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NABU-Ausstellung informiert über tierische Einwanderer

Neubürger heißt eine Ausstellung des NABU über einst exotische Tiere, die in den Oldenburger Schlosshöfen zu sehen ist.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Januar im Obergeschoss der Schlosshöfe zu sehen.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (pm/zb) „Neubürger“ heißt eine Ausstellung des NABU, die bis zum 21. Januar in den Oldenburger Schlosshöfen zu sehen ist.

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Marderhund, Wollhandkrabbe, Kastanien-Miniermotte oder Nilgans – alles exotisch klingende Namen einst exotischer Tiere. Über diese Arten, stellvertretend für viele andere, die auf unterschiedlichen Wegen in den vergangenen Jahrzehnten zu uns in Mitteleuropa gefunden haben, informiert die Ausstellung.

Eine Wollhandkrabbe hing schon so manchem Angler in Oldenburg am Haken.

Eine Wollhandkrabbe hing schon so manchem Angler in Oldenburg am Haken.
Foto: Anja Michaeli

Inhaltlich geht es um „spannende Geschichten zu diesen Arten, die für viele andere stellvertretend stehen, und die Auswirkungen auf hiesige Lebensräume“, sagte NABU-Geschäftsführer Rüdiger Wohlers. „So ist der große Marderhund aus den Weiten Sibiriens ebenso zu uns eingewandert wie die winzige Kastanien-Miniermotte, die schwere Schäden an Bäumen auslösen kann oder die Wollhandkrabbe, die einst im Bilgenwasser von Schiffen in die Nordsee gelangte“, klärt Wohlers auf.

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