Oldenburg

NABU-Station im PFL eröffnet

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (links) überreicht Nicole Feige, Co-Leiterin der neuen Ökologischen NABU-Station Oldenburger Land (Önsol), symbolhaft eine Schlüsselblume. Carsten Heinecke (Önsol), Gisela Wicke (stellvertretende Vorsitzende NABU-Landesverband Niedersachsen e. V.), Ralf Becker (Untere Naturschutzbehörde), Elisabeth Woesner (Önsol), Thomas Günther (Vorstand Umwelthaus Oldenburg e. V.) und Robert Sprenger (Amtsleiter für Umweltschutz und Bauordnung) (von rechts) freuen sich über die neuen Räume.

Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (links) überreicht Nicole Feige, Co-Leiterin der neuen Ökologischen NABU-Station Oldenburger Land (Önsol), symbolhaft eine Schlüsselblume. Carsten Heinecke (Önsol), Gisela Wicke (stellvertretende Vorsitzende NABU-Landesverband Niedersachsen e. V.), Ralf Becker (Untere Naturschutzbehörde), Elisabeth Woesner (Önsol), Thomas Günther (Vorstand Umwelthaus Oldenburg e. V.) und Robert Sprenger (Amtsleiter für Umweltschutz und Bauordnung) (von rechts) freuen sich über die neuen Räume.
Foto: Volker Schulze

Oldenburg (vs) „Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Oldenburg uns die Möglichkeit gegeben hat, zu günstigen Konditionen im Umwelthaus die Basis der Ökologischen NABU-Station Önsol aufzubauen“, sagt Nicole Feige, Co-Leiterin der Önsol, zu Beginn der Eröffnung der neuen Räume. Im Umwelthaus im Kulturzentrum PFL konnte die Co-Leiterin sowie Elisabeth Woesner und Carsten Heinecke von der Önsol in der vergangenen Woche den Einzug feiern. Bisher arbeitete das dreiköpfige Team meist aus dem Homeoffice.

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Die Önsol ist in Kooperation mit den Naturschutzbehörden der Stadt Oldenburg, der Stadt Delmenhorst sowie der Landkreise Ammerland und Oldenburg und den Niedersächsischen Landesforsten seit Ende 2022 in der Vor-Ort-Betreuung von Natura-2000-Schutzgebieten und ausgewählten Naturschutzgebieten tätig. Oldenburgs Oberbürgermeister (OB), Jürgen Krogmann, nahm mit Robert Sprenger, Amtsleiter für Umweltschutz und Bauordnung, sowie Ralf Becker, Untere Naturschutzbehörde, als Vertreter der Oldenburger Stadtverwaltung bei der Besichtigung der Räumlichkeiten teil.

Umwelthaus mit geballter Expertise

Jürgen Krogmann hob die „konstruktive Arbeit“ der Beteiligten hervor: „Dass wir nun die Expertise vor Ort direkt im Umwelthaus sitzen haben, ist somit ein großer Gewinn für die gemeinsame, vertrauensvolle und nun noch engere Zusammenarbeit.“ Dass es dabei zeitweise auch Meinungsverschiedenheiten und Interessenkonflikte gebe, ließ der OB nicht unerwähnt. Gisela Wicke, stellvertretende Vorsitzende des NABU-Landesverbands Niedersachsen, betonte, wie wichtig „Kümmerer vor Ort“ seien: „Die Ökologischen Stationen in Niedersachsen sind aus dem Niedersächsischen Weg hervorgegangen, einem Meilenstein für den Naturschutz im Land. Dass die Önsol nun einen festen Sitz im Umwelthaus in Oldenburg gefunden hat, ist eine erfreuliche Etappe auf dem weiteren Weg, den Naturschutz in der Region strukturell zu stärken und langfristig zu verankern.“ Thomas Günther, Vorstand des Umwelthauses Oldenburg e. V., sagt: „Der neue Standort der Önsol bedeutet für das Umwelthaus einen Zuwachs an fachlicher Expertise. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Schutz der Arten und Lebensräume

Die Önsol beobachtet und schützt in ihrem Gebiet ausgewählte Arten und Lebensräume, plant Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und beauftragt Fachfirmen mit deren Umsetzung. Mit Partnern vor Ort trägt die Station dazu bei, die biologische Vielfalt in der Region zu erhalten und zu fördern. „Aktuell werden wir nur von den Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert. Über Drittmittelprojekte versuchen wir, weitere Gelder für den Naturschutz zu akquirieren. Bis jetzt läuft unsere Förderung bis 2027“, sagt Nicole Feige. „Kontinuität ist wichtig, denn Gebietskenntnisse sind das A und O für die Arbeit, und dafür ist es wichtig, dass nicht immer neue Leute eingestellt werden“, betont Robert Sprenger.

Mehr Informationen gibt es unter www.oensol.de.

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