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Merz will in Abu Dhabi nicht bei Ukraine-Gesprächen vorbeischauen

via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will am Rande seiner Reise in die Golfregion nicht persönlich bei den Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland vorbeischauen, die am Mittwoch und Donnerstag in Abu Dhabi stattfinden.

Im Mittelpunkt der Reise stünden andere Themen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. „Insofern gehe ich nicht davon aus, dass der Bundeskanzler vor Ort an diesen Gesprächen teilnehmen wird.“ Man sei aber „über verschiedene Kanäle“ sehr eng beteiligt.

Grundsätzlich sei es gut, dass die Gespräche, die zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA stattfinden, jetzt fortgesetzt werden, so Meyer. „Wir unterstützen die Ukraine und begleiten sie in diesem Prozess. Wir stimmen uns da auch sehr eng ab. Wir setzen uns weiter intensiv mit europäischen und amerikanischen Partnern dafür ein, diesen Krieg wirklich zu einem Ende zu bringen.“ Man bezweifle allerdings weiter, wie ernsthaft die Bemühungen Russlands seien, wirklich Schritte in Richtung Frieden zu gehen.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Lars
    4. Februar 2026 um 16.56 — Antworten

    Er will nicht vorbeischauen? Wie peinlich ist das denn? Als wenn dort irgendjemand Wert auf das Vorbeischauen von dem Mann legt.🫣

  2. Markus
    5. Februar 2026 um 0.19 — Antworten

    Da wird man aber erleichtert aufatmen, dass er nicht vorbeischaut…

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