Oldenburg (zb/pm) – Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat soeben bekannt gegeben, dass er der Arbeitsgemeinschaft duales System Oldenburg (ARGE) kurzfristig ein Gesprächsangebot unterbreiten wird, um mit den Verantwortlichen auszuloten, wie der Altpapierstreit in der Stadt Oldenburg gütlich beigelegt werden kann. Konkrete Vorstellungen, wie eine gütliche Einigung aussehen könnte, nannte er nicht.

Des Weiteren wird die Stadt fristwahrend Beschwerde zum Eilbeschluss einlegen, um dem Rat alle Entscheidungsoptionen offen zu halten. Das die Untere Abfallbehörde der Stadt Oldenburg vertretende Rechtsanwaltsbüro sieht Ansatzpunkte in der Begründung des Beschlusses, die eine Beschwerde, über die vom Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht entschieden wird, rechtfertigen. Die endgültige Entscheidung über die Beschwerde wird voraussichtlich im Verwaltungsausschuss am 24. November getroffen.

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5 Kommentare

  1. Michael Reins
    7. November 2014 um 18.04

    @ Redaktion

    Das nenne ich mal aktuelle Nachrichten; super!

    • Redaktion
      7. November 2014 um 18.05

      Vielen Dank!

  2. Michael Reins
    7. November 2014 um 20.19

    Da können wir ja gespannt sein, was nach Auffassung vom OB eine gütliche Einigung sein könnte.
    Mir ist nur eine sinnvolle Möglichkeit bekannt, die auch wieder Frieden bringt und schlussendlich auch logisch ist:

    – alle 42.000 Tonnen sofort verkaufen
    – die 3 Seitenlader verkaufen

    Wenn die Fa Nehlsen, die ja schon vor vielen Wochen mit einem Angebot vor der Tür stand, die Fahrzeuge und die Tonnen zum Einkaufspreis abnehmen würde, wäre ein größerer Schaden abgewendet.
    Dann wird der Fa. Heine die vollständige Abholung übertragen und alles funktioniert wie gewohnt.

    Das wird schwierig für Jürgen Krogmann, der seinerzeit das ganze mit ins Rollen gebracht hat und für dieses Desaster mit verantwortlich ist. es ist mir nach wie vor ein Rätsel, wo man denn überhaupt mit den Seitenladern Tonnen geleert haben will – ausser natürlich in den schon ländlichen Regionen Oldenburgs.

  3. Barbara Klebinger
    7. November 2014 um 21.47

    … donnerwetter ! Sie werden seit 14 tagen immer schneller aktuell-klasse+danke

  4. Barbara Klebinger
    7. November 2014 um 22.06

    … nicht ungeschickt-der neue OB : die Grünen möchten nachdenken, die Linken wollen trotzkopfartig klagen, die SPD erwägt Oldenburgs Teilung oder, egal auf welchem Weg, das Durchsetzen der alten Geldgier. Mit dem Widerspruch erhöhen sich die Gerichtskosten nicht wesentlich, es kann nachgedacht werden, schon mal eine Klageschrift als Zeitvertreib verfaßt werden und auf so viel Geld wie möglich gehofft werden- bis zum unfraglichen Negativurteil des Verwaltungsgerichtes für alle drei Gruppen. Danach lehnen sich alle Verursacher zurück in dem Glauben, Sie hätten ja alles gut getan.
    Falsch: die Bearbeitung einer Haftungsübernahme für diese Verursacher wird nicht lange auf sich warten lassen.
    Herr Krogmann hat nun Zeit bis zum 25.11.14 um vernünftige Gespräche zu führen-auch nicht schlecht.