Oldenburg

Rathaus: Rund 30 Schusswaffen entwendet

Die Polizei fahndet nach den Tätern, die rund 30 Schusswaffen aus dem Rathaus gestohlen haben.

Die Polizei fahndet nach den Tätern, die rund 30 Schusswaffen aus dem Rathaus gestohlen haben.
Foto: Marco / flickr.com; Lizenz: CC BY 2.0

Oldenburg (am/ots) Heute Mittag hat die Polizei mitgeteilt, dass in der Nacht von Donnerstag auf Freitag rund 30 Schusswaffen aus dem Rathaus im Gebäude Pferdemarkt 14 entwendet wurden. Zielgerichtet hätten die Täter das Büro und mehrere Tresore aufgebrochen.

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Gegen 4 Uhr wurde die Polizei von den Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes über Notruf informiert, dass es zu einem Einbruch gekommen sei. Weil zu dem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Täter im Gebäude befinden, umstellte ein Großaufgebot an Polizeikräften das Rathaus. Bei der Durchsuchung der Büroräume konnten jedoch keine Personen mehr angetroffen werden.

Die Ermittler stellten fest, dass unbekannte Täter offenbar über den Innenhof ins Gebäude gelangt sind, indem sie ein Fenster zum Treppenhaus aufgehebelt haben. In der ersten Etage des Rathauses brachen sie gezielt ein Büro des unter anderem für Waffen- und Jagdwesen zuständigen Fachbereichs auf. Gewaltsam wurden mehrere Tresore geöffnet. Die Täter konnten rund 30 Schusswaffen, darunter Schreckschuss- und Gewehre, entwenden. Munition wurde nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei nicht gestohlen.

In den Tresoren werden sichergestellte oder abgegebene Waffen aufbewahrt. Die Polizei sieht aktuell keine akute Gefährdung für die Bevölkerung, da es sich größtenteils um unbrauchbare oder ältere Waffen handelt, die vernichtet werden sollen.

Das zuständige Fachkommissariat der Polizei Oldenburg hat bereits mit umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen begonnen. Personen, die möglicherweise Angaben zur Tat oder den Tätern machen können, werden um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 04 41 / 790 41 15 gebeten.

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3 Kommentare

  1. Markus
    18. Februar 2020 um 15.49

    Soso, der Privatmann muss allen erdenklichen Aufwand treiben und seine Waffe(n) perfekt abschliessen und sichern, und unsere Behörden bewahrne die einfach im Blechspind auf? Ich hoffe doch sehr, dass da Köpfe rollen…

  2. PU Schröder
    19. Februar 2020 um 10.31

    Es ist immer der gleiche Schledrian. Da wird einfach eine Firma beauftragt, die billigste natürlich die noch halbwegs zuverlässig erscheint. Die weiß wieder eine Firma die noch billiger ist. Ob die noch korrekt bezahlt und die Kräfte ausbidet ist unwahrscheinlich. Also hört dieser Tropf einen Alarm, kuckt gar nicht erst nach sonder schaltet einfach die Anlage wieder scharf.Nach einer Stunde wird enlich die Polizei gerufen,die nach 3 Minuten da ist und findet natürlich keine Ganoven mehr. Die sind längst getürmt.

  3. Littmann
    21. Februar 2020 um 12.20

    das waren sicherlich wieder Rechtsradikale! Nazis…Faschisten…Extremisten…