Amtsgericht Hannover verhandelt Betrug, Belästigung und Schussattacke
Das Amtsgericht Hannover hat für die kommende Woche mehrere Hauptverhandlungstermine angekündigt, wie die Pressestelle des Gerichts mitteilte. Unter den angeklagten Delikten befinden sich Betrugsfälle, sexuelle Belästigung und eine Schussabgabe in der Haltenhoffstraße.
Am Dienstag, 17. März, steht unter anderem ein 76-jähriger Mann vor Gericht, dem vorgeworfen wird, einer 81-jährigen Frau über ein Onlineportal kennengelernt und sie dazu gedrängt zu haben, ihm insgesamt 152.900 Euro auszuhändigen.
Ebenfalls am Dienstag wird ein Fall verhandelt, in dem ein Angeklagter einem Geschädigten unter dem Vorwand der Geldvermehrung 15.000 Euro entwendet und durch Falschgeld ersetzt haben soll. Zudem muss sich ein Mann verantworten, der bei seiner Einbürgerung zwei Vorstrafen verschwiegen haben soll.
Weitere Termine sind für Mittwoch, 18. März, angesetzt.
So wird ein 46-jähriger Mann wegen sexueller Belästigung einer 22-Jährigen beim Jugendfußball in Hemmingen angeklagt. Ein weiterer Angeklagter soll Provisionen für die Vermittlung gefälschter Sprachzertifikate kassiert haben.
Am Freitag, 20. März, steht schließlich ein 27-jähriger Mann vor Gericht, der sich im Dezember vergangenen Jahres vermummt und mit einer Maschinenpistole in einen Hausflur in der Haltenhoffstraße begeben haben soll, wo er mindestens zwei Schüsse abgab.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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