Oldenburg

Ausbau der Wilhelmshavener Heerstraße

Die Wilhelmshavener Heerstraße in Oldenburg wird ausgebaut.

Die Wilhelmshavener Heerstraße in Oldenburg wird ausgebaut.
Foto: Christian Kruse

Oldenburg (am/pm) Die Hauptarbeiten zum Ausbau der Wilhelmshavener Heerstraße beginnen am Montag, 16. Juni. Der Abschnitt zwischen Eßkamp und Weißenmoorstraße wird gesperrt, und die Beschilderung für die Umleitungsstrecken aufgebaut. Der Kfz-Verkehr wird einspurig in Fahrtrichtung stadteinwärts durch die Baustelle geführt. Für die Fahrtrichtung stadtauswärts ist eine Umleitung über die Autobahn A 293 bis zur Anschlussstelle Etzhorn vorgesehen. Die Bauzeit beträgt zirka sechs Monate.

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Neue Rad- und Gehwege

Mit dem Ausbau des 700 Meter langen Abschnittes der Wilhelmshavener Heerstraße sollen die Bausubstanz und die Funktionalität des Verkehrsablaufes verbessert werden. Es werden getrennte Rad- und Gehwege sowie ein Grün- und Parkstreifen auf der Westseite und ein kombinierter Rad- und Fußweg auf der Ostseite angelegt. Fußgänger und Radfahrer können zukünftig die Wilhelmshavener Heerstraße am Triftweg mit Hilfe einer Bedarfsampel queren.

Baumaßnahme Fahrbahn

Die Fahrbahnsubstanz befindet sich heute in einem schlechten Zustand, so die Stadtverwaltung, was besonders an den unzureichenden Tragschichten liegt. Es werden jetzt ausreichend feste Schichten eingebaut, die auch winterlichen Einwirkungen Stand halten werden. Die Fahrbahn hat nach dem Ausbau eine Breite von 6,50 Metern, zuzüglich der Abbiegespuren. Die Nebenanlagen werden mit einer Breite von 3,8 Metern angelegt und durch einen Beet- beziehungsweise Parkstreifen von der Fahrbahn getrennt. Der kombinierte Rad- und Fußweg wird mit einer Breite von 2,5 Metern und einem Schutzstreifen von einem halben Meter angelegt.

Anlässlich der Straßenbauarbeiten werden auch die Versorgungsleitungen komplett neu verlegt und an die zukünftigen Anforderungen angepasst. Der alte Schmutzwasserkanal verbleibt in der Fahrbahn. Der Regenwasserkanal wird deutlich größer.

Verkehr während der Bauphase

Verkehrsteilnehmer, die bis zur Absperrung an der Rennplatzstraße fahren, werden weiträumig über den Eßkamp, Scheideweg und Langenweg umgeleitet. Zur besseren Erreichbarkeit der Geschäfte im Baustellenbereich wird für Pkw-Nutzer eine kurze Umleitung über Eßkamp, Zuschlag und Gebkenweg eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle passieren. Die Stadtverwaltung bittet aber um erhöhte Aufmerksamkeit. Der Anliegerverkehr wird, wenn auch zeitweise erschwert, möglich sein. Ortskundige Autofahrer werden gebeten, die Baustelle möglichst zu umfahren.

Busanbindung

Die VWG- Buslinien 314 und 324 werden stadteinwärts wie gewohnt fahren; stadtauswärts werden sie über die Autobahn A 293 umgeleitet. Fahrgäste, deren Zielhaltestellen im Baustellenbereich liegen, können an der Haltestelle Felix-Wankel-Straße in die Buslinie der Gegenrichtung umsteigen.

Kosten

Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt betragen rund 1,8 Millionen Euro, wovon 0,3 Millionen Euro auf den Kanalbau des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) entfallen. Ein Teil der Kosten wird von den Anliegern über Ausbaubeiträge getragen. Außerdem erhält die Stadt Oldenburg eine Förderung der Baumaßnahme durch das Land Niedersachsen.

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