Ladenburgs Bürgermeister positioniert sich gegen Naidoo-Konzert
Ladenburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach Protesten der Grünen-Gemeinderatsfraktion in Ladenburg gegen ein Konzert des politisch umstrittenen Popsängers Xavier Naidoo hat sich Bürgermeister Stefan Schmutz (SPD) gegen das Open Air am 15. August in der Stadt im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg gestellt. „Die privaten Aussagen des Künstlers Naidoo sind inakzeptabel“, sagte Schmutz dem „Mannheimer Morgen“ (Donnerstagsausgabe). Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb der Sänger derartige Unschärfen und Diskussionen aufbringe, die nicht zuletzt in der Situation der Coronakrise wenig hilfreich seien.
„Dahinter scheint eine Weltanschauung zu stehen, die mit dem liberalen und offenen Weltbild Ladenburgs nichts gemein hat“, so der SPD-Politiker weiter. Von daher sei ein Konzert Xavier Naidoos derzeit „schwer vorstellbar“, so der Ladenburger Bürgermeister. Das sei die politische Sichtweise, formal habe die Stadt keine Handhabe gegen das Open Air, bei dem bis zu 15.000 Zuschauer erwartet werden. Im Vertrag mit dem Veranstalter gebe es keine Regelung, dass die Stadt Einfluss auf die Auswahl der Künstler, die auf der Ladenburger Festwiese auftreten, nehmen könne, sagte Schmutz.
NachrichtenGrüne fordern Union zu Initiative für AfD-Verbotsprüfung auf
NachrichtenNetzagentur: „Übergewinnsteuer“ brachte bislang 900 Millionen Euro
NachrichtenExperten warnen vor Deepfakes im Wahlkampf
NachrichtenStrack-Zimmermann will Soldaten für Litauen-Brigade verpflichten
NachrichtenGrüne wollen Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf
NachrichtenLinke kritisiert Merz wegen Absage an „Übergewinnsteuer“
