Oldenburg

Update: Patientendaten des Klinikums von Cyberangriff betroffen

Ein Cyberangriff bei einem ehemaligen externen Abrechnungs-Dienstleister betrifft auch Patientendaten des Klinikum Oldenburg.

Ein Cyberangriff bei einem ehemaligen externen Abrechnungs-Dienstleister betrifft auch Patientendaten des Klinikum Oldenburg.
Foto: Meyer / Klinikum Oldenburg

Oldenburg (am/ki/pm) Ein Cyberangriff auf den Abrechnungsdienstleister Unimed trifft auch Patientendaten des Klinikums Oldenburg. Die Systeme des Klinikums selbst blieben unberührt — angegriffen wurde ausschließlich die IT-Infrastruktur des externen Unternehmens. Seit März 2023 arbeitet das Klinikum nicht mehr mit Unimed zusammen.

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Der Angriff ereignete sich laut Unimed am 14. April. Nach eigenen Angaben des Unternehmens war „ein abgrenzbarer Teilbereich“ betroffen — dort wurden Reklamationen und Rechnungswidersprüche verarbeitet. Welche Daten konkret betroffen sind und ob ein Zugriff erfolgte, prüft Unimed noch.

Keine Veröffentlichung erwartet

Hinzugezogene Fachleute halten eine Veröffentlichung der Daten derzeit für unwahrscheinlich. Alle möglicherweise betroffenen Personen will das Klinikum zeitnah schriftlich informieren. Wer kein Schreiben erhält, ist nach aktuellem Stand nicht betroffen.

UPDATE: 28. Mai, 17.20 Uhr.
433 Datensätze des Klinikums betroffen

Nach Angaben des früheren Abrechnungsdienstleisters Unimed sind 433 Patientinnen und Patienten des Klinikums Oldenburg vom Cyberangriff betroffen. Die Datensätze stammen aus den Jahren 2005 bis 2021. Das Klinikum prüft die Zahl derzeit, weil sich durch mögliche Doppelungen noch Änderungen ergeben können. Finanzdaten wie Bankverbindungen oder vergleichbare Zahlungsdaten sind nach Angaben von Unimed nicht enthalten. Bei 79 Betroffenen enthalten die Datensätze auch Gesundheitsdaten. Das Klinikum hat Unimed aufgefordert, dazu kurzfristig genaue Angaben zu liefern. Betroffene Patientinnen und Patienten will das Klinikum zeitnah persönlich informieren.

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