Oldenburg

Bauarbeiten in der Lindenallee

In dieser Woche wurde die Asphalttragschicht im ersten 200 Meter langen Abschnitt der Lindenallee vom Haarenufer in ganzer Breite eingebaut.

Die Bauarbeiten in der Lindenallee ruhen bis zum 16. Januar.
Foto: Christian Kruse

Oldenburg (pm) In dieser Woche wurde die Asphalttragschicht im ersten 200 Meter langen Abschnitt der Lindenallee vom Haarenufer in ganzer Breite eingebaut. Damit ist die Lindenallee bis zur Mensa des Herbartgymnasiums inklusive der Nebenanlagen fertiggestellt und für die Anlieger in beiden Richtungen befahrbar. Die noch fehlende abschließende Deckschicht wird im nächsten Jahr in einem Zug mit dem zweiten Abschnitt hergestellt.

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Im zweiten Abschnitt der Lindenallee von der Schulmensa bis zur Hindenburgstraße wurde eine provisorische Asphaltbefestigung in zirka 2,70 Meter Breite eingebaut. Damit ist dieser zweite Abschnitt für die Anlieger ab dem 22. Dezember in Einbahnrichtung von der Hindenburgstraße aus befahrbar. Auch die östlichen Nebenanlagen sind in diesem Bereich dann komplett fertiggestellt.

Erst zu Beginn der Bauarbeiten in diesem Jahr und nach der Freilegung wurde das Ausmaß der an den Ver- und Entsorgungsleitungen nötigen Arbeiten deutlich. Es zeichnete sich ab, dass die Leitungen fast komplett einschließlich der Hausanschlüsse erneuert werden mussten. Durch die zusätzlichen Arbeiten war der ursprüngliche Zeitplan nicht zu halten. Im Zuge dieser umfangreichen zusätzlichen Arbeiten wurden in der Lindenallee nicht nur das schon über 100 Jahre alte Abwassernetz, sondern auch die Leitungen für Gas, Trinkwasser, Abwasser, Strom sowie mehrere Telekommunikationsanbieter komplett erneuert. „Dadurch wird für die Zukunft eine deutlich verbesserte Versorgungssicherheit erreicht“, teilt die Stadt Oldenburg mit.

Erneuerungen der Versorgungsleitungen seien deshalb besonders aufwendig und zeitraubend, weil trotz der Bauarbeiten die dauernde Verfügbarkeit gewährleistet sein muss. Um das zu gewährleisten sind für alle Gewerke zunächst neue Leitungen zu verlegen, während die alten noch voll funktionsfähig gehalten werden müssen. Erst wenn das neue Netz funktionsfähig ist, können die alten Leitungen zurückgebaut werden. Beschränkungen des Baufeldes ergeben sich auch dadurch, dass der Fuß- und Radverkehr und möglichst weitgehend auch die Zufahrtsmöglichkeit für die Anlieger zu gewährleisten ist.

Ende der nächsten Woche werden die Arbeiten an der Baumaßnahme für drei Wochen unterbrochen. Abhängig von der Witterung sollen die Bauarbeiten ab dem 16. Januar wieder aufgenommen werden.

Dann werden noch zirka 70 Hausanschlüsse und die restlichen Nebenanlagen auf der Westseite erneuert. Auch werden die beiden Straßeneinmündungen der Lindenallee in das Haarenufer und die Hindenburgstraße noch hergestellt. Weiterhin wird im zweiten Abschnitt die Asphalttragschicht und abschließend die komplette Deckschicht in einem Zuge erstellt.

Die Stadtverwaltung bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Rücksichtnahme beim Befahren des Baustellenbereiches. Die Anliegerinnen und Anlieger werden über den weiteren Bauablauf zeitnah informiert.

Die Restbauzeit beträgt witterungsabhängig rund vier Monate. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt zirka 1,4 Millionen Euro.

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