Oldenburg

Neuer Anstaltsleiter für die JVA

Haben den neuen Leiter der JVA Oldenburg Marco Koutsogiannakis (Mitte) am Donnerstag im Amt willkommen geheißen (von links): Personalvertreter Thomas Gerdes, Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Haben den neuen Leiter der JVA Oldenburg Marco Koutsogiannakis (Mitte) am Donnerstag im Amt willkommen geheißen (von links): Personalvertreter Thomas Gerdes, Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.
Foto: JVA Oldenburg

Oldenburg (Danielle C. Zollickhofer/pm) Die Justizvollzugsanstalt hat einen neuen Leiter. Der 48-jährige Marco Koutsogiannakis wurde am vergangenen Donnerstag von der niedersächsischen Justizministerin Barbara Havliza in sein Amt eingeführt. Koutsogiannakis löst den ehemaligen Leiter Gerd Koop ab, welcher die JVA bis zu seinem Ruhestand 2018 leitete.

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Justizministerin Havliza hob bei der Amtseinführung die Anforderungen an die Anstaltsleitung hervor: „In den Justizvollzugsanstalten Niedersachsens verändern sich die Gefangenengruppen. Besonders extremistische Gefangene – links, rechts oder religiös motiviert – beschäftigen den Vollzug. Und diese Herausforderungen gilt es zu bewältigen.“ Bezüglich des neuen Leiters äußerte sie sich zufrieden. Koustogiannakis sei besonders flexibel und belastbar. Er stelle sich den neuen Aufgaben mit ihren enormen Herausforderungen mit Elan und großem Engagement.

Koutsogiannakis hat Rechtswissenschaft studiert und ist 1999 als Anwärter in den Justizvollzugsdienst eingetreten. 2002 bekam er eine Stelle als Sicherheitsdienstleiter der JVA Celle. Nach Abordnungen an mehrere Anstalten im Lande wurde er 2017 stellvertretender Leiter der Jugendanstalt Hameln. Seit 2018 hat er die kommissarische Leitung der JVA Oldenburg inne.

Doch die Justizministerin lobte bei der Zeremonie am Donnerstag auch die Leistungen seines Vorgängers Gerd Koop: „Mit seinen Konzepten hat Herr Koop viel für den Vollzug in Niedersachsen geleistet und ihn entscheidend mitgeprägt. Die moderne Technik und die erfolgreiche Bekämpfung von Gewalt unter den Gefangenen in der JVA Oldenburg sind mustergültig.“

Die Justizvollzugsanstalt Oldenburg wurde 2001 auf einem Teilstück der ehemaligen Hindenburg-Kaserne im Stadtteil Kreyenbrück eröffnet. Zusammen mit den Abteilungen des offenen Vollzugs Wilhelmshaven und Nordenham verfügt die JVA Oldenburg über knapp 400 Haftplätze. Insgesamt sind dort 250 Mitarbeiter beschäftigt.

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