Tafel sucht größere Räumlichkeiten

Der aktuelle Standort der Tafel an der Kaiserstraße ist zu klein.
Foto: Finn Gohra
Die Oldenburger Tafel sucht neue Räumlichkeiten. Der bisherige Standort an der Kaiserstraße genügt den gestiegenen Anforderungen nicht mehr. Mit mehr Platz könnte der Verein mehr Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Derzeit erhalten rund 1500 Personen pro Woche Unterstützung.
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich die Oldenburger Tafel für Menschen ein, die von Armut betroffen sind. Der Verein sammelt überschüssige, noch genießbare Lebensmittel bei Supermärkten, Bäckereien und anderen Betrieben und gibt sie an Bedürftige weiter.
Platzmangel erschwert die Arbeit
Jährlich verteilt die Organisation rund 150 Tonnen Lebensmittel. Die Arbeit übernehmen überwiegend Ehrenamtliche. Zuletzt engagierten sich rund 180 freiwillige Helfer/innen für die Tafel.
Seit 15 Jahren ist die Organisation an der Kaiserstraße ansässig. Dort werden die Lebensmittel kontrolliert, sortiert, gekühlt und für die Ausgabe vorbereitet. Mit der gestiegenen Nachfrage stoßen diese Abläufe aber zunehmend an Grenzen. Auch für die Anlieferung und die Fahrzeuge fehlt Platz. Gesucht ist daher ein Standort mit mindestens 300 Quadratmetern Grundfläche zuzüglich Außenflächen.
Carsten Evering vom Vorstand der Oldenburger Tafel sagt: „Gegenwärtig werden pro Woche 1500 Menschen versorgt. Rund 300 Personen stehen jedoch derzeit auf der Warteliste. Das würden wir gerne ändern.“ Mit einem neuen Standort will der Verein vor allem die Bedingungen für Lagerung, Sortierung, Kühlung und Ausgabe verbessern.
Bedarf für Lebensmittelhilfe steigt
Die Tafel hat ihre Arbeit seit der Gründung 1996 deutlich ausgeweitet. Während anfangs an zwei Tagen pro Woche Lebensmittel ausgegeben wurden, findet die Ausgabe inzwischen an fünf Tagen statt. Der Bedarf an Lebensmittelhilfe ist seit Jahren hoch. Als Gründe nannte die Tafel bereits im Februar steigende Lebenshaltungskosten, Altersarmut und die Versorgung von Geflüchteten. Voraussetzung für den Bezug von Lebensmitteln ist der Oldenburg-Pass. Informationen über die Arbeit der Tafel gibt es auf www.oldenburger-tafel.de.
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