Nach Zugunglück in Oberbayern Ermittlungen gegen Bahn-Mitarbeiter

Justicia, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern wird ein Ermittlungsverfahren gegen drei Bahn-Mitarbeiter eingeleitet – wegen „fahrlässiger Tötung“. Das teilte die Staatsanwaltschaft München II am Dienstag mit.

Bei dem Eisenbahnunfall war am Freitag ein Regionalbahn-Zug der DB Regio auf der Bahnstrecke München-Garmisch-Partenkirchen bei Burgrain entgleist. Bei dem Unfall kamen fünf Menschen ums Leben, 44 wurden verletzt. Bei den Getöteten handelte es sich um einen 14-Jährigen sowie vier erwachsene Frauen, darunter zwei Mütter aus der Ukraine. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stand zunächst technisches Versagen am Zug oder an der Infrastruktur.

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Am Wochenende wurde dann aber bekannt, dass auf dem betroffenen Streckenabschnitt in wenigen Tagen Sanierungsarbeiten an den Gleisen stattfinden sollten.

Foto: Justicia, über dts Nachrichtenagentur

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