Berliner Justizsenator offen für Corona-App
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hält eine spezielle App für sinnvoll, um das Coronavirus einzudämmen. Viele trügen Smartphones mit sich herum und es mache Sinn darüber nachzudenken, die Daten darauf zu nutzen, sagte Behrendt am Dienstag im RBB-Inforadio. Die Infektionsketten müssten möglichst schnell unterbrochen werden – dabei könne die App helfen.
„Das ist ein hochsensibles Thema, das muss man berücksichtigen.“ Auch die Modelle, die man kenne, zum Beispiel aus Singapur oder auch aus Südkorea, gingen sehr weit. „Da werden die Daten gleich ans Gesundheitsamt gemeldet, wer sich wo aufhält – das ist nach unserem Datenschutzverständnis nicht möglich“, so der Grünen-Politiker. Laut Behrendt ist das aber auch nicht notwendig. So würde mithilfe einer Bluetooth-Technologie nur übermittelt werden, dass sich Menschen getroffen haben und eine Infektionsgefahr bestanden hat, nicht aber wo.
Foto: Smartphone-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur
NachrichtenReformdebatte: SPD kontert Blockadevorwürfe aus der Union
NachrichtenPolenz kritisiert Rheins Vorstoß zu AfD-Ausschussvorsitzen
NachrichtenBericht: Ukraine fehlen 2027 bis zu 70 Milliarden Euro
NachrichtenPolizeibilanz: Mehr Einsätze und Straftaten beim Oktoberfest
NachrichtenGrüne pochen auf Vorgehen gegen russische Schattenflotte
NachrichtenOktoberfest endet mit neuem Besucherrekord
