Stiko verteidigt Astrazeneca-Einschränkung
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ständige Impfkommission (Stiko) hält auch nach der jüngsten Prüfung des Astrazeneca-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) an ihrer Empfehlung fest, den Wirkstoff bei unter 60-Jährigen nicht anzuwenden. Das sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin.
„Die EMA bewertet den Impfstoff auf der Grundlage einer sogenannten Public-Health-Überlegung.“ Da gehe es um die Frage, was für die gesamte Bevölkerung der EU vom Vorteil sei. „Da kommt sie zu dem sicherlich richtigen Ergebnis, dass die Impfung positiv zu bewerten ist.“ In Deutschland habe man eine etwas andere Situation: Man sei „nicht so abhängig vom Astrazeneca-Impfstoff“, so Mertens. „Wir können Impfstoffe verschieben und können dadurch erreichen, dass wir den gleichen Effekt haben, aber letztendlich das Risiko für die schwere Nebenwirkung in einer bestimmten Altersgruppe stark reduzieren oder sogar ausschließen können.“ Andere europäische Länder gingen ähnlich vor, fügte er hinzu. Die EMA hatte am Mittwoch weiterhin die Nutzung des Astrazeneca-Impfstoffs ohne Einschränkungen empfohlen.
Foto: Alte Frau an Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur
NachrichtenLinnemann mahnt Stärkung der häuslichen Pflege anArtikel lesen
NachrichtenFrei: Bürger müssen 2027 den Gürtel enger schnallenArtikel lesen
NachrichtenPflegebevollmächtigte will Korrekturen bei geplanter PflegereformArtikel lesen
NachrichtenPräsidentenwahl: Frei hält Aigner für „hervorragende Personalie“Artikel lesen
SportCL: Man City schlägt RB Leipzig – BVB gewinnt gegen Betis SevillaArtikel lesen
NachrichtenUS-Börsen legen nach US-Zwischenwahlen kräftig zuArtikel lesenAnzeige
SchaufensterPaletten sicher umreifen: Was Betriebe in Oldenburg über Umreifungsband wissen solltenArtikel lesenAnzeige
SchaufensterDie Packliste fürs Ferienlager beginnt mit dem TagesprogrammArtikel lesen



