Oldenburg

Welche Bank hätten Sie gern?

Zwischen drei Bänken können die Schlossgartenbesucher bis zum 18. Mai auswählen.

Zwischen drei Bänken können die Schlossgartenbesucher bis zum 18. Mai auswählen.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (zb) Auf welcher Bank würden Sie gerne sitzen? Über diese Frage kann noch bis zum 18. Mai jeder Besucher des Oldenburger Schlossgartens mit abstimmen. Im Teepavillon stehen drei verschiedene Banktypen zur Auswahl.

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„Das Interesse an den Bänken ist groß“, freut sich Trixi Stalling, Leiterin des Schlossgartens. Tatsächlich kommen die Besucher hier miteinander ins Gespräch. Wie sitzt es sich auf den verschiedenen Modellen, die von Studierenden der Hochschule für Künste im Masterstudiengang Produktdesign, Bremen, konzipiert worden sind?

Am Ende findet manch einer das Aussehen und nicht den Sitzkomfort entscheidend. Die einen bevorzugen das historische Gewand, die anderen mehr die zeitlose eher moderne Variante. „Auf jeden Fall wird das Abstimmungsergebnis der Besucher bei der endgültigen Entscheidung, die das Niedersächsische Kulturministerium gemeinsam mit dem Schlossgartenbeirat fällt, berücksichtigt“, sagt Jessica Leffers, die für das Schlossgartenjubiläum zuständig ist.

Über 20 Bänke werden für den Außenbereich des Schlossgartens benötigt. Ob die am Ende auch angeschafft werden können, wird sich zeigen. Der Schlossgarten hat dafür keinen eigenen Etat. Vielmehr könnten die Bänke aus dem Erlös der Versteigerung der fünf temporären Baumhäuser finanziert werden. Die befinden sich bis zum Herbst im Schlossgarten und werden danach abgebaut, weil der Garten unter Denkmalschutz steht.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, das für den Schlossgarten zuständig ist, hatte sich an die Bremer Studierenden gewandt. Die hatten insgesamt zwölf Modelle kreiert, von denen drei in die engere Wahl gekommen sind. Die Bänke, so lautete die Vorgabe, dürften nicht mehr als 1000 Euro kosten, müssen robust und vor Vandalismus geschützt, wetterfest und nicht entzündbar sein. Außerdem mussten sich die künftigen Produktdesigner wegen des Denkmalschutzes an den vorgegebenen grünen Farbton halten.

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