BSW-Chefin wirft AfD „Kniefall“ vor CDU vor
BSW-Parteichefin Amira Mohamed Ali sieht das 100-Tage-Sofortprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt als „Kniefall vor der CDU“.
„Sozialpolitik, Bildung, Wirtschafts- und Energiepolitik werden bewusst ausgeklammert“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Das sei ein Kniefall vor der CDU, mit der die AfD offensichtlich regieren möchte. Sachsen-Anhalt brauche aber kein „Weiter-so der CDU mit ein bisschen AfD-Folklore“, sondern „echte Veränderung“, sagte sie.
Das BSW bekräftigt regelmäßig, keine Koalition mit der AfD anzustreben, lehnt die Brandmauer zugleich aber ab. In Sachsen-Anhalt strebt die Wagenknecht-Partei einen Einzug in den Landtag an.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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2 Comments
Erhard Stammberger
15. Juli 2026 @ 12.20
Offenbar haben Sie den Brief überhaupt nicht gelesen.
Und nicht diesen Artikel: https://www.nachdenkseiten.de/?p=153634
Bernd Schulze
14. Juli 2026 @ 8.26
Man kann all das Frau Mohammed Ali nicht glauben. Mit ihrem Brief an die Parteispitze hat sich die BSW Führung der AFD eindeutig angedient – dies ist ein ganz eindeutiger Paradigmenwechsel. Es geht dem BSW weit mehr als um Duelle, es geht ihnen darum, ein Stück vom Kuchen der AFD – von deren Wähler – abzubekommen. Und es geht dem BSW auch ums politische Überleben bei den Landtagswahlen im Osten in diesem Herbst. In Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz hatte das BSW nur 1,4 und 1,9 % erzielt. Jetzt würde das BSW auch mit der AFD gemeinsame Sache machen, insofern sind alle Beteuerungen von Frau Mohammed Ali absolut unglaubwürdig.