Warner-Kauf: Paramount erzielt Einigung mit klagenden Bundesstaaten

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Paramount hat mit den Generalstaatsanwälten der US-Bundesstaaten, die gegen dessen Übernahme von Warner Bros. Discovery geklagt hatten, eine Einigung erzielt. Damit dürfte der Weg frei sein für den Abschluss der Fusion der beiden Mediengiganten.
Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta, der die Koalition von zwölf Bundesstaaten anführte, die die Fusion blockieren wollte, verkündete die Einigung am Montag in Los Angeles. Paramount und Warner erwarten nun, dass das 110-Milliarden-Dollar-Geschäft Anfang Oktober in Kraft tritt. Die Fusion wird die Film- und Fernsehstudios von Paramount, CBS und den Streamingdienst Paramount+ mit den Studios von Warner, HBO, CNN und anderen Kabelnetzwerken vereinen.
Im Gegenzug für den Rückzug der kartellrechtlichen Klage der Bundesstaaten verpflichtete sich Paramount, jährlich 30 Filme in die Kinos zu bringen und ein Gremium zur Wahrung der redaktionellen Unabhängigkeit für CNN und CBS News einzurichten, hieß es.
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