sowie der Konzertreihen „NDR das neue werk“ und NDR Jazz.

12. März, 15.55 Uhr: Filmklappe abgesagt
Die für den kommenden Samstag, 14. März, geplante Preisverleihung der Filmklappe Oldenburg im Cine-K entfällt.

12. März, 15.52 Uhr: Allgemeinverfügung
Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, hat die Stadt Oldenburg eine Allgemeinverfügung erlassen und Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern untersagt. Die Stadt setzt damit eine Weisung des Niedersächsischen Sozialministeriums um. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz.

12. März, 15.47: Absage Landschaftstag
Die Oldenburgische Landschaft hat den Landschaftstag am Samstag, 21. März, im Kulturzentrum PFL abgesagt.

12. März, 15.35: Verlängerte Osterferien?
Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung und der NDR berichten, gibt es beim Land Niedersachsen Überlegungen, die Osterferien um eine Woche zu verlängern. Der letzte Schultag vor den Ferien wäre dann der 20. März und nicht der 27. März. Offiziell ist diese Regelung nicht bestätigt. Zurzeit ist die Website des Landes down, die Information kann also noch eine Weile dauern.

12. März, 14.58: Maßnahmen der VWG
Um Kontakte einzudämmen und so Möglichkeiten einer Übertragung des Coronavirus entgegen zu wirken, werden in den Bussen der VWG ab Freitag, 13. März, die vorderen Türen verschlossen bleiben. Die Fahrgäste werden gebeten, für den Ein- und Ausstieg bei der Fahrt die hinteren Türen zu nutzen. Damit entfällt auch der Ticketverkauf durch die Fahrerinnen und Fahrer.
Natürlich werden wie gewohnt gültige Tickets bei der Fahrt benötigt. Sofern keine elektronischen Tickets wie MIA oder BOB genutzt werden können, werden die Fahrgäste gebeten, Tickets an den Ticketautomaten zu lösen. Diese finden die Fahrgäste am Hauptbahnhof-Süd – Bussteig A, Sternpassage – (direkt im Eingangsbereich Bahnhof Nord), Julius-Mosen-Platz – Bussteig A, Lappan – Bussteige A / B / C / D, Pulverturm – Bussteig B, Schlossplatz – Bussteig A, Staustraße – Bussteig A und am ZOB – auf der Mittelinsel.

12. März, 14.52: Aktuelle Zahlen
In Niedersachsen wurden bisher 119 Infektionsfälle bestätigt.

12. März, 13.39 Uhr: Kein verkaufsoffener Sonntag
Nachdem die OTM „Hallo Fahrrad“ am 29. März gecancelt hat, entfällt die Rechtsgrundlage, um die Geschäfte an einem Sonntag zu öffnen. Das City Management Oldenburg (CMO) muss den verkaufsoffenen Sonntag daher absagen.

12. März, 13.25 Uhr: VfB Oldenburg spielt nicht
Am kommenden Wochenende wird in der Regionalliga-Nord kein Fußball gespielt. Damit fällt auch die Begegnung zwischen dem VfB Oldenburg und Werder Bremen II aus.

12. März, 13.29 Uhr: Bremen schließt vier Schulen
Morgen werden im Land Bremen vier Schulen geschlossen bleiben. Dazu gehören zwei Grundschulen – eine in Rönnebeck und eine in Habenhausen. Außerdem betroffen ist das gesamte Schulzentrum Blumenthal, dessen Außenstelle und die Oberschule an der Egge in Bremen-Nord.

12. März, 12.55 Uhr: Ammerland: Einbürgerungsfeier verlegt
Die für heute geplante Einbürgerungsfeier im Kreishaus in Westerstede wird auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.

12. März, 12.44 Uhr: Verbote für Rückkehrer aus Risikogebieten
Reiserückkehrer aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Rückkehr folgende Einrichtungen nicht betreten: Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und stationäre Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe. Die Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete werden durch das Robert-Koch-Institut festgelegt und sind tagesaktuell abrufbar unter www.rki.de/ncov-risikogebiete.

