NATO-Botschafterin für „noch nie dagewesenen Druck“ auf Russland

Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die NATO will „noch nie dagewesenen Druck ausüben“, damit die Ukraine selbst die Konditionen bestimmen kann, zu denen sie bereit wäre, mit Russland an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Das sagte die NATO-Botschafterin der USA, Julianne Smith, am Dienstag dem „ZDF Heute-Journal Update“.

„Es gibt ein Land, das diesen Krieg heute beenden kann. Und das ist Russland“, so Smith. Die Ukraine solle durch die Maßnahmen der NATO-Verbündeten, unter anderem durch die militärische Unterstützung und die Stärkung der NATO-Ostflanke als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg, in die „bestmögliche Situation gebracht werden, wenn dieser Moment gekommen ist“, sagte sie mit Blick auf ein mögliches Kriegsende. Deutschland sei ein „wichtiger NATO-Verbündeter“, der seinen Beitrag leiste, so Smith. Zu den Drohungen Putins, unter Umständen auch Atomwaffen einzusetzen, sagte sie: „Wir empfinden das als gefährlich und sind besorgt. Aber im Moment sehen wir keine Anzeichen dafür, dass tatsächlich Vorkehrungen getroffen werden.“ Die Situation werde aber genau beobachtet und Vorbereitungen werden getroffen. US-Präsident Biden hatte für den Fall eines Atomschlags von beispiellosen Konsequenzen gesprochen.

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„Hier im Fernsehen kann ich nicht mehr dazu sagen. Aber der Präsident steht zu seinem Wort und die Russen sollten das sehr ernst nehmen“, sagte die Botschafterin. Eine Sperrung des Luftraums über der Ukraine sei aber weiter nicht möglich, da die NATO keine direkt involvierte Kriegspartei werden will.

Foto: Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

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