Oldenburg

K.o.-Tropfen in Oldenburger Diskothek

K.-o.-Tropfen, auch Vergewaltigungsdroge genannt, werden in unbeaufsichtigte Getränke gemischt, um die Opfer wehr- und willenlos zu machen.

K.-o.-Tropfen, auch Vergewaltigungsdroge genannt, werden in unbeaufsichtigte Getränke gemischt, um die Opfer wehr- und willenlos zu machen.
Foto: Pasanheco

Oldenburg (Merle Bräuer/pm) Mehrere Besucherinnen und Besucher haben nach einer Feier in einer Osternburger Diskothek am frühen Sonntagmorgen über Schwindel und Übelkeit geklagt. Es besteht der Verdacht, dass ihnen die sogenannten K.o.-Tropfen verabreicht wurden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und möglichen weiteren Opfern.

Anzeige

Im Verlauf der Nacht hätten mehrere Besucher über Schwindel und Übelkeit geklagt, teilt die Polizei mit, und die Personen hätten daher einen Selbsttest mit einem Testarmband auf eine mögliche Verabreichung von K.-o.-Tropfen durchgeführt. In bisher fünf bekannten Fällen sei dieser Schnelltest positiv ausgefallen. Mehrere Personen wurden in Krankenhäusern medizinisch untersucht. Durch die Polizei wurden Spuren gesichert und ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Der Zentrale Kriminaldienst hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und ist auf der Suche nach möglichen weiteren Opfern der Tat sowie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Diese können sich unter der Rufnummer 0441 7904115 melden.

Vorheriger Artikel

Lindner wertet Bundeswehr-Leak als Weckruf

Nächster Artikel

Dax lässt nach - kein neuer Rekord zum Wochenbeginn

2 Kommentare

  1. Erhard Stammberger
    4. März 2024 um 18.31 — Antworten

    Wenn man nach Zeugen sucht, sollte man auch den Betrieb nennen.

  2. W. Lorenzen-Pranger
    4. März 2024 um 20.05 — Antworten

    Klasse, in Tange war das schon vor fünfzehn Jahren Alltag. Auch meine Tochter war einmal Opfer solcher Straftaten. Erstaunlich, daß das hier so spät ankommt – und im „Ali“ wird doch eigentlich ganz besonders aufgepaßt, da kommt kaum ein anderer Laden mit. Tja, da muß ja die Polizei sich mal mit echter Drogenkriminalität befassen. Hoffentlich bekommen die das hin.
    Übrigens, wieso steht das jetzt in der Presse – wenn’s andere Läden betraf, kam das irgendwie nirgends vor.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.