12. März, 12.42 Uhr: Veranstaltungen im Ammerland
Um die Ausbreitung des Coronavirus im Ammerland einzudämmen, empfiehlt der Landkreis dringend, für die Monate März und April geplante Veranstaltungen abzusagen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Landrat Jörg Bensberg appelliert dabei an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Veranstalter, unabhängig davon, ob es sich um eine gewerbliche Veranstaltung oder private Feier, eine Mitarbeiterversammlung oder eine Vereinssitzung handelt.

12. März, 12.39 Uhr: Neue Infektionen im Ammerland
Im Landkreis Ammerland sind drei weitere Personen an der COVID-19-Infektion erkrankt. Es handelt sich bei den Erkrankten um eine Frau aus Westerstede sowie einen Mann und eine Frau aus Rastede. Insgesamt wurde damit bei sechs Personen der Corona-Virus nachgewiesen.

12. März, 12.32 Uhr: Handballbundesliga: Spiele finden nicht statt
Der Vorstand der Handball Bundesliga Frauen hat für das anstehende Wochenende (13. bis 15. März) alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga abgesagt. Sowohl die insgesamt sieben angesetzten Spiele des 19. Spieltags der 1. Bundesliga als auch die acht Partien des 23. Spieltags der 2. Bundesliga finden aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Corona-Virus nicht statt.

11. März, 19.05 Uhr: Saisonstart ohne „Hallo Fahrrad“
Die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) hat die für den 29. März geplante Veranstaltung „Hallo Fahrrad“ auf dem Rathausmarkt in Oldenburg abgesagt.

11. März, 17.52 Uhr: WHO erklärt Covid-19 zur Pandemie
Soeben hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Covid-19 zur länder- und kontingentübergreifenden Pandemie erklärt: 118.000 Infektionen in 114 Staaten. In Niedersachsen sind jetzt 78 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus labordiagnostisch bestätigt worden. Am Vortag waren es 66 Fälle.

11. März, 17.40 Uhr: NDR reagiert auf Corona
Der Norddeutsche Rundfunk schränkt für die kommenden Wochen den Besucherverkehr an seinen Standorten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg stark ein und sagt Veranstaltungen mit Publikum vor Ort ab.

11. März, 17.35 Uhr: Zukunftstag wird verschoben
Der landesweit am 26. März geplante Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen wird verschoben. Das hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne heute entschieden. Ein neuer Termin – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte – wird noch bekanntgegeben.

11. März, 17.33 Uhr: Ausstellungseröffnung abgesagt
Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg sagt die Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Franz Radziwill – 125 Werke zum 125. Geburtstag“ am 20. März ab.
Die Absage betrifft nur den Festakt zur Eröffnung am Freitag, 20. März. Die Ausstellung wird wie geplant ab Samstag, 21. März, im Oldenburger Schloss für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein.

11. März, 17.32 Uhr: Ablaufplan
Die KVN teilt mit, dass sich Patienten auf keinen Fall selbständig auf den Weg zu den Testzentren machen sollen, um sich „überprüfen“ zu lassen. Folgendes Ablaufschema soll unbedingt eingehalten werden: Patienten melden sich bei begründetem Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, telefonisch bei ihrem Hausarzt oder nach Sprechstundenschluss beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117). Der Hausarzt oder der Bereitschaftsdienstarzt führt telefonisch eine Befragung des Patienten durch und beurteilt die Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion. Falls der Patient getestet werden muss, organisiert der Arzt telefonisch einen Termin bei der zentralen Testeinrichtung für den Abstrich. Nach der Durchführung des Abstrichs in der zentralen Einrichtung sollte der Patient bis zum Eintreffen des Ergebnisses im häuslichen Umfeld bleiben. Der Hausarzt beziehungsweise Bereitschaftsdienstarzt unterrichtet den Patienten über das Testergebnis. Bei einer festgestellten Corona-Infektion legt der Arzt gemeinsam mit dem Patienten unter Beteiligung des zuständigen Gesundheitsamtes die weiteren Maßnahmen fest.

