Oldenburg

Musik, Vorträge, BHs: Gemeinsam gegen Brustkrebs

Im Monat Oktober wird jährlich auf die Prävention, Früherkennung und Erforschung von Brustkrebs aufmerksam gemacht.

Im Monat Oktober wird jährlich auf die Prävention, Früherkennung und Erforschung von Brustkrebs aufmerksam gemacht.
Foto: twenty20photos

Oldenburg (cb/pm) Brustkrebs ist die häufigste Krebsart weltweit – allein in Deutschland gibt es jährlich 70.000 Neuerkrankungen bei Frauen. Zur bundesweiten Aktion zum Thema Brustkrebs im Oktober machen das Gleichstellungsbüro der Stadt Oldenburg und das Mammographie-Screening-Programm in Kooperation mit dem Modehaus Leffers am 8. Oktober auf die Erkrankung aufmerksam – am Lefferseck und im Core, ein Co-Working Platz in Oldenburg.

Anzeige

Musikerin Vanessa Maurischat tritt um 16 Uhr im Core, Heiligengeistwall 11, auf. Sie selbst hat ebenfalls Erfahrungen mit Brustkrebs gemacht. Neben den musikalischen Beiträgen wird es Kurzvorträge von Dr. med. Gerold Hecht (Leiter des Referenzzentrums Mammographie Nord) geben. Ein Grußwort von Bürgermeisterin Christine Wolff ist ebenfalls geplant. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sensibilität für die Verbreitung von Brustkrebs zu erhöhen und auf die guten Heilungschancen bei früher Erkennung hinzuweisen. Dazu dient eine XXL-Wäscheleine aus pinkfarbenen BHs zwischen dem Modehaus Leffers und Lederwaren Hallerstede. Aufsteller vor Ort mit QR-Codes geben Hinweise auf Hintergrundinformationen.

Die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Dabei sichert die frühe Diagnose eine sehr hohe Überlebensrate und schafft die Möglichkeit, den Krebs mit schonenderen Behandlungsmöglichkeiten zu besiegen. Das Mammographie-Screening-Programm bietet Frauen zwischen 50 und 69 Jahren eine medizinische Vorsorge, die alle zwei Jahre in Anspruch genommen werden kann und von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt wird.

„Niemand möchte sich gerne mit schweren Erkrankungen wie Krebs beschäftigen“, weiß Wiebke Oncken, Gleichstellungsbeauftrage der Stadt, „damit wir aber genau diese schweren Krankheitsbilder verhindern, müssen wir möglichst alle Frauen erreichen, solange sie gesund sind – oder sich gesund fühlen.“ Das Ziel des Mammographie-Screening-Programms ist es, die Sterblichkeit um etwa 30 bis 40 Prozent zu senken. Mit der gemeinsamen Aktion am Lefferseck und im CORE steht daher die Aufmerksamkeit und die Information im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Vorgaben der Corona-Verordnung statt, die Anzahl der Gäste im Core ist daher begrenzt.

Alle Informationen zur Aktion sind online unter www.oldenburg.de abrufbar.

Vorheriger Artikel

Verfassungsgerichtspräsident mahnt störungsfreie Wahlen an

Nächster Artikel

Stoiber erwartet schwierige Erneuerung in Opposition

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.