Fachkräftemangel bremst Wiederaufbau in NRW-Flutgebieten

Nach dem Hochwasser 2021, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Ein Jahr nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland bremst der bestehende Fachkräftemangel den Wiederaufbau in NRW. Von den 203 zusätzlich bereitgestellten Stellen in Bezirksregierungen seien bisher erst 73 besetzt, sagte NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach dem Sender Phoenix. Die zusätzlichen Kräfte sollen bei der Bearbeitung von Hilfsanträgen helfen.

An dem Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst dürfe die Unterstützung von Geschädigten aber nicht scheitern, sagte die Ministerin. Außerdem brauche die Landesverwaltung ein System für die Zukunft, „das von jetzt auf gleich aktiviert werden kann“. Es sei vergangenes Jahr ein „Kraftakt“ gewesen, den Wiederaufbaufond innerhalb von acht Wochen auf den Weg zu bringen. Mittlerweile aber sei die Verwaltung in NRW so routiniert, dass ein vollständiger Antrag innerhalb von neun Tagen bewilligt werden kann.

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„Es ist Routine in das System gekommen, das ist das Wichtigste“, so Scharrenbach.

Foto: Nach dem Hochwasser 2021, über dts Nachrichtenagentur

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