11. März, 17.30 Uhr: Testzentren in der Region
Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat die ersten Corona-Testzentren in Niedersachsen eröffnet. In den Zentren werden Patienten auf Zuweisung durch den Hausarzt getestet, bei denen ein begründetes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Für die Region wurden gestern in Oldenburg und Vechta Testzentren eingerichtet. Außerdem kann der fahrende kassenärztliche Bereitschaftsdienst in den Abend- und Nachstunden in begründeten Verdachtsfällen Patienten in ihrer häuslichen Umgebung testen. Die Testeinrichtungen wurden ins Leben gerufen, um den Kontakt von möglicherweise Erkrankten mit anderen Patienten in den Praxen und dem medizinischen Personal zu vermeiden. Damit sollen weitere Ansteckungen möglichst verhindert werden.

Die KVN hat darüber hinaus ein Verteilzentrum für Schutzkleidung eingerichtet, die von den in den Zentren und im mobilen Dienst tätigen Ärztinnen, Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal benötigt wird.

11. März, 17.21 Uhr: Classic Meets Pop findet nicht statt
Die Veranstaltung Classic Meets Pop in den Weser-Ems Hallen wurde ebenfalls abgesagt. Die Show „Confusion“ wird auf den Termin im nächsten Jahr am 5. und 6. März 2021 verschoben. Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit und berechtigen automatisch zum Besuch der Veranstaltung 2021 auf denselben Plätzen. Weitere Informationen unter www.classicmeetspop.de.

11. März, 16.15 Uhr: Messe Mohltied abgesagt
Die neuesten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben nun auch die Weser-Ems Halle veranlasst, die Messe Mohltied abzusagen. Im Vorverkauf erworbene Tickets können bei Nordwest-Ticket zurückgegeben werden.

11. März, 16.03 Uhr: Meisterfeier wird verschoben
Vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklung des neuartigen Coronavirus und des Erlasses der Niedersächsischen Landesregierung sagt die Handwerkskammer Oldenburg ihre Meisterfeier am 18. April ab und sucht mit der Weser-Ems-Halle Oldenburg nach einem Ersatztermin. „Die Veranstaltung hat einen sehr hohen Stellenwert. Wir möchten sie in der zweiten Jahreshälfte nachholen“, sagt Kammerpräsident Eckhard Stein. Er stellt klar: „Der gesundheitliche Schutz der Gäste und die Generalprävention zur Unterbrechung der Infektionsketten haben oberste Priorität.“

11. März, 14.54 Uhr: Ein weiterer Infektionsfall in Oldenburg
Ein 52-jähriger Mann aus Oldenburg ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Er war im Urlaub im Skiort Sölden und hatte auf der Rückfahrt Symptome verspürt.
Der Hausarzt hatte einen Abstrich genommen, seit der Rückkehr war der Mann in Quarantäne.

Das Gesundheitsamt ermittelt jetzt die Kontaktpersonen, für den 52-Jährigen wurde die übliche 14-tägige häusliche Isolation angeordnet.

Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen in Oldenburg ist damit auf sechs gestiegen.

11. März, 12:25 Uhr: Niedersachsen sagt Veranstaltungen ab
Auch Niedersachsen und Hamburg sagen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmer_innen ab. Es gibt aktuell 74 laborbestätigte Covid-19-Fälle in Niedersachsen

11. März, 11:55 Uhr: Bremen sagt Veranstaltungen mit über 1000 Gästen ab
Aufgrund der Gefahr, die von dem neuen Coronavirus ausgeht, müssen auf Veranlassung des Gesundheitsressorts im Bremer Senat Veranstaltungen mit mehr als 1000 erwarteten Besuchern abgesagt werden. Die Auflage gilt bis Donnerstag, 26. März.

