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VfB: Trainingslager in der Türkei abgesagt

Anders als in der vergangenen Saison wird der VfB Oldenburg in dieser Winterpause kein Trainingslager in der Türkei absolvieren.

Wegen der aktuellen Lage verzichtet der VfB Oldenburg auf ein Trainingslager in der Türkei.
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Oldenburg (am/pm) Anders als in der vergangenen Saison wird der VfB Oldenburg in dieser Winterpause kein Trainingslager in der Türkei absolvieren. Das habe in erster Linie mit der politischen Entwicklung und der aktuellen Lage zu tun, erklärt Sportdirektor Ralf Voigt die Entscheidung. Das dürfe und könne man nicht vom Sport isoliert betrachten.

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Die Sinnhaftigkeit einer komprimierten Übungswoche sei unbestritten, so Voigt. „Wir haben das auch grundsätzlich in Erwägung gezogen, aber man muss natürlich auch sehen, was möglich ist. Hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses käme für uns nur die Türkei infrage“, sagt Voigt. Entsprechende Angebote habe der VfB auch erhalten, aus genannten Gründen aber deutlich abgesagt.

Angedacht ist jetzt, dass Cheftrainer Dietmar Hirsch mit seiner Mannschaft zeitnah zum Saisonstart ein Kurztrainingslager bezieht. „Wir würden das gerne im Zusammenhang mit einem auswärtigen Testspiel machen und prüfen die Möglichkeiten. Letztlich ist das natürlich auch von der Wetterlage abhängig“, sagt der Sportdirektor, der dabei etwa an einen Aufenthalt in der Sportschule Duisburg-Wedau denkt.

Aktuell ist Voigt damit beschäftigt, eine Reihe von Testspielen abzuschließen. Bereits fix ist ein Spiel gegen Werder Bremen. Am Sonntag, 15. Januar, 14 Uhr treffen die Blauen in Rastede auf die Mannschaft von Alexander Nouri. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Stadion am Kötterwegs ausverkauft sein wird. „Der Vorverkauf wurde überragend angenommen. Wenn der Trend so anhält, sind noch vor Weihnachten alle Karten weg“, sagt VfB-Geschäftsführer Philipp Herrnberger.

Aktuell stehen für den freien Verkauf noch knapp 800 Stehplatz-Tickets zur Verfügung. Die Sitzplatztribüne ist ausverkauft. Herrnberger sieht sich nachhaltig darin bestätigt, das Spiel in Rastede auszutragen. „Wir arbeiten super mit den Verantwortlichen des FC Rastede und auch mit der Gemeinde Rastede zusammen. Die Resonanz spricht ebenfalls für sich und bestätigt uns darin, mit dem VfB auch in der Region noch aktiver zu werden.“

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