4,5 Millionen für Landesmuseum Natur und Mensch

Haben sich für die finanzielle Unterstützung des Landesmuseums Natur und Mensch eingesetzt: Museumsleiterin Dr. Ursula Warnke und Dennis Rohde (MdB).

Haben sich für die finanzielle Unterstützung des Landesmuseums Natur und Mensch eingesetzt: Museumsleiterin Dr. Ursula Warnke und Dennis Rohde (MdB).
Foto: Danielle C. Zollickhofer

Oldenburg (Danielle C. Zollickhofer) Dem Landesmuseum Natur und Mensch wurden 4,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundes zugesichert. „Doch noch ist nichts in Planung gegossen“, berichtet die Museumsleiterin Dr. Ursula Warnke, „denn für den Planungsbeginn benötigen wir noch eine Gegenfinanzierung des Landes in gleicher Höhe.“

Das Geld wird vor allem für Sanierungsarbeiten benötigt, aber auch um mehr Platz zu schaffen: Durch die Übernahme des benachbarten Laves-Gebäudes können die Büros des Landesmuseums umziehen und Platz für neue Ausstellungen machen. Die Cafeteria des Museums stammt noch aus den 70er Jahren und soll mithilfe des Etats ebenfalls renoviert werden. „Wir wollen sie zu einem open space entwickeln, so dass zum Beispiel die Fridays for Future-Bewegung einen Arbeitsplatz hätte. Insgesamt soll das Museum zu einem Ort der Begegnung werden“, erklärt Warnke.

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Auch für eine modernere Besucherinfrastruktur – insbesondere im Bereich Barrierefreiheit – soll mithilfe des Geldes gesorgt werden. Denn die sei im Moment noch im sechziger Jahre Standard, so die Museumsleiterin. Doch schnell wird es nicht gehen. Das Laves Gebäude ist noch nicht frei und zudem muss erst eine baufachliche Beratung vom Ministerium erfolgen, bevor die Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt und die Planung begonnen werden kann.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dennis Rohde ist jedoch zufrieden: „Ich finde es bemerkenswert, dass wir es innerhalb von dreieinhalb Monaten geschafft haben, den Antrag auf finanzielle Unterstützung einzureichen und genehmigt zu bekommen.“

Die Frage, wann die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und die neu gewonnenen Flächen genutzt werden können, kann jetzt noch nicht beantwortet werden. „Ideal wäre für mich, wenn wir in drei bis vier Jahren die erste Ausstellung im fertig sanierten Gebäude eröffnen könnten“, sagt Warnke.

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