Für die folgenden Veranstaltungen in der ÖVB-Arena und in der Halle 7 bemühe man sich gemeinsam mit den Veranstaltern neue Termine zu finden:
12. März: Annenmaykantereit
18. März: Johannes Oerding
20. März: Unser blauer Planet II
21. März: Andrea Berg

Die Veranstaltungen „Klasse, wir singen!“ (18. März) sowie die 35. International Judo Masters Bremen (21. und 22. März) fallen ersatzlos aus. Der Antik- und Trödelmarkt an der Weser findet am 14. und 21. März ebenfalls nicht statt. Außerdem wird der TAUSENDSCHÖN-Markt auf dem Großmarkt auf den 17. Mai verschoben. Stattfinden wird hingegen die Reitsport Outlet Messe von Freitag bis Sonntag, 13. bis 15. März, in Halle 3. Dort werden pro Tag etwa 850 Besucher erwartet.

11. März, 10.22 Uhr: Bildvortrag über Kuba findet nicht statt
Der Vorstand des Deutsch-Spanischen Vereins Caminos Oldenburg hat beschlossen, den Bildvortrag über Kuba am 20. März im Seniorenheim Kanalstrasse vorsorglich abzusagen.

11. März, 10.19 Uhr: „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ abgesagt
Die aktuelle Coronavirus-Thematik veranlasst die Landeswettbewerbsleitung und die EWE als Organisatoren, den Niedersächsischen Landeswettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“, der vom 12. bis 14. März stattfinden sollte, abzusagen.

10. März, 19.57 Uhr: Zwei weitere bestätigte Infektionen im Ammerland
Im Landkreis Ammerland sind zwei weitere Personen an der COVID-19-Infektion (Coronavirus) erkrankt. Bei den Erkrankten handelt es sich um eine Frau aus Wiefelstede und einen Mann aus Bad Zwischenahn. „Die Betroffenen wurden sofort mit ihren Familienangehörigen isoliert und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Sie werden außerdem medizinisch betreut“, so Landrat Jörg Bensberg.

Der Zwischenahner war nach einem Skiurlaub in Ischgl in Österreich erkrankt. Dort wurden bereits mehrere COVID-19-Infektionen nachgewiesen. Die zweite Patientin aus Wiefelstede hatte sich in Heinsberg in Nordrhein-Westfalen aufgehalten und war nach ihrer Rückkehr erkrankt.

Alle weiteren Personen, die mit den Betroffenen im engen Kontakt waren, werden ebenfalls für 14 Tage in eine häusliche Isolation gehen. Sie werden derzeit ermittelt und kontaktiert.

10. März, 16.48 Uhr: Schulfahrten eingeschränkt
Schulfahrten in durch das Coronavirus besonders betroffene Regionen (Risikogebiete nach RKI) müssen abgesagt werden. Das hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne entschieden.

10. März, 15.51 Uhr: Stadt verschiebt Veranstaltungen
Vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Coronavirus-Fälle wird die Stadt Oldenburg einige Veranstaltungen verschieben oder absagen. Dazu gehören die Vergabe des Integrationspreises am 12. März, die beiden städtischen Sportlerehrungen am 12. und 13. März (werden verschoben) und die Eröffnung der Dauerausstellung im Horst-Janssen-Museum am 15. März (wird abgesagt).

10. März, 13.17 Uhr: Absagen der Jade Hochschule
Wegen eines erhöhten Ansteckungsrisikos mit dem Coronoavirus hat die Jade Hochschule heute beschlossen, die für Freitag geplante Graduierungsfeier des Fachbereichs Bauwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie am Campus Oldenburg vorsorglich abzusagen. Erwartet werden neben etwa 100 Absolvent_innen auch Begleitpersonen, sodass von 300 bis 400 Teilnehmenden auszugehen ist. Zum Schutz aller beteiligten Personen wurde deshalb heute die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung abzusagen.

Für die Absolvent_innen wird in Kürze eine Informationsseite auf der Homepage der Jade Hochschule eingerichtet.

Ebenfalls wurde entschieden, dass der Tag der offenen Tür Geoinformation, der für den 18. und 19. März geplant war, aus den gleichen Gründen abgesagt wird.

