Oldenburg

Wie Biotonnen im Sommer geruchsfrei bleiben

Frisch geschnittenes Gras hat oft viel Feuchtigkeit. Das fördert die Vermehrung von Bakterien.

Frisch geschnittenes Gras hat oft viel Feuchtigkeit. Das fördert die Vermehrung von Bakterien.
Symbolbild: Envato

Oldenburg (pm/fg) Mit steigenden Temperaturen häufen sich die Beschwerden über Maden und üblen Geruch in der Biotonne. Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Stadt Oldenburg erklärt die Ursachen und rät zu einfachen Mitteln.

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Die Sommerhitze zersetzt organische Abfälle deutlich schneller als sonst. Feuchte Küchen- und Speisereste bieten Fliegen ideale Bedingungen, um ihre Eier abzulegen. Die Kombination aus Wärme und Feuchtigkeit beschleunigt zudem die Vermehrung von Bakterien, die für den typischen Geruch verantwortlich sind. Besonders Obst- und Gemüseabfälle, Essensreste und frischer Rasenschnitt fangen schnell an zu stinken.

Die Tipps des AWB

Der AWB empfiehlt unter anderem die Feuchtigkeit in den Tonnen zu bekämpfen. Küchenabfälle lassen sich in Papier einwickeln, das entzieht Nässe. Zeitungspapier am Tonnenboden nimmt überschüssige Flüssigkeit auf. Ein schattiger, kühler Standort verlangsamt zusätzlich die Zersetzung. Grasschnitt und andere feuchte Gartenabfälle sollten vor dem Einfüllen kurz anwelken.

Richtiger Umgang mit der Tonne

Auch der Umgang mit der Biotonne selbst spielt eine Rolle. Der Deckel sollte nur zum Einwerfen geöffnet und danach wieder vollständig geschlossen werden. Bioabfälle sollten nicht zusammengedrückt werden, damit Luft zirkulieren kann. Essigwasser auf Deckel und Innenwänden der Tonne hält zusätzlich Fliegen fern. Nach der Leerung der Tonne lohnt es sich diese mit Wasser zu reinigen bevor sie neu befüllt wird.

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