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Arthrose: Symptome und Behandlungsmethoden

Da eine Arthrose das Resultat des Verschleißes von Körperteilen ist, beginnt sie sehr schleichend.

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Anzeige Ab einem gewissen Alter können die Gelenke schnell einmal Probleme machen: Sie schmerzen, sind versteift oder sogar unangenehm angeschwollen. Doch ab welchem Grad handelt es sich um eine Arthrose? Welche Symptome für das Krankheitsbild sprechen, zeigt dieser Artikel.

Symptome von Arthrose

Da eine Arthrose das Resultat des Verschleißes von Körperteilen ist, beginnt sie sehr schleichend. Meist schmerzen die Gelenke zu Beginn nur, wenn man sie belastet oder sie sind steif, wenn man morgens aufsteht. Dann kann es zu Bewegungseinschränkungen kommen, sodass man plötzlich Schwierigkeiten dabei hat, sich einzukleiden. Auch Reibegeräusche oder häufiges Knacksen können einen ersten Hinweis auf eine beginnende Arthrose geben. Genauso häufig kommt es in einem Frühstadium der Arthrose vor, dass Gelenke immer wieder einknicken. Sie werden immer instabiler, sodass es zu Stolpern und Stürzen kommen kann.

Eine fortgeschrittene Arthrose macht sich bereits deutlicher bemerkbar: Die Gelenke schmerzen sehr stark, Gelenke sehen deformiert aus und selbst wenn man den Körper nicht belastet, tut er weh. Auch Schwellungen bilden sich: Lokale Entzündungsreaktionen führen nicht selten zu Gelenkergüssen.

Behandlungsmethoden von Arthrose

Arthrose kann heutzutage noch nicht gänzlich geheilt werden. Bei einer Therapie zielt man vielmehr darauf ab, die Gelenke wieder zu stärken und zu entlasten. Natürlich wirkt die Behandlung auch den Schmerzen entgegen, sodass man den Tag selbst im hohen Alter wieder schmerzfrei bestreiten kann.

Bei einer medikamentösen Behandlung bekommt der Arthrosepatient regelmäßig Schmerzmittel. Auch ein operatives Ersetzen des Gelenks durch ein künstliches Gelenk ist möglich.

Bevor es jedoch soweit kommen muss, gibt es weitere Behandlungsmethoden. Man spricht von nicht-medikamentösen Behandlungen, die auf die Erhaltung der Gelenke abzielen. Eine beliebte Möglichkeit ist die Bewegungstherapie. Krafttraining, Unterwassergymnastik, funktionelles Training oder Ausdauertraining helfen dabei, die umliegende Muskulatur zu stärken, was die Gelenke entlastet.

Auch physikalische Maßnahmen sind sehr effektiv. Hierzu zählen Hydrotherapie, Massagen zur Lockerung der Muskulatur, Magnetfeldtherapie, Elektrotherapie oder Ultraschalltherapie. Sie wird meist mit einer Bewegungstherapie kombiniert, um den bestmöglichen Effekt zu erzielen.

Auch die ACP-Therapie wir von immer mehr Patienten gewählt. Was ist ACP? Dabei handelt es sich um eine natürliche Methode, bei der körpereigene Wirkstoffe, zum Beispiel Blutplättchen zum Einsatz kommen. Man zielt dabei auf eine Regeneration der Zellen ab, was den Aufbau von wichtigem Knorpelgewebe fördert und die Schmerzen lindert.

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