10. März, 11.44 Uhr: Erster Corona-Fall im Landkreis Oldenburg
Auch im Landkreis Oldenburg gibt es jetzt den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Erkrankung. Ein 54-jähriger Wardenburger ist infiziert. Der Mann hat sich vermutlich auf einer Urlaubsreise ins Risikogebiet Südtirol angesteckt. Der Krankheitsverlauf ist milde.

10. März, 11.32 Uhr: Niedersachsen lockert Sonntagsfahrverbot für Lastwagen
In Niedersachsen gilt ab sofort eine allgemeine Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsverbot für den Transport von Hygieneprodukten und Artikeln aus dem Trockensortiment. Diese gilt auch für Leerfahrten, die im direkten Zusammenhang mit den genannten Transporten stehen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus kaufen die Bürger derzeit weitaus mehr Artikel aus dem Trockensortiment als gewöhnlich. Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Damit die Regale jederzeit das volle Sortiment enthalten, müssen die Lieferketten entsprechend angepasst werden. Mit der Lockerung des Sonntagsfahrverbots lassen sich Versorgungsengpässe bei haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln vermeiden.“ Zum Trockensortiment zählen haltbare Lebensmittel wie z. B. Trockenfrüchte, Konserven, Nudeln, Gries oder Gewürze.

Die Regelung gilt bis zum 30. Mai. In diesem Zeitraum wird in Niedersachsen kein Nachweis einer Ausnahmegenehmigung benötigt. Soweit bei Beförderungen in andere Bundesländer eine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist, müsste diese allerdings dort beantragt werden. In Nordrhein-Westfalen gilt bereits die gleiche Regelung wie in Niedersachsen.

10. März, 9.15 Uhr: Arbeitsagentur sagt Veranstaltungen ab
Aufgrund der aktuellen Situation sagt die Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven zwei Veranstaltungen in Oldenburg ab: die Messe „Duales Studium“, die für Mittwoch, 18. März, geplant war, und den „Gesundheits- und Pflegetag“ am 25. März.

Die Info-Veranstaltung mit dem Karrierebüro der Bundeswehr am Donnerstag, 12. März, um 16 Uhr, findet wie geplant im Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur Oldenburg statt.

10. März, 9.07 Uhr: Vierter Fall in Oldenburg
In Oldenburg ist eine weitere Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dabei handelt es sich um eine 49-jährige Frau, die als Teilnehmerin einer Skifreizeit in Südtirol war und am Sonntagabend, 8. März, von dieser organisierten Busreise nach Oldenburg zurückgekehrt ist.

Alle weiteren im Bus befindlichen Personen mit Symptomen, teilweise aus anderen Bundesländern, wurden in Amtshilfe durch das Gesundheitsamt Oldenburg getestet. Bei weiteren elf Personen wurde das Coronavirus ebenfalls nachgewiesen. Sie erhielten alle die Anweisung, sich in häusliche Isolation zu begeben. Die zuständigen Gesundheitsämter wurden mittlerweile informiert.

Insgesamt sind damit in Oldenburg vier Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

9. März, 17.45 Uhr: 38 Fälle in Niedersachsen bestätigt
38 Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus sind heute, Stand 16.30 Uhr in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Am Vortag waren es 33 Fälle. In Oldenburg sind es weiterhin drei Fälle.

9. März, 16.55 Uhr: Konkrete Maßnahmen in Niedersachsen
Die Koordinierungsgruppe der Landesregierung zur Bekämpfung des Corona-Virus hat am Montag eine detaillierte Analyse der Lage in Niedersachsen vorgenommen und konkrete Maßnahmen beschlossen, um auf das aktuelle Infektionsgeschehen zu reagieren.„Insbesondere Großveranstaltungen mit einem überregionalen Einzugsgebiet und Veranstaltungen bei denen eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass Menschen aus den vom RKI definierten Risikogebieten oder aus Regionen kommen, die viele Covid-19 Fälle aufweisen, sollten von den Behörden vor Ort im Zweifel abgesagt werden.“ Dazu zählten beispielsweise auch hochklassige Fußballspiele, die derzeit besser ohne Stadionpublikum stattfinden sollten, ebenso wie Konzerte von internationalen Interpretinnen und Interpreten mit großen Fangemeinden, so Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann. Alle Veranstaltungen sollten von den zuständigen Landkreisen und Städten auf denn Prüfstand gestellt werden.

