Oldenburg

Relief-Teil nach Verkehrsunfall aus der Haaren geborgen

Mit Gurten wird das Relief-Betonteil aus der Haaren geborgen.

Mit Gurten wird das Relief-Betonteil aus der Haaren geborgen.
Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg (am/pm) Das künstlerisch gestaltete Brückengeländer an der Lappan-Kreuzung ist in der Nacht zu Donnerstag, 29. Juli, bei einem Verkehrsunfall teilweise in die Haaren gefallen. Heute wurde das Teil des Reliefs „Alt-Oldenburg“ vom städtischen Bauhof erfolgreich herausgehoben und zur Erfassung der Schäden gesichert.

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Zur Bergung des 2,7 Tonnen schweren Teilstückes wurde zunächst getaucht, um die exakte Lage zu bestimmen. Dabei ging es darum, in welcher Position sich das Fertigteil im zirka zwei Meter tiefen Wasser befand. Anschließend wurde das Betonteil freigespült, damit die Tauchgruppe spezielle Hebemittel zur sicheren Lkw-Verladung anbringen konnte. Nach einigen Stunden war die Bergung. „Im Bauhof findet nun eine genaue Begutachtung statt, damit weitere Maßnahmen zur Instandsetzung oder Erneuerung durchgeführt werden können“, erklärt Carsten Hoting vom Fachdienst Tiefbau der Stadt Oldenburg.

Relief „Alt-Oldenburg“

Das Betonelement ist Teil des Kunstwerks „Alt-Oldenburg“ von Georg Schmidt-Westerstede (1921-1982), das Oldenburg im Jahr 1550 als Relief zeigt. Das ergänzende Geländerrelief, das die Stadt 200 Jahre später abbildet, ist bei der nächtlichen Kollision des Fahrzeugs mit dem Brückengeländer erhalten geblieben. Ob eine vollständige Wiederherstellung des Kunstwerks möglich ist und welches Ausmaß der tatsächlich entstandene Schaden hat, wird sich erst nach genauer Begutachtung ermitteln lassen.

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