Brand in Abfallanlage Neuenwege

Die Löscharbeiten an der Anlage sind inzwischen abgeschlossen. Die Elektronik ist völlig zerstört.
Foto: Stadt Oldenburg
Oldenburg (pm/ki/fg) In der mechanischen Abfallbehandlungsanlage Neuenwege ist am Montagvormittag, 13. Juli, ein Brand ausgebrochen. Vermutlich lösten falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus das Feuer aus. Verletzte gibt es nicht, die Anlage fällt vorerst aus.
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Vermutlich waren mehrere Lithium-Ionen-Akkus im angelieferten Abfall die Ursache des Brandes an der Anlage in Neuenwege. Die Feuerwehr rückte mit drei Löschzügen an und brachte das Feuer unter Kontrolle. Die Elektronik der Anlage ist allerdings vollständig zerstört.
Vor der Wiederaufnahme des Betriebs sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten nötig, eine Prognose zur Dauer gibt es noch nicht. Anlieferungen direkt an der Anlage Neuenwege sind deshalb bis auf weiteres ausgesetzt.
Es ist nicht der erste Brand in Neuenwege. Bereits 2024 gab es ein Feuer in einer Zerkleinerungsanlage. Der Vorfall blieb damals ohne nennenswerte Sachschäden.
Wertstoffhof und Kompostwerk bleiben offen
Die Wertstoffannahmestelle Neuenwege im Barkenweg 6 und das Kompostwerk im Barkenweg 1 sind von der Sperrung nicht betroffen und öffnen wie gewohnt. Bürger/innen können dort weiterhin bis zu zwei Kubikmeter Abfall zu den üblichen Zeiten abgeben. Auch die Restmüllsammlung durch den AWB läuft nach eigenen Angaben regulär weiter.
Batterien gehören nicht in den Restmüll
Das Batteriegesetz verpflichtet nicht nur Händler wie Supermärkte, Drogerien und Baumärkte zur Rücknahme alter Batterien und Akkus. Auch Verbraucher/innen müssen sie getrennt entsorgen statt im Restmüll. Das schreibt zusätzlich die Oldenburger Abfallsatzung vor. Sammelbehälter dafür stehen auf den Wertstoffhöfen Neuenwege und im Langenweg, Felix-Wankel-Straße 7, bereit.
Auch Spraydosen und Feuerlöscher riskant
Neben Akkus können auch nicht vollständig geleerte Spraydosen, Gasbehälter und Feuerlöscher Brände in der Anlage auslösen. Solche Abfälle gehören nicht in den Restmüll, sondern zur Schadstoffentsorgung.





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