Theater

Staatstheater: Neues Foyer mit Festakt eröffnet

Freude auf allen Seiten im neuen Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters (von links): Generalintendant Christian Firmbach, Minister Björn Thümler, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Klaus Wieting, Marc Grandmontagne und Prof. Dr. Volker Droste

Freude auf allen Seiten im neuen Foyer des Oldenburgischen Staatstheaters (von links): Generalintendant Christian Firmbach, Minister Björn Thümler, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Klaus Wieting, Marc Grandmontagne und Prof. Dr. Volker Droste.
Foto: Stephan Walzl

Oldenburg (vs/pm) Künstlerisch war Pause in den vergangenen Wochen im Oldenburgischen Staatstheater. Der Theaterhafen war die Ersatzspielstätte auf Zeit. Die Handwerker hatten das Sagen in den vergangen vier Monaten im Staatstheater. Die Neugestaltung des oberen Foyers, weitere Brandschutzmaßnahmen, ein fahrbarer Orchestergraben sowie eine neue Eingangssituation im Staatstheater standen auf dem Plan. Finanziert wurden die Maßnahmen vom Land Niedersachsen und der Stadt Oldenburg.

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Mit einem Festakt im Kleinen Haus wurde am Freitag das neu gestaltete Pausenfoyer eröffnet. Grußworte hielten neben Björn Thümler, Minister für Kultur und Wissenschaft, auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der Leiter des Staatlichen Baumanagements Ems-Weser Klaus Wieting, Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, sowie Prof. Dr. Volker Droste. Durch die Veranstaltung führte Generalintendant Christian Firmbach. Ensemblemitglieder des Hauses begleiteten den Abend mit künstlerischen Beiträgen.

„Die Sanierung des Hauptfoyers war eine komplexe Herausforderung, der auf beeindruckende Weise begegnet worden ist. Als Herzstück des Theaters, das die verschiedenen Spielstätten miteinander verbindet, ist das Foyer wortwörtlich ein Raum der Begegnung und des Austauschs. Ich bin mir sicher, dass sich alle Besucherinnen und Besucher hier sehr wohl fühlen werden und bedanke mich bei allen Beteiligten, die dieses Projekt so erfolgreich geplant und umgesetzt haben“, sagte Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Klaus Wieting lobt vor allem die gute Zusammenarbeit: „Bauen ist immer Teamarbeit. Und bei diesem Projekt hat die Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure sowohl in der Bauplanung als auch in der Baudurchführung auf allen Ebenen hervorragend geklappt.“

Neues Foyer im Staatstheater setzt neue Impulse

Mit den Bauarbeiten sind weitere wichtige Maßnahmen im Rahmen der umfangreichen Brandschutzarbeiten umgesetzt worden. Außerdem konnten mit der Umgestaltung des Foyers neue Impulse für Gastronomie und Veranstaltungen gesetzt werden. „Es ist schön, dass wir unseren Besucherinnen und Besuchern ab sofort neben einem verbesserten Zugang und der gewonnenen Sicherheit auch ein helles und großzügig gestaltetes Foyer anbieten können. Dieser Ort gibt Raum, das Erlebte nachwirken zu lassen und sich auszutauschen und besitzt zudem die technischen Möglichkeiten, weitere publikumsnahe Veranstaltungsformate zu realisieren“, freut sich Generalintendant Christian Firmbach. „Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, bei dem Land Niedersachsen und der Stadt Oldenburg, aber auch bei allen Gästen am Theaterhafen, die uns in dieser Phase der Bauarbeiten so gut unterstützt und begleitet haben.“

Parallel zu den Brandschutz- und Umbaumaßnahmen im Foyer wurden TÜV-relevante technische Arbeiten an der Obermaschinerie des Kleinen Hauses fertiggestellt. Hier schafft künftig auch ein fahrbarer Orchestergraben neue Möglichkeiten für die künstlerische Arbeit. Neu gestaltet wurde ebenfalls der Eingangsbereich des Theaters. Neue Türen erhöhen die Energieeffizienz und erleichtern dank automatischer Türöffner künftig auch Rollstuhlfahrer den Zugang zum Theater.

Das neue Foyer ist mit dem ersten Konzerttermin der Spielzeit, dem 1. Sinfoniekonzert am 26. August, für das Publikum geöffnet. Am 1. September wird im Anschluss an die Eröffnungsgala „Vorhang auf!“ die neue Theaterbar des Foyers eingeweiht.

Das Programm der Spielzeit 2018/19 gibt es unter www.staatstheater.de.

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