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Es dreht sich alles um Ross und Reiter

Manfred Büter, Vorsitzender der RFO, Dr. Gero Büsselmann, stellvertretender Vorsitzender der Fördergemeinschaft Oldenburger Pferdesport e.V., Andreas Hunger, Reit- und Fahrschule Oldenburg, Organisator Helmut Fokkena und Michael George, 1. Vorsitzender des Reiterverbandes Oldenburg, sind sich sicher, dass das Wetter beim Oldenburger Pferdetag in diesem Jahr mitspielt.

Manfred Büter, Vorsitzender der RFO, Dr. Gero Büsselmann, stellvertretender Vorsitzender der Fördergemeinschaft Oldenburger Pferdesport e.V., Andreas Hunger, Reit- und Fahrschule Oldenburg, Organisator Helmut Fokkena und Michael George, 1. Vorsitzender des Reiterverbandes Oldenburg (von links), sind sich sicher, dass das Wetter in diesem Jahr mitspielt.
Foto: Anja Michaeli

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Oldenburg (am/zb) – „Rund ums Pferd“ dreht sich am kommenden Sonntag, 14. September, alles auf dem Oldenburger Pferdemarkt. Organisator Helmut Fokkena und sein Team erwarten rund 20.000 Besucher zu der Veranstaltung, die inzwischen zur Tradition geworden ist. Sie lockt Pferdefreunde aus der ganzen Region an.

Zum zwölften Mal zeigen zahlreiche Pferdesportvereine aus der gesamten Region von 11 bis 17.30 Uhr ihr Können und vor allem ihr Angebot für Pferdesportliebhaber und solche, die es werden wollen. „Wir erwarten rund 80 Pferde und um die 150 Reiter“, kündigt Organisator Helmut Fokkena bei der Vorstellung des Programms „Rund ums Pferd“ an. Im Verlauf des Tages werden alle nur denkbaren Pferdesportarten vorgestellt. Die Besucher können sich über 40 Darbietungen freuen, die jeweils etwa 5 bis 10 Minuten dauern und moderiert werden. Doch bevor das Programm startet, wird der Oldenburger Pferdemarkt offiziell von Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler, „Graf Anton Günther“ und „Feldherr Tilly eröffnet. Und auch der „XXL-Ostfriese“ Tammo Hanken ist ist im Laufe des Tages wieder mit von der Partie.

Beim Oldenburger Pferdetag steht der Breitensport im Mittelpunkt. „Wir wollen die Möglichkeiten vorstellen. Außerdem werden wir wieder fast alle Rassen zeigen könnten“, so Fokkena. Westernreitern, Barockreiten und spanische Reitkunst werden ebenso präsentiert wie Behindertenreiten, Pony- und Fjordpferdevorführungen oder die Arbeit mit der Doppellonge. Auch Mini-Shetlandponys und Haflinger stellen sich vor. Allerdings wünscht sich Helmut Fokkena mehr Beteiligung von den rund 20.000 Mitgliedern des Reiterverbandes Oldenburg. „Da muss mehr Wind kommen“, betonte er. Sein Dank ging unter anderem an den Pferdewirtschaftsmeister Andreas Hunger. Ohne ihn und die Reit- und Fahrschule Oldenburg (RFO) würde es den Pferdetag nicht geben.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist das Prominentenreiten. In diesem Jahr werden Christoph Hartz, Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne, und Christian Pundt, Bürgermeister der Gemeinde Hatten ab 1. November, und weiterer Überraschungsgast erstmals auf ein Pferd steigen.

Die Idee des Oldenburger Pferdemarktes ist vor zwölf Jahren vom damaligen Oldenburger Oberbürgermeister Dietmar Schütz geboren worden. Er wollte den Oldenburger Pferdemarkt beleben. Für Helmut Fokkena und zahlreiche Verantwortliche von Reitervereinen war schnell klar, wie das gehen könnte. Sie nahmen die Idee auf, entwickelten erste Vorstellungen und schließlich ein Konzept und ahnten nicht, auf welch große Resonanz all das stoßen würde. Seither findet der Oldenburger Pferdemarkt statt und ist ein Anziehungspunkt für die ganze Familie. Das Interesse an der Veranstaltung ist stets gestiegen sowohl was die Akteure betrifft als auch die Zuschauer. Und wenn Sonntag das Wetter stimmt, steht dem Erfolg des Oldenburger Pferdemarkts 2014 nichts im Weg.

Einen Ausblick auf das kommende Jahr gab Michael George, Vorsitzender des Reiterverbandes Oldenburg. Nur 24 Prozent der Mitglieder seien Jungen. „Darüber müssen wir uns Gedanken machen. Zurzeit erstellen wir Konzepte, um das zu ändern“. Auch der nächste Pferdetag werden sich dieses Themas stärker annehmen.

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