Oldenburg

Blaulicht kompakt – 9. Dezember

Die Polizei hat einen weiteren Zeugen gefunden, der mit dem falschen Polizisten zu tun hatte. Die Beamten distanzieren sich von den abfälligen Kommentaren in den Sozialen Netzwerken.

Die Polizei hat einen weiteren Zeugen gefunden, der mit dem falschen Polizisten zu tun hatte. Die Beamten distanzieren sich von den abfälligen Kommentaren in den Sozialen Netzwerken.
Foto: Marco / flickr.com; Lizenz: CC BY 2.0

Oldenburg (am/ots/pm) Unter „Blaulicht kompakt“ veröffentlicht die Redaktion der Oldenburger Onlinezeitung (OOZ) aktuelle Neuigkeiten der Polizei und der Feuerwehr. Täglich informieren die OOZ-Redakteure auch über zu erwartende Verkehrsstörungen und Straßenbaumaßnahmen.

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Sexualdelikt durch falschen Polizeibeamten

Im Nachgang zum Sexualdelikt durch einen falschen Polizeibeamten in der Nacht zum 6. Dezember (die OOZ berichtete) distanziert sich die Polizei ausdrücklich von den zahlreichen abfälligen Kommentaren, die über das Opfer und den Tathergang in den Sozialen Netzwerken kursierten. „Opfer von schwereren Straftaten wie Sexualdelikten werden nach der Tat häufig stark traumatisiert. Wir bitten Nutzer sozialer Netzwerke in diesem Zusammenhang daher dringend, diese Menschen nicht durch abfällige oder respektlose Kommentare noch weiter zu belasten“, so die Polizei.

Weiterer Zeuge

In der Zwischenzeit hat sich ein weiterer Zeuge gemeldet. Der 15-Jährige und seine Begleitung waren vom Kramermarkt am 30. September auf der Nadorster Straße stadtauswärts mit ihren Rädern unterwegs, als sich ihnen in Höhe des Geh- und Radweges zum Flötenteich ein unbekannter Mann in den Weg stellte. Er habe einen vermeintlich echten „Ausweis“ gezeigt und von einem Drogenhandel an einer nahegelegenen Tankstelle gesprochen. Die Täterbeschreibung solle auf den 15-Jährigen zutreffen. Der angebliche Polizeibeamte ließ die beiden weiterfahren, nachdem der Jugendliche ihm sagte, dass er nicht bei der erwähnten Tankstelle war.

Der Unbekannte wurde als etwa 180 Zentimeter groß und schlank beschrieben. Er trug einen dunklen Mantel und sprach akzentfreies Deutsch. Aufgrund der übereinstimmenden Täterbeschreibung sowie eines ähnlichen Auftretens des Täters schließt die Polizei einen Tatzusammenhang nicht aus.

Betrunkene Radfahrer

Bereits in der Nacht zu Donnerstag stoppte die Polizei einen 22-jährigen Radfahrer, der in Schlangenlinien auf dem Radweg der Ofener Straße stadtauswärts fuhr: 1,86 Promille.

Am Donnerstagabend ist um 23.45 eine 28-jährige Radfahrerin am Theaterwall aufgefallen. Die Frau hatte mit ihrem Rad die Fahrbahn überquert, ohne auf den Verkehr zu achten. Der Fahrer eines Linienbusses konnte noch rechtzeitig bremsen. 1,79 Promille

Eine betrunkene Radfahrerin wurde am Freitagmorgen an der Staulinie von der Polizei angehalten. Die 27-Jährige war durch extrem unsichere Fahrweise aufgefallen: 1,70 Promille.

In allen drei Fällen wurden Blutentnahmen angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

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