Filmfest

Liebeserklärung ans Internationale Filmfest

Roger Fritz fotografiert von Verena Brandt im Oldenburger Hafen mit seinem alten Kran.

Roger Fritz fotografiert von Verena Brandt im Oldenburger Hafen mit seinem alten Kran.
Foto: Verena Brandt

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Oldenburg/zb – Das Buch „People and Places“ – Ein Streifzug durch Oldenburg mit Gästen des Filmfestivals – ist pünktlich zum 20. Internationalen Filmfest Oldenburg erschienen, das in dieser Woche gestartet ist. Es befasst sich mit seiner Geschichte und seinen Gästen.

Die Menschen prägen den Ort, so wie der Ort die Menschen prägt. Ein Blick auf das Kino und ein Blick auf die Stadt Oldenburg, die für Momente alles Provinzielle von sich streift. Die Berliner Fotografin Verena Brandt hat in einem fünfjährigen Projekt diesem Credo des Festivals Bilder gegeben, indem sie die internationalen Gäste des Festivals auf dem Filmfest aber auch an Orten in der Stadt fotografiert hat, die einen anderen Blick öffnen.

„People and Places“ bietet einen etwas anderen Blick auf die Schauspieler und Regisseure. Durch das Buch kann der Leser nicht nur das Filmfestival, sondern auch Oldenburg ein Stück weit näher kennen lernen, denn die Stars und Sternchen wurden an bekannten und klassischen, aber auch an unbekannten, eher markanten bzw. versteckten Plätzen in Oldenburg in Szene gesetzt. Selbst Kenner der Stadt müssen bei einigen Fotos überlegen, wo sie entstanden sind.

Die Idee zum Buch entstand bereits vor fünf Jahren. Es sollten Fotos entstehen, die die Künstler nicht in typischem PR-Stil zeigen. Filmfestchef und Buchherausgeber Torsten Neumann wollte Fotografien mit viel Atmosphäre und einem Bezug zu Oldenburg, so dass nicht nur eingefleischte Filmfans einen Zugang zu den Fotos bekommen sondern alle, die sich für Oldenburg interessieren.

„Es ist schon toll, wie Verena Brandt als Nicht-Oldenburgerin oft instinktiv die passenden Orte für die verschiedenen Künstler gefunden hat“, findet Torsten Neumann, der in dem Buch eine kurze Chronik geschrieben und mit Archivfotos bebildert hat. Neben den Porträtfotos sind auch „Liebesbriefe“ veröffentlicht worden. Immer wieder haben Besucher sich sehr emotional zum Filmfest geäußert.

Torsten Neumann könnte zu jedem Foto eine Geschichte erzählen. Zu den Höhepunkten gehört für ihn das Filmfest 2004 als die Band „Tempeau“ von Jan Plewka und Marek Harloff im Tresorraum der ehemaligen Landeszentralbank gespielt hat. „Es war so heiß, dass die Band einen Teil ihrer Klamotten auszog und weiterspielte.“ Vor allem aber stellt er fest, wie viele nette und hilfsbereite Leute ihm in den letzten 20 Jahren begegnet sind und fügt hinzu: „Es gab auch andere …“

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