Landesregierung beschließt EU-Förderstrategie für Niedersachsen

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die niedersächsische Landesregierung hat am Dienstag die neue EU-Landesförderstrategie für die Jahre 2028 bis 2034 beschlossen. Das teilte die Staatskanzlei in Hannover mit.
Ziel des Konzepts ist es, die europäischen Fördermittel gezielter als bisher einzusetzen, um Niedersachsen klimaneutraler, innovativer, wettbewerbsfähiger und sozial gerechter zu machen.
Die Strategie ist in einem Beteiligungsprozess mit mehr als 200 Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie regionalen und kommunalen Akteuren erarbeitet worden. Sie umfasst 62 Ziele in acht Handlungsfeldern, die von Landwirtschaft, ländlichen Räumen und Naturschutz über Fischerei und regionale Wirtschaftsentwicklung bis zu Beschäftigung, Bildung, sozialer Inklusion und europäischer Zusammenarbeit reichen.
Europa- und Regionalministerin Melanie Walter (SPD) sagte: „Mit der EU-Landesförderstrategie setzen wir klare Schwerpunkte und nehmen große Zukunftsthemen ganzheitlich in den Blick – auch über Ressortgrenzen hinweg.“
Wie viel Geld aus Brüssel nach Niedersachsen fließt, hängt noch von den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU ab. In der vergangenen Förderperiode von 2021 bis 2027 standen dem Land rund 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung, unter anderem für die Transformation der Landwirtschaft, Projekte in Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Vereine.
Die neuen Förderprogramme sollen bis 2028 aufgesetzt und bewährte Programme weiterentwickelt werden.
NachrichtenWagenknecht: Gespräche mit AfD – aber keine Koalition
NachrichtenRüstungskonzern Elbit plant neue Standorte in Deutschland
NachrichtenBericht: CDU-Abgeordneter will sich bei möglicher Siegmund-Wahl enthalten
NachrichtenDax stagniert – Ölpreis und Anleiherenditen belasten Börse
OldenburgOB-Wahl: Neues Angebot vergleicht Positionen
NachrichtenSachsen-Anhalt: Schulze zum neuen CDU-Fraktionschef gewählt
