Merz und al-Zaidi wollen engere wirtschaftliche Zusammenarbeit

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der irakische Ministerpräsident, Ali al-Zaidi, haben sich am Dienstag in Berlin über die Lage im Nahen Osten und die wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgetauscht.
Der Iran müsse seine Blockade „endlich beenden“, sagte Merz. „Es muss vor allem sein militärisches Nuklearprogramm einstellen. Teherans Unterstützung von Proxys in der gesamten Region muss aufhören.“
Al-Zaidi erklärte, manche Länder seien stärker betroffen als die eigentlich rivalisierenden Länder. Den Irak treffe besonders, „dass er sein Öl, seine Ölprodukte nicht exportieren kann“. Der Ministerpräsident stellte verstärkt Ölexporte in Richtung Syrien und über das Mittelmeer in Aussicht.
Die beiden Regierungschefs vereinbarten eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. „Diejenigen, die vor dem Krieg und vor Islamismus geflohen sind, werden rascher zurückkehren, wenn Wachstum, wenn Arbeitsplätze, wenn neuer Wohlstand entsteht“, sagte Merz. „Das Terrorkalifat des Islamischen Staates ist Geschichte. Irak hat sich trotz aller bestehenden Herausforderungen beeindruckend stabilisiert.“
Al-Zaidi lobte die Beziehung zwischen Irak und Deutschland. Diese basiere auf „dem gemeinsamen Glauben daran, dass das Aufbauen immer stärker ist als das Zerstören“.
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