Oldenburg

Cäcilienbrücke: Bürger erzielen Teilerfolg

Für manch einen Oldenburger ist ein modernes Bauwerk anstelle der alten Cäcilienbrücke kaum vorstellbar. Studierenden der Jade Hochschule fällt das weniger schwer. Sie konstruierten ihre Modelle und präsentierten sie der Öffentlichkeit.

Für manch einen Oldenburger ist ein modernes Bauwerk anstelle der alten Cäcilienbrücke kaum vorstellbar. Studierenden der Jade Hochschule fällt das weniger schwer. Sie konstruierten ihre Modelle und präsentierten sie der Öffentlichkeit.
Grafik: Jade Hochschule

Oldenburg (zb) Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen hat einen Wettbewerb für eine neue Cäcilienbrücke ausgeschrieben, der in dieser Woche endet. Doch etwa 100 Bürger machten mobil und fordern die Ausweitung des Wettbewerbs. Unterstützung erhalten sie von Ratspolitikern.

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Der Planungswettbewerb für die Cäcilienbrücke wird auf eine neue Grundlage gestellt und mit geändertem Veröffentlichungstext in den nächsten Wochen erneut ausgeschrieben. „Wir gehen damit auf die Forderungen der Ratsfraktionen und der am Bürgerforum Beteiligten ein“, erklärte Dr. Torsten Stengel, Amtsleiter des für das Bauwerk verantwortlichen WSA. „Wir bestätigen mit diesem Schritt nochmals und eindeutig, dass die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung für machbare Lösungen mit einem Erhalt der Cäcilienbrücke und für neue Ideen offen ist“, so Stengel weiter.

Im Veröffentlichungstext des Wettbewerbsverfahrens, der in Kürze erarbeitet wird, werden die interessierten Bürogemeinschaften darauf hingewiesen, dass im Verfahren auch Ideen für einen Erhalt der Cäcilienbrücke zugelassen werden. Aufgrund der erneuten Ausschreibung des Wettbewerbs wird sich das Verfahren um voraussichtlich mindestens acht Wochen verschieben.

Damit konnten sich jene Bürger durchsetzen, die für einen Erhalt des Brückenbauwerks sind. Zuvor hatten auch alle Ratsfraktionen sich für einen Erhalt der Cäcilienbrücke ausgesprochen, nachdem die drei Oldenburger Ingenieure Greogor Angelis, Heino Brick und Günter Baak einen Plan auf den Tisch gelegt hatten, wonach die unter Denkmalschutz stehende Brücke problemlos saniert werden könnte.

„Wir sind bereits seit Januar mit den drei Herren im Gespräch“, stellte Stengel noch während des Bürgerforums klar und zeigte dort noch keinerlei Absicht, den Wettbewerb auszusetzen oder zu verlängern. Jetzt kam der überraschende Sinneswandel. Am Verfahren wird das wenig ändern. Sämtliche Entwürfe, auch jene, die den Erhalt der Brücke anstreben, werden von unabhängigen Ingenieuren auf Realisierbarkeit und Kosten überprüft.

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1 Kommentar

  1. Markus
    9. April 2014 um 22.40

    Die neue Brücke könnte etwas breiter werden, damit der Verkehr wieder in beide Richtungen gleichzeitig fliessen kann. Aktuell ist diese olle Brücke ein echtes Nadelöhr.