Wahlausschuss bestätigt Vorschläge für OB-Wahl

Spätestens Ende September zeigt sich wer Jürgen Krogman in seinem Amt als Oberbürgermeister beerbt.
Foto: Archiv
Oldenburg (pm/fg) Neun Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich in Oldenburg um die Nachfolge von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Das hat der Wahlausschuss nun formell festgestellt. Der Amtsinhaber tritt nach zwölf Jahren nicht erneut an. 14 Personen wollten sich ursprünglich zur Wahl stellen. Für die Posten im Rat gibt es 383 Anwärter/innen.
Anzeige
Bei der Oberbürgermeisterwahl treten am Sonntag, 13. September 2026, folgende Bewerberinnen und Bewerber an: Heike Boldt (Die Linke), Ralf Butzin (Einzelbewerber), Yakup Castur (DAVA Niedersachsen), Sebastian Fröhlich (FDP), Byanca Küßner (Einzelkandidatin), Ulf Prange (SPD), Jascha Rohr (Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt von der CDU), Michael Stille (Einzelbewerber) sowie Holger Martin Wilkens (Wählergruppe Bürger Bündnis Oldenburg).
Zulässigkeit bestätigt
Die Zulässigkeit der Wahlvorschläge für die Direktwahl des Oberbürgermeisteramtes hat der Wahlausschuss nun festgestellt. Insgesamt hatten 14 Personen an einer Kandidatur Interesse und Kontakt mit dem Wahlbüro. In zwei Fällen wurden die Kandidaturen zurückgezogen, in zwei weiteren keine Unterlagen eingereicht, in einem fehlten Unterlagen.
383 Kandidat/innen für den Stadtrat
Außerdem ließ der Wahlausschuss für die Wahl des neuen Stadtrates zwölf Parteien, drei Wählergemeinschaften und einen unabhängigen Einzelkandidaten zu. Es bewerben sich insgesamt 383 Kandidatinnen und Kandidaten.
Die Zahl der Mandate wächst außerdem von 50 auf 52. Das liegt an der höheren Bevölkerungszahl Oldenburgs im Vergleich zur letzten Wahl.
SPD geht mit meisten Kandidat/innen ins Rennen
Die meisten Kandidatinnen und Kandidaten stellt die SPD mit 72 Bewerbenden, gefolgt von der CDU (63 Bewerbende), Bündnis 90/Die Grünen (56), Linke (46), FDP (34), der Wählergemeinschaft Für Oldenburg (24), AfD (13), Volt (13), Piraten (13), BSW (8) und Die PARTEI (6).
Erstmals treten das Bürger Bündnis Oldenburg (17 Bewerbende), die Partei für Gerechtigkeit und Menschlichkeit (7), die Wählergruppe Echt Oldenburg (6) und DAVA Niedersachsen (4) bei Kommunalwahlen an. Einzelkandidat ist Michael Stille im Wahlbereich 4.
Weitere Informationen zur Kommunalwahl gibt es unter www.oldenburg.de/kommunalwahl verfügbar.





Keine Kommentare bisher