Oldenburg

Kramermarkt: Fünfte Jahreszeit steht kurz bevor

Im brandneuen „Aeronaut“ werden die Fahrgäste auf 73 Meter Höhe katapultiert.

Im brandneuen „Aeronaut“ werden die Fahrgäste auf 73 Meter Höhe katapultiert.
Foto: Hoefnagels

Oldenburg (zb) Rund 1,5 Millionen Besucherinnen und Besucher werden vom 27. September bis zum 6. Oktober auf dem größten Volksfest des Nordwestens in Oldenburg erwartet. Rund 240 Buden und Fahrgeschäfte sorgen auf dem 90.000 Quadratmeter großen Festgelände an den Weser-Ems Hallen für beste Unterhaltung.

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Auf 1,5 Kilometern Ganglänge stehen die Betriebe mit einer Frontlänge von gut 3000 Metern. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Der besondere Mix aus klassischer Jahrmarktsatmosphäre und High-Tech-Power macht die Faszination des Kramermarktes alljährlich aus und lockt viele Besucherinnen und Besucher aus der Stadt und dem Umland auf das Festgelände.

Er zählt zu den größten Jahrmärkten bundesweit. Neben Bratwurst, Berlinern, gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und vielen anderen kulinarischen Genüssen werden Fahrgeschäfte aller Art für Groß und Klein geboten. „Von Nervenkitzel bis Nostalgie – für alle ist etwas dabei“, kündigt Marktmeister Dennis Ostendorf an, der jetzt das Geheimnis lüftete, welche neuen Fahrgeschäfte auf dem Kramermarkt stehen werden.

Bislang konnte das Riesenrad mit seinen 60 Metern für sich in Anspruch nehmen, das höchste Fahrgeschäft auf dem Oldenburger Festplatz zu sein. Das ändert sich in diesem Jahr. Denn eindrucksvolle 80 Meter misst der brandneue Kettenflieger „Aeronaut“, der erst vor wenigen Wochen auf der Cranger Kirmes in Herne seine Premiere feierte. 16 frei schwingende Gondeln ermöglichen pro Fahrt 32 Personen den imposanten Ausblick in einer Flughöhe von etwa 73 Metern. Außerdem überzeuge der hohe Kettenflieger mit seiner aufwändigen Gesamtgestaltung und Thematisierung, kündigt der Marktmeister an.

Ebenfalls erstmals zu Gast auf dem Kramermarkt ist die im vergangenen Jahr fertig gestellte Neuheit „Hurricane“. Das Rundfahrgeschäft für die ganze Familie bietet eine aufregende Fahrt, die ganz harmlos beginnt und sich – passend zum Namen – zunehmend zu einem schwungvollen Wirbelsturm entwickelt. Das Erlebnis wird durch aufsteigenden Nebel sowie entsprechende Ton-, Licht- und Blitzeffekte begleitet.

Bei den Unterhaltungs- und Laufgeschäfte gibt es zwei Oldenburg-Premieren. Das im Stil des Wilden Westens thematisierte Funhouse „Fuzzy’s Lachsaloon“ ist auf einer Frontlänge von 26 Metern mit allen Effekten eines klassischen Hindernisparcours ausgestattet und verteilt sich auf fünf Ebenen. Besonders hervorzuheben sind der zehn Meter hohe Freifallturm, die XXL-Riesenrutsche und eine sich über drei Etagen erstreckende Kletterstange. Ebenfalls erstmals in Oldenburg zu erleben ist das voll thematisierte Laufgeschäft „Viva Cuba“. Neben einer Vielzahl von Spielelementen werden insbesondere der Wasserparcours, die extra hohe Kirchturmrutsche und drei rollende Tonnen beim jüngeren Publikum gut ankommen, ist Marktmeister Dennis Ostendorf überzeugt.

Zudem feiern gleich mehrere Fahrgeschäfte ein Comeback in Oldenburg. So gastiert nach mehrjähriger Pause „Atlantis Rafting“ auf dem Oldenburger Kramermarkt. Nachdem die runden Boote den mit zehn Metern höchsten Punkt der Raftingbahn erreicht haben, folgt eine Abwärtsfahrt auf einer Länge von 140 Metern, die einem reißenden Fluss gleicht.

An das letzte Gastspiel vom „Commander“ werden sich bestimmt nur Insider erinnern. Das rasante Rundfahrgeschäft vom Typ „Shake“ bietet variable Fahrmöglichkeiten, wobei die einzelnen Gondeln die entstehenden Drehkräfte in Loopings und seitliche Drehungen umsetzen. Beeindruckende Lichteffekte und die halbe Überdachung machen das Fahrgeschäft zu einem echten Hingucker.

Und schließlich können sich Fans von gruseliger Unterhaltung auf die „Geisterstadt“ freuen, die 2011 Premiere gefeiert und seitdem nur einmal – im Jahr 2014 – auf dem Kramermarkt gestanden hat. Die zweigeschossige Bahn überzeugt mit eindrucksvollen Geistern und schaurigen Effekten. Außerdem können sich die Jahrmarktbesucher auf die „Wilde Maus XXL“, die Achterbahn „Feuer und Eis“, den „Fighter“ mit seinen sich in über 40 Metern Höhe überschlagenden Gondeln sowie die Riesenschaukel „Konga“ mit einer Flughöhe von 45 Metern.

Abgerundet wird das Angebot an Fahrgeschäften von der Geisterbahn „Scary House“ und den Klassikern Break Dance“, „Musik-Express“, „Octopussy“, „Take Off“, „Wellenflug“ und vier Autoscooter, die jede Menge Fahrspaß bieten. Kinder können sich auf die Achterbahn „Karibik Coaster“, die Schiffschaukel „Looping the Loop“, die Schleifen „EuroCar“ und „Highway Rallye“, diverse Kinderkarussells sowie eine Rutsche und eine Reitbahn freuen.

Eröffnet wird das Volksfest am 27. September um 14 Uhr. Abends um 22 Uhr findet ein Erlebnis-Feuerwerk statt. Der traditionelle Festumzug mit Graf Anton Günther hoch zu Ross und rund 100 Darbietungen, zu dem viele Schaulustige an den Straßenrändern erwartet werden, setzt sich am 28. September ab 13.45 Uhr am Staatstheater in Richtung Festgelände in Bewegung. Gegen 16.30 Uhr wird Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Kramermarkt offiziell eröffnen.

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