Mindestens 110 Wohnungen am Eßkamp geplant

Am Eßkamp sollen mindestens 110 neue Wohnungen entstehen.

Am Eßkamp sollen mindestens 110 neue Wohnungen entstehen.
Symbolbild

Der Oldenburger Rat hat den Bebauungsplan 837 für das Areal nördlich des Eßkamps und östlich der Südbäke als Satzung beschlossen. Die Entscheidung fiel am Montag, 31. August 2026. Auf rund 8,6 Hektar kann damit ein neues Quartier mit mindestens 110 Wohnungen entstehen. Vorgesehen sind Mehrfamilien-, Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser. Die Planung soll zusätzlichen Wohnraum schaffen und zugleich vorhandene Grün- und Landschaftsstrukturen sichern.

Auf rund 4,1 Hektar im südlichen Teil des Gebiets ist die Wohnbebauung vorgesehen. Am Käthe-Kollwitz-Viertel sollen zehn zwei- bis dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit ausgebautem Dachgeschoss entstehen. Geplant sind jeweils etwa sechs bis acht Wohnungen. Westlich davon sieht der Bebauungsplan Reihen- und Doppelhäuser vor. Im Nordwesten sollen freistehende Einfamilien- und Doppelhäuser den Übergang zur freien Landschaft bilden.

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Alte Eiche bleibt Mittelpunkt

Eine geschützte Eiche soll den grünen Mittelpunkt des neuen Quartiers bilden. Die Haupterschließungsstraße verläuft als gebogene Allee bis zu einem Wendeplatz westlich des Naturdenkmals. Zusammen mit einer Grünfläche und dem nördlich gelegenen Bolzplatz soll der Bereich offen gestaltet bleiben. Auch der Blick in die freie Landschaft soll erhalten werden.

Die frühere landwirtschaftliche Hofstelle wird ebenfalls in die Planung einbezogen. Gebäude und vorhandene Grünstrukturen sollen bestehen bleiben. Zugleich ermöglicht der Bebauungsplan dort besondere Wohnprojekte und weitere Nutzungen.

Landschaftsschutzgebiet bleibt unbebaut

Rund 3,9 Hektar im Norden des Plangebiets gehören zum Landschaftsschutzgebiet Weißenmoor und Südbäke. Dieser Bereich bleibt Grünfläche. Eine neue Wallhecke soll ihn vom Wohngebiet abgrenzen.
Dort ist zudem eine naturnahe Regenrückhalteanlage geplant. Sie soll Oberflächenwasser aus dem neuen Quartier aufnehmen und zugleich die Entwässerung im Stadtteil verbessern.

Zufahrt erfolgt über den Eßkamp

Erschlossen wird das Wohngebiet über den Eßkamp. Neue Wege für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen sollen das Quartier mit den bestehenden Wohngebieten im Westen und Osten verbinden. Auch angrenzende Grün- und Freiflächen sollen auf diesem Weg erreichbar sein.

Bei den mindestens 110 Wohneinheiten gilt die vom Rat beschlossene Sozialquote für preiswerte Wohnungen. Die Alfred Döpker GmbH entwickelt das Gebiet auf Grundlage eines städtebaulichen Vertrags mit der Stadt.
In die Planung fließen außerdem der Rahmenplan Weißenmoor/Südbäkeniederung von 2018 und die Leitlinien für die Bauleitplanung von 2022 ein. Einen Zeitplan für den Baubeginn nennt die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.

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