Oldenburg

Kriminalstatistik: Weniger Straftaten

 Laut Kriminalstatistik für Oldenburg und Ammerland gibt es mehr Einbruchsversuche, aber weniger können vollendet werden.

Es gibt mehr Einbruchsversuche, aber weniger können vollendet werden. Aufklärung und Präventionsmaßnahmen zeigen Wirkung.
Foto: Christian Schnettelker; Lizenz: CC BY 2.0

Oldenburg / Ammerland (pm) Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten ist um 3,3 Prozent zurückgegangen, wie die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland heute mitteilte. Das sei seit 30 Jahren ein neuer Tiefstand. 17.779 Straftaten registrierte die Inspektion während des vergangenen Jahres, die Zahl hat sich damit um 622 Straftaten gegenüber 2018 verringert. Bei gut 10.000 aufgeklärten Taten ergibt sich eine Aufklärungsquote von 59,9 Prozent (+ 2,29 Prozent).

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Straftaten in Oldenburg

Die Gesamtzahl der im Stadtgebiet begangenen Straftaten beträgt 12.997 und stellt damit auch in diesem Bereich einen neuen Tiefstand dar. Die Quote der aufgeklärten Straftaten stieg auf 58,51 Prozent. Mit einer Häufigkeitszahl von 7779 liegt die Stadt Oldenburg damit erneut im Mittelfeld der kreisfreien Städte in Niedersachsen.

Besonders herausragend ist der weitere Rückgang der Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchs: Hier konnte gegenüber 2017 ein Rückgang um weitere 39,61 Prozent erreicht werden. Die Anzahl der Versuchstaten stieg auf 49,39 Prozent. Die Fälle von Schwerem Diebstahl aus Kraftfahrzeugen gingen um 46,37 Prozent zurück, wobei die Aufklärungsquote in diesem Bereich um annähernd 20 Prozent gesteigert werden konnte.

Einen Negativtrend registrierte die Inspektion bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: hier stiegen die Fallzahlen um 12,08 Prozent auf 167 Taten. Auch der Anteil der Taten, bei denen eine Stichwaffe mitgeführt wurde, stieg leicht von 0,57 Prozent im Jahr 2017 auf 0,62 Prozent an.

Straftaten im Landkreis Ammerland

Auch im Landkreis Ammerland konnte ein neuer Tiefstand im 30-Jahres-Vergleich verzeichnet werden: Es wurden 4782 Straftaten registriert (Rückgang gegenüber 2017 um weitere 36 Straftaten). Mit einer Häufigkeitszahl von 3875 handelt es sich beim Landkreis Ammerland 2018 um den drittniedrigsten kriminalitätsbelasteten Landkreis Niedersachsens. Die Aufklärungsquote konnte im Ammerland weiter gesteigert werden: Sie beträgt 63,68 Prozent.

Auch in den Fällen des Wohnungseinbruchs sank die Zahl deutlich auf 81 Taten. Dies ergibt einen Rückgang gegenüber 2017 um 40,87 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit, im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Opfer einer Straftat zu werden, ist weiter gesunken: die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner) beträgt 6121 Fälle (259 weniger als 2017).

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