Meteorit Benthullen im Landesmuseum Natur und Mensch

Museumspräparatorin Sandra Fünfstück bereitet den Meteorit Benthullen zur Präsentation vor.
Foto Erik Hillmer
Oldenburg (am/pm) Eine Kamera auf dem Dach des Oldenburger Universitätsgebäudes am Campus Wechloy hat am 18. Januar ein Meteoritenereignis im Nordwesten aufgezeichnet. Forscher suchen nun nach Bruchstücken in der möglichen Einschlagsregion. Hilfestellung bietet jetzt das Landesmuseum Natur und Mensch.
Interessierte, die sich an der Suche beteiligen oder einfach wissen wollen, wie ein Meteorit aussieht, können sich bis zum 9. Februar ein Stück aus der Sammlung des Landesmuseums ansehen: „Benthullen“. Der außerirdische Gesteinsbrocken wurde nach seinem Fundort benannt und ist 17,25 kg schwer. Damit ist er der größte in Deutschland aufgefundene Steinmeteorit.
Entdeckt wurde „Benthullen“ in den 1940er Jahren beim Torstechen unter einer zwei Meter dicken Torfschicht in einem Moor nahe Oldenburg. Seit 1949 befindet er sich in der Sammlung des Landesmuseums Natur und Mensch. Bis zum 9. Februar ist der kostbare Fund nun noch einmal in Oldenburg ausgestellt, bevor er anlässlich einer Sonderausstellung als Leihgabe an das Naturhistorische Museum Nürnberg reist. Im Landesmuseum Natur und Mensch war der Meteorit zuletzt anlässlich der Sonderausstellung „Meteoriteneinschlag“ im Jahr 2012 öffentlich zu sehen.
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