Bürgerfelde

Angriff auf Radfahrerin

Eine Radfahrerin wurde beleidigt, unsittlich berührt und fast Opfer eines Handtaschenraubes.

Eine Radfahrerin wurde beleidigt, unsittlich berührt und fast Opfer eines Handtaschenraubes.
Foto: Marco / flickr.com; Lizenz: CC BY 2.0

Oldenburg (am/ots) Eine 56-jährige Radfahrerin wurde am gestrigen Montagabend in der Heiligengeiststraße verbal angemacht und sexuell belästigt. Anschließend wollte der Tatverdächtige ihr in der Alexanderstraße die Handtasche rauben und berührte die Frau mehrfach unsittlich. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Die Frau fuhr nach der Belästigung in der Heiligengeiststraße zunächst zügig weiter, dabei verfolgte sie der Tatverdächtige. In Höhe des Getrudenfriedhofs in der Alexanderstraße überholte er die Radfahrerin und bremste sie aus, wodurch sie zu Fall kam. Bevor er ihr die Handtasche entreißen wollte, hatte er die Frau mehrfach unsittlich berührt. Die Frau ließ ihre Tasche nicht los und der Mann floh ohne Beute über die Alexanderstraße und Kirchhofstraße.

Der männliche Tatverdächtige wird auf 20 bis 25 Jahre und zirka 180 Zentimeter groß geschätzt. Er ist schlank und hat Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen, seine mittelblonden, leicht gewellten Haare sind kurz geschnitten. Er trug zur Tatzeit ein helles, pink-rotes T-Shirt sowie eine kurze, helle Hose.

Hinweise nimmt die Polizei Oldenburg telefonisch unter 04 41 / 790 41 15 entgegen.

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5 Kommentare

  1. Werner Lorenzen-Pranger
    7. Juni 2016 um 19.19

    Die Fälle haufen sich. Es wird Zeit, daß die Polizei doch mal wieder verstärkter Präsenz zeigt.

  2. Karl
    8. Juni 2016 um 18.18

    @Werner Lorenzen-Pranger,

    was halten Sie denn hier von?

    ALFA fordert Prüfung des Einsatzes von Drohnen in Oldenburg

    Ich würde allerdings einen ganz gewönlichen Schutzmann auf zwei Beinen vorziehen.

    • Werner Lorenzen-Pranger
      8. Juni 2016 um 23.04

      „Drohnen“? Meinen die das ernst? Seit längerer Zeit wird bereits das „Leffers-Eck“ videoüberwacht. was vor auch etwas längerer Zeit einige Rechtsradikale nicht im Geringsten davon abhielt, einen jungen Mann grundlos krankenhausreif zu prügeln. Das Opfer ist bis heute irreparabel geschädigt, die Täter bisher meines Wissens nicht gefasst, geschweige denn verurteilt.
      Für mich bedeutet das zweierlei. Viel zu viele Poizisten sympathisieren mit der kriminellen rechten Szene (sonst wäre ja ein sofortiger Eingriff erfolgt – oder geht diese Überwachung womöglich schlicht ins Leere?) und Videoüberwachung bringt, ob mit fest installierten Kameras oder per Drohne, gar nichts.
      Wir brauchen Polizisten auf der Straße und die müssen auch gut geschult sein. Alles Andere ist Murks und Augenauswischerei.

      • Karl
        9. Juni 2016 um 6.51

        @Werner Lorenzen-Pranger,

        >Wir brauchen Polizisten auf der Straße und die müssen auch gut geschult sein. Alles Andere ist Murks und Augenauswischere

        Hier stimme ich Ihnen vollumfänglich zu.i.

      • Markus
        9. Juni 2016 um 13.27

        > Viel zu viele Poizisten sympathisieren mit der kriminellen rechten Szene

        Decken sich leider mit eigenen Beobachtungen. Da fährt ein Streifenwagen gemütlich beobachtend am Lefferseck lang, aus einer Gruppe recken sich die Arme zum deutschen Gruss nach oben, es erfolgt KEINE Reaktion. Auch ein im Chor gebrülltes „Sieg Heil“ blieb ohne Folgen.
        Sitzen dagegen ein paar Punks beim Bronzepferd zusammen und machen Musik gibt es ziemlich schnell Ärger. Auch erkennbar der Antifa-Szene angehörende Menschen werden gerne sehr intensiv und ruppig gefilzt.