Evers schließt Zusammenarbeit mit Linken aus

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers hat eine Zusammenarbeit mit der Linken kategorisch ausgeschlossen. „Hier in Berlin haben wir es mit einer extremen, einer radikalisierten Linken zu tun. Da kommt eine Zusammenarbeit unter gar keinen Umständen in Betracht“, sagte Evers im Berlin-Playbook-Podcast von POLITICO.
Mit Blick auf die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September rückte Evers die Abgrenzung von AfD und Linken ins Zentrum seines Wahlkampfs. „Hier in Berlin geht es um die Frage, ob eine radikale Linkspartei oder die CDU das Rennen macht“, sagte der CDU-Politiker.
Zugleich bezeichnete Evers den AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt als „historische Zäsur“. „Wenn eine gesichert rechtsextremistische Partei jetzt mit einem solchen Abstand stärkste Kraft in einem deutschen Landtag wird, wird das sicherlich nicht ohne Folgen bleiben“, sagte er. Die massiven Verluste der CDU müssten nach Ansicht von Evers alle demokratischen Parteien beschäftigen. „Wir müssen uns fragen, wie ein solcher Erfolg möglich werden konnte“, sagte er.
Zu möglichen Konsequenzen für Sachsen-Anhalts CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze äußerte sich Evers nicht. „Die Kollegen in Sachsen-Anhalt warten nicht unbedingt auf Ratschläge aus Berlin“, sagte er. Die aktuellen Zahlen deuteten darauf hin, „dass die AfD möglicherweise gemeinsam mit dem BSW über eine eigene Mehrheit verfügt“.
Für Berlin formulierte Evers einen klaren Anspruch: „Ich werde alles dafür tun, Extremisten von der Macht hier in Berlin fernzuhalten.“ Berlin müsse sich „klipp und klar abgrenzen von allen politischen Extremen“.
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