Oldenburg

Feldversuch: Hybrid-Gelenkbus in Oldenburg

Michael Emschermann (VWG) und Dr. Dirk Ansorge (MAN) zeigen den lichtdurchlässigen Faltenbalg.

Michael Emschermann (VWG) und Dr. Dirk Ansorge (MAN) zeigen den lichtdurchlässigen Faltenbalg.
Foto: Jacqueline Päpke

Oldenburg (am/pm) Die Verkehr und Wasser GmbH (VWG) aus Oldenburg hat mit dem Unternehmen MAN einen Vertrag zur zweijährigen Felderprobung eines neuen Gelenkbusses mit Erdgasantrieb geschlossen. Ein lichtdurchlässiger Faltenbalg, vier statt drei Türen und weniger Energieverbrauch: Der neue Gelenkbus verspricht viel. Er wird seit Freitag auf den Linien 306 und 310 eingesetzt.

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Es ist der erste Bus mit Start-Stopp-Funktion – bundesweit. Bei der VWG wird eine Variante mit einem 320 PS starkem Motor getestet. Die Abgasstufe Euro 6d erreicht der E18 Motor mit einer neuentwickelten gekühlten Abgasrückführung in Verbindung mit einem 3-Wege-Katalysator.

Die Abgasemissionen würden nahezu bei Null liegen, so VWG-Chef Michael Emschermann. „Wir erwarten einen niedrigeren Verbrauch von bis zu 20 Prozent.“ Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt für die Umwelt und die Betriebskosten könnten minimiert werden, so Emschermann weiter. Auf dem Weg zu weniger Emissionen in den Innenstädten komme effizienten Antrieben mit alternativen Kraftstoffen große Bedeutung zu. „Unter den Energieträgern erzeugt Erdgas bei der Verbrennung am wenigsten CO2, setzt der Betreiber auf aufbereitetes Bioerdgas, wie es bei der VWG der Fall ist, ist sogar ein bilanziell CO2-neutraler Betrieb der Fahrzeuge möglich“, schreibt die VWG.

Mehr Informationen zur Technik: www.vwg.de

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