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Rostocks Oberbürgermeister fürchtet nachlassende Impfbereitschaft

Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

Rostock (dts Nachrichtenagentur) – Der Rostocker Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) warnt vor einer nachlassenden Impfbereitschaft der Deutschen. „Unser größtes Problem ist, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich weigern, sich impfen zu lassen“, sagte er der „Welt“ (Freitagausgabe).

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In den Impfzentren der Hansestadt verfielen immer mehr Termine, weil die Leute einfach nicht kommen – und auch nicht absagen. „Wir müssen die Impfmotivation hoch halten, sonst kriegen wir im Herbst wieder große Probleme.“ Madsen plädiert deshalb gegen eine Abschaffung der Testpflichten für Menschen ohne ausreichenden Immunschutz. „Der Alltag für Ungeimpfte muss unangenehmer sein, dann überlegen sich die Leute, ob sie sich nicht doch lieber impfen lassen.“

Das gelte auch auf europäischer Ebene. „Du willst nach Malle? Okay. Aber bitte nur geimpft.“ Der parteilose Kommunalpolitiker kritisierte in diesem Zusammenhang die neue Corona-Verordnung der Schweriner Landesregierung, in der viele Testpflichten insbesondere für Urlaubsreisende aufgehoben werden.

Dies sei „mit Blick auf die Impfbereitschaft nicht sehr hilfreich“.

Foto: Menschen mit Maske, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    27. Juni 2021 um 1.46

    Tja, dann müssen den Leuten auch Impftermine angeboten werden. Es gibt immer noch Menschen mit Prio 2, die seit März registriert sind und immer noch nicht geimpft sind, ja noch nicht einmal Aussicht auf einen Termin haben. Offizielle Ausrede bei der Hotline: kein Impfstoff.