Wirtschaft

NordWest Award: „pro:connect“ ausgezeichnet

Gestern wurde der NordWest Award an hervorragende Projekte verliehen.

Gestern wurde der NordWest Award an hervorragende Projekte verliehen.
Foto: Alexander Flögel / Metropolregion NordWest

Oldenburg/Bremen (P. Keup/pm) Die Entscheidung ist gefallen: Gestern wurden drei Projekte von knapp 100 Bewerbungen mit dem NordWest Award im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im GOP Varieté-Theater ausgezeichnet. Preisträger sind die Projekte „Additive Fertigung für die Luftfahrt“, „Flutschutz – Innovativer Hochwasserschutz“ und das Oldenburger Projekt „pro:connect – Integration von Geflüchteten“. Sie erhalten Preisgelder in Höhe von jeweils 10.000 Euro sowie einen Imagefilm.

Anzeige

LzO Immobilienservice

Für den 1. Vorsitzende der Metropolregion Nordwest, Landrat Jörg Bensberg, war die Preisverleihung der krönende Abschluss von Wochen voller Begeisterung über die regionale Vielfalt, die Potenziale und Innovationskraft in der Metropolregion Nordwest. „Wir freuen uns für pro:connect über die Auszeichnung und dafür, dass ihre engagierte und wichtige Arbeit damit öffentlich gewürdigt wird“, so Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Landrat Jörg Bensberg.

Der Präsident des Bremer Senats und Juryvorsitzende Bürgermeister Dr. Carsten Sieling betonte: „Die drei Preisträger stellen die Stärken der Metropolregion Nordwest in beeindruckender Weise heraus. Die Projekte zeigen uns, wie gesellschaftliche Herausforderungen im Kleinen, aber auch im Großen durch Initiative, Mitwirken in Netzwerken, Vereinen und Verbänden und vor allem großes persönliches Engagement gelöst werden können. Mit dieser Auszeichnung möchten wir auch andere ermutigen, sich für ihre Region und die Menschen einzusetzen.“

In seiner Laudatio für das Oldenburger Projekt „pro:connect“ hob er hervor, dass Integration nur dann gelingen könne, wenn die Zugewanderten genauso wie die Einheimischen die existenziellen Probleme ihres Lebens lösen können: einen Arbeitsplatz finden, eine Familie haben, den Kindern eine Zukunftsperspektive bieten, am Bildungssystem teilhaben, kurz gesagt: ein gutes Leben führen. Deshalb könne der Verein „pro:connect“ zu Recht als Leuchtturmprojekt bezeichnet werden.

Insgesamt hatten acht Projekt die Finalrunde erreicht. Die weiteren fünf Finalisten „feelSpace“, „Gemeinsam Zukunft bewegen“, „Schule im Grünen“, „Stadtteil-Oper 2015 – Sehnsucht nach Isfahan“ und „ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen“ erhielten für ihre Arbeit in der Metropolregion Nordwest einen dreistelligen Zuschuss für ihre Projekte.

„pro: connect“

Der Verein wurde auf Initiative von Vertretern der Wirtschaft, der Stadt Oldenburg, dem Landkreis Ammerland und den Serviceclubs gegründet. „pro:connect“ bietet eine gemeinsame Anlaufstelle für Arbeitgeber sowie arbeitsuchende Zuwanderer, die Fragen rund um die Arbeitserlaubnis, Arbeitsplätze oder Praktika beantwortet. Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.proconnect-ev.de.

Vorheriger Artikel

Schlägerei in der Oldenburger Innenstadt

Nächster Artikel

Selbsthilfetag: Wir bewegen – was uns verbindet