Auch für Schülerinnen und Schüler, die von Reisen in Risikogebiete zurückkehren, macht das Land Vorgaben: „Wir weisen die Gesundheitsämter an, diese Kinder und Jugendlichen nach ihrer Rückkehr vorsorglich zwei Wochen unter Quarantäne zu stellen, um den Schulbetrieb nicht zu gefährden und eine weitere Ausbreitung des Virus in Niedersachsen zu verhindern“, so Gesundheitsministerin Reimann.

9. März, 14.55 Uhr: Kulturetage beugt vor
„Es gibt derzeit für die Kulturetage keinen Grund, Shows und Konzerte abzusagen“, teilt die Kulturetage mit. Die vom RKI vorgeschlagenen Empfehlungen und Anweisungen hinsichtlich der aktuellen Situation werden umgesetzt. „Aktuell schätzen die Gesundheitsbehörden und die Experten des Robert-Koch-Instituts die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als mäßig ein. Wir beobachten daher die Entwicklung sehr genau, um die Gesundheit und Sicherheit aller Besucher*innen, Künstler*innen, Mitarbeiter*innen und weiterer Personen gewährleisten zu können“, so die Kulturetage. Für stark frequentierte Bereiche wie Eingänge, Türgriffe etc. werden vorsorglich die Reinigungsmaßnahmen intensiviert.

9. März: Erste Testzentren nehmen ihre Arbeit auf
Der NDR berichtet.

5. März: Oldenburger Kliniken sagen Veranstaltungen ab
Als präventive Schutzmaßnahme, um eine Ansteckung und Ausbreitung zu verhindern, haben die drei Oldenburger Krankenhäuser jetzt deshalb gemeinsam beschlossen, dass alle Veranstaltungen mit externen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Oldenburger Krankenhäusern bis auf Weiteres abgesagt werden. → Weiterlesen

4. März: Weiterer bestätigter Fall in Oldenburg
In Oldenburg gibt es einen weiteren Fall eines an der Covid-19-Infektion (Coronavirus) Erkrankten. Der Patient, ein 44-jähriger Mann, befindet sich zurzeit in häuslicher Isolierung in Oldenburg. Ebenfalls getestet wurden seine Ehefrau, bei ihr bestätigte sich der Verdacht nicht. → Weiterlesen

3. März: Erster bestätigter Fall in der Region
Ein 21-jähriger Mann aus dem Landkreis Ammerland ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mann hat sich in den vergangenen Tagen bei seiner Mutter in Oldenburg aufgehalten, beide wurden häuslich isoliert. → Weiterlesen

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1 Kommentar

  1. Chelsea Manning
    14. März 2020 um 11.15 — Antworten

    Wie kann man so weltfremd sein, Schulen, Kindergärten, Supermärkte nicht zur kritischen Infastruktur zu zählen @Land Niedersachsen ?

    Diese absurde Einteilung führt jetzt dazu, das Betreuungen für Kinder gesucht werden, obwohl es die Einrichtungen doch gibt. Schulen und Kindergärten sollen doch sowieso einen Notdienst bereit stellen, warum nicht auch für die Kinder von Betreuungskräften?

    Schwachsinn im Quadrat.

    Regierungsmitglieder haben diese Probleme natürlich nicht … Beamte auch nicht, nur Arbeiter und Angestellte, die dafür ihren Urlaub und ihre Überstunden aufbrauchen. Deutschland ist eine 2 Klassen Gesellschaft …

    „Die Notbetreuung soll vor allem dazu dienen, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

    Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen und pflegerischen Bereich,
    Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
    Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
    Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.“

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