Oldenburg

Blaulicht kompakt – 6. Dezember

Die Polizei sucht nach einem falschen Kollegen, der in Oldenburg ein Sexualdelikt verübt haben soll.

Die Polizei sucht nach einem falschen „Kollegen“, der ein Sexualdelikt verübt haben soll.
Foto: Marco / flickr.com; Lizenz: CC BY 2.0

Oldenburg (am/ots/pm) Unter „Blaulicht kompakt“ veröffentlicht die Redaktion der Oldenburger Onlinezeitung (OOZ) aktuelle Neuigkeiten der Polizei und der Feuerwehr. Täglich informieren die OOZ-Redakteure auch über zu erwartende Verkehrsstörungen und Straßenbaumaßnahmen.

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Falscher Polizeibeamter belästigt 18-Jährige

Ein angeblich zivil ermittelnder Polizist brachte in der Nacht zum heutigen Dienstag, 6. Dezember, eine junge Frau dazu, sich auszuziehen, um sie unsittlich zu berühren. In der Nadorster Straße war die 18-Jährige gegen Mitternacht mit zwei Begleitern unterwegs. Als der „ermittelnde Polizeibeamte“ sie ansprach und erklärte, dass er sie wegen einer Drogenfahndung durchsuchen müsse, gingen sie mit ihm in die nahegelegene Wohnung einer der Begleiter.

In Wohnung habe der Täter die Personen getrennt voneinander „durchsucht“, so die Polizei. Die junge Frau habe sich laut ihren Angaben entkleiden müssen, woraufhin der Täter sie im Intimbereich berührt habe. Nachdem sich der Täter entfernte, verständigten die drei Personen die richtige Polizei.

Der Täter soll zirka 35 Jahre alt sein. Er habe ein europäisches Aussehen und akzentfrei Deutsch gesprochen. Er soll bei einer schlanken Statur zirka 180 Zentimeter groß gewesen sein. Er habe dunkelblonde, kurze Haare und einen leichten Bartansatz. Er sei mit einem dunklen Mantel, einer schwarzen Anzughose sowie schwarzen Lackschuhen und blau-weißen Stricksocken bekleidet gewesen.

Räuberische Erpressung an der Lazaruswiese

Am vergangenen Donnerstag, 1. Dezember, gegen 16.15 Uhr forderte ein Unbekannter an der Lazaruswiese (gegenüber des Huntebads) einen 27-Jährigen auf, seine Jacke abzugeben. Nachdem das Opfer dieser Aufforderung zunächst nicht nachkam, zog der Täter ein Messer aus seiner Hosentasche. Das Opfer händigte dann die Jacke und sein Portemonnaie aus. Anschließend entfernte sich der Täter mit zwei Begleitern in Richtung Lisztstraße.

Das Alter des Täters wird auf 15 bis 17 Jahre geschätzt, er soll ein südländisches Aussehen haben und Deutsch mit ausländischem Akzent sprechen. Er trug einen sogenannten Boxerhaarschnitt und war mit einer glänzenden, lila-schwarzen Karo-Steppjacke bekleidet. Außerdem führte er ein neongelbes BMX-Fahrrad mit sich.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern und den beiden Taten geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei telefonisch unter 04 41 / 790 41 15 zu melden.

24-Jähriger nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen

Gemeinsam teilten Staatsanwaltschaft Oldenburg und Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland mit, dass in der Nacht zu Montag, 5. Dezember, ein 24-jähriger Oldenburger vorläufig festgenommen wurde. Er soll einen 44-jährigen Oldenburger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt haben.

Die beiden Bekannten haben sich im Dobbenviertel, in Nähe der Wohnung des späteren Opfers, getroffen. Dort sei es wegen eines Streits zu dem Messerangriff gekommen, so Polizei und Staatsanwaltschaft. Während der Tatverdächtige geflüchtet sei, habe sich das lebensgefährlich verletzte Opfer zu einer nahegelegenen Spielothek begeben. Von dort aus wurde er in ein Oldenburger Krankenhaus eingeliefert.

Zirka eine Stunde nach der Tat stellte sich der Tatverdächtige in der Polizeidienststelle in der Wallstraße und wurde vorläufig festgenommen.

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