Niedersachsens Landwirtschaftsministerin kritisiert Bundespläne nach Milchgipfel
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) hat die Ergebnisse des sogenannten Milchgipfels in Berlin scharf kritisiert. Das teilte das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Mittwoch mit.
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Staudte wirft Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) vor, mit seiner Exportstrategie die Abhängigkeit der Milchbauern von den schwankenden Weltmarktpreisen noch zu vergrößern.
Stattdessen fordert die Ministerin konkrete Maßnahmen wie eine freiwillige, zeitlich begrenzte Reduzierung der Milchmenge, die mit EU-Geldern finanziell ausgeglichen werden soll.
Dies könne gezielt verhindern, dass Betriebe in eine finanzielle Schieflage geraten. Die von Rainer ins Spiel gebrachte Risikoausgleichsrücklage helfe hingegen vor allem kleineren Betrieben nicht, da diese auch in guten Zeiten kaum Gewinne ansammeln könnten.
Staudte kritisierte zudem, dass sich der Bundesminister nicht zu einem Vorschlag von EU-Kommissar Christophe Hansen für verpflichtende schriftliche Lieferverträge zwischen Landwirten und Molkereien geäußert habe.
Sie forderte Rainer auf, sich in Brüssel für diese Instrumente und damit für die Milchbauern einzusetzen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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