Bremen

Bremen verzeichnet starken Anstieg bei Lese-Rechtschreibschwäche

via dts Nachrichtenagentur

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Bremen, die wegen einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) einen Nachteilsausgleich erhalten, hat sich seit dem Schuljahr 2018/19 mehr als verdoppelt. Besonders häufig werden Schwierigkeiten in der deutschen Rechtschreibung festgestellt, wie aus Angaben der Bildungsbehörde am Montag hervorgeht.

Die Fraktion Bündnis Deutschland fordert daraufhin eine Kurskorrektur in der Bildungspolitik.

Statt sich auf Nachteilsausgleiche zu konzentrieren, müsse der Senat stärker in die frühkindliche Bildung investieren, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Julia Tiedemann. ‚Wenn Bildungspolitik erst in der Schule greift, dann ist der entscheidende Zeitpunkt bereits verpasst‘, sagte sie.

Tiedemann forderte mehr Deutschkurse, verbindliche Sprachstandserhebungen und eine bessere personelle Ausstattung in den Kitas. Lerndefizite müssten bereits vor der Einschulung erkannt und behoben werden.

Frühkindliche Bildung sei der Schlüssel für mehr Bildungsgerechtigkeit und Leistungsfähigkeit.

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    2. Februar 2026 um 17.34 — Antworten

    Wen wunderts bei all der Murkserei über weit mehr als ein Jahrzehnt an der Sprache (Rechtschreibreformen, im Dutzend billiger) – und dann die asozialen Medien, in denen Mehrheiten nicht wissen was sie da eigentlich von sich geben. Alltag und immer wieder gern genommen, wenn der „Tot“ kommt und dann jemand „tod“ ist, oder, noch besser, wenn jemand statt einem Rückgrat ein „Rückrad“ hat. Das ist irgendwann ist das alles nicht mehr lustig und – ach ja – ich weiß, daß ich in Sachen Interpunktion wahrhaft auch kein Held bin. Dennoch, was sich inzwischen Presse-Profis zum Teil erlauben, au Backe…

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