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KMK-Präsidentin sieht mobile Luftfilter nur als Ergänzung

Corona-Hinweis an einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), hat Forderungen von Eltern, Lehrern und Kommunen zurückgewiesen, im nächsten Schuljahr alle Klassenräume mit Luftfiltern auszustatten. „Stoßlüften wird auch im Winter das A und O bleiben – wie es das Umweltbundesamt empfiehlt“, sagte die Brandenburger Bildungsministerin dem „Handelsblatt“.

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Sie begrüßte das Förderprogramm des Bundes über 200 Millionen Euro für mobile Luftfilter in schlecht lüftbaren Klassenräumen für Kinder bis 12 Jahre, aber: „Alle Experten haben uns gesagt, dass mobile Luftreiniger nur eine Ergänzung zum Stoßlüften sein können.“ Das sei auch in Hamburg nicht anders, fügte sie mit Blick auf ihren Parteifreund, Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hinzu. Rabe hatte Luftfilter für alle Klassen angekündigt und kritisiert, dass der Bund dies nicht mitträgt. Daneben zeigte sich die KMK-Präsidentin überzeugt, dass das gesamte Schuljahr Präsenzunterricht möglich sein werde.

„Im Dezember 2020 wurden Schulen geschlossen, um die Pandemie zu dämpfen. Hierbei ging es vorrangig um den Schutz der Erwachsenen. Das Argument fällt nun weg, weil sich Erwachsene per Impfung selbst schützen können.“ Ernst verteidigte zudem Impfaktionen in den Schulen: Es sei „gut, wenn mobile Teams in Schulen impfen, denn wir brauchen möglichst viele Impf-Orte.“

Jugendliche mit der entsprechenden Einsichtsfähigkeit „können das allein entscheiden. Das ist Bestandteil der UN-Kinderrechte“, sagte sie. „Im Übrigen können sich 16-jährige Mädchen auch die Antibabypille allein verschreiben lassen.“

Foto: Corona-Hinweis